Allein schon weil Albert Camus sich nach eigenen Angaben im Jahr 1951 durch André de Richauds Lektüre Der Schmerz inspiriert fühlte, selbst Schriftsteller werden zu wollen, macht dieses Buch neugierig.
Die Geschichte trägt sich im Kriegsjahr 1914 in einem kleinen Dorf in der Provence zu. Dabei geht es aber keineswegs um das Geschehen an der Front oder Kriegsgeschichten der Männer. André de Richaud schildert sehr subtil, wie die Frauen und Kinder zu Hause mit den veränderten Lebenssituationen klarkommen müssen.
Eine dieser Frauen ist Thérèse Delombre, die mit ihrem jungen Sohn Georget in einer Villa am Dorfrand lebt. Nachdem sie die Nachricht vom Tod ihres Mannes erhält, hält die Tristesse nicht allzu lange an. Jedoch wird sie das Gefühl der Einsamkeit nicht los, die gleichsam ihrer sexuellen Begierden immer stärker wird. Thérèse versucht zu kompensieren und konzentriert sich nur noch und viel zu sehr auf Georget, den sie mit ihrer Liebe überschüttet. Um die Zweisamkeit mit ihrem Sohn zu durchbrechen nimmt sie ein Flüchtlingsmädchen auf. Später verstößt sie das Kind wieder aus einer eifersüchtigen Laune heraus mit einer perfiden Lüge. Georget durchschaut die Mutter. Die Vertrautheit zwischen Sohn und Mutter wird weniger. Immer häufiger zieht sich der Junge auf den Dachboden zurück. Dort kann er seinen Phantasien und stillen Spielen freien Lauf lassen. Weiterlesen




Willkommen in Erdsee, einer Welt, die aus einem Archipel hunderter kleiner, auf den ersten Blick pittoresker Inseln besteht. Die größten und bedeutendsten Inseln dieser Ansammlung sind Atuan und Rok, auf der die berühmte Zaubererschule angesiedelt ist. Neben dem Archipel sind den Bewohnern weitere Inselreiche bekannt, wobei das kriegerische Kargad immer wieder mit Überfällen und Eroberungsversuchen von sich reden macht. Ursula K. LeGuin hat ganz bewusst offen gelassen, wie ihre Welt jenseits der Inselwelt beschaffen und bevölkert ist. Überall auf den Inseln ist die Magie allgegenwärtig. Kundige Männer – Frauen besitzen in aller Regel nur geringe Zauberkräfte und fristen unausgebildet und eher misstrauisch ja ablehnend beäugt ein Dasein als Hexen – werden in der Kunst ausgebildet und sichern den Frieden und Wohlstand des Archipels.

Tish und Fonny kennen sich seit Kindertagen. Sie gehen in die gleiche Schule und leben in einer Gegend von New York, wo die Armut zu Hause ist. Aus ihrer Freundschaft wird allmählich mehr. Als Tish 18 und Fonny 21Jahre alt sind, bemerken sie eine Veränderung in ihren Gefühlen. Aus Freundschaft ist inzwischen Liebe geworden.