Die Autorin Marissa Meyer hat sich wieder eines Märchens angenommen – und wie! Dieses Mal ist Rumpelstilzchen die Wurzel der Geschichte und „Gilded“ spielt auch nicht in der Zukunft, sondern in einer Märchenwelt. Und doch ist die Geschichte so modern, wie sie nur sein kann.
Serilda lebt in dem Dorf Märchenfeld allein mit ihrem Vater, der die Mühle betreibt. Bereits vor vielen Jahren ritt ihre Mutter mit der Wilden Jagd des Erlkönigs und kehrte nie zurück. Serilda gilt als Träumerin, die gerne Geschichten erzählt, wofür die Kinder in der Schule, in der sie arbeitet, sie lieben. Man sagt, sie sei von einer Göttin gezeichnet. Ihre Geschichtenerzählerei wird ihr eines Nachts zum Verhängnis, als sie dem Erlkönig erzählt, sie könne Stroh zu Gold spinnen, um zwei Waldmenschen zu retten. Prompt entführt er sie auf sein düsteres Schloss voller Geister, damit sie ihm Stroh zu Gold spinnt. Was sie natürlich nicht kann. Sie bekommt Hilfe, nicht von einem garstigen Hutzelmännchen, sondern von einem jungen Mann, der ein Geist und doch anders als die anderen Geister ist. Neben den bekannten Geschenken – Magie funktioniert nicht umsonst – erzählt sie ihm in den Nächten noch eine Geschichte über einen Prinzen und sein Schicksal mit dem Erlkönig.
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