Maud hat viel erlebt in ihren 82 Lebensjahren. Viele, sehr viele Freunde und Verwandte musste sie im Laufe ihres Lebens gehen lassen. Geblieben als Freundin aus alten Tagen ist ihr nur Elizabeth. Und diese ist plötzlich nicht mehr auffindbar. Sie geht nicht mehr ans Telefon und ist zu Hause nicht anzutreffen seit …, ja seit wann eigentlich? Maud kann sich beim besten Willen nicht daran erinnern, ebenso wenig wie daran, dass sie gerade eben gegessen oder eingekauft hat. Sie kann sich nicht einmal mehr daran erinnern, dass sie sich nicht erinnern kann. Auch die vielen Zettel, die sie sich schreibt, ändern daran nichts, sie weiß nicht mehr, was die Notiz bedeuten soll. Weiterlesen
regina-lindemann
Petra Hammesfahr: An einem Tag im November
Die Notkötters verbringen einen vergnügten Tag bei einem befreundeten Ehepaar. Die Ehefrau vertratscht sich, es wird spät und dann kommt auch noch ein Stau auf der Autobahn hinzu. Völlig entnervt biegen sie in dieser dunklen Novembernacht in die letzte Straße ein. Da scheppert es gewaltig und sie haben nicht mehr gesehen, als ein buntes Etwas, das sofort unter ihrem Wagen verschwindet.
Arno Klinkhammer ist frisch ernannter Hauptkommissar. Noch während der Feier kommt die Nachricht über ein verschwundenes fünfjähriges Mädchen in Herten. Weiterlesen
Lauren Kate: Teardrop
Eureka verliert ihre Mutter in einer Riesenwelle auf einer Brücke. Gerade noch fahren sie fröhlich plaudernd auf eine Brücke zu und im nächsten Moment wird das Auto ins Wasser gerissen und nur Eureka kann entkommen. Sie schiebt es auf Schock und Sauerstoffmangel, dass sie einen geheimnisvollen Jungen zu sehen glaubt, der sie rettet.
Kurz darauf trifft sie auf Ander, der sie immer wieder vor Gefahren warnt, die sie nicht versteht. Und auch das Erbe ihrer Mutter ist gelinde gesagt geheimnisvoll. Eureka hat etwas mit der versunkenen Sagenstadt Atlantis zu tun, aber was? Stammt sie von da? Haben ihre Vorfahren sie bekämpft? Und wieso überhaupt passiert ihr das alles, es ist doch nur eine Sage. Weiterlesen
Hugh Howey: Level, gelesen von Peter Bieringer
In etwa 40 Jahren, genauer im Jahr 2049 ist ein Ende der Menschheit absehbar. Es kriselt an allen Ecken und Enden und der große Knall scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Die wenigsten wollen das wahrhaben, auch der junge Architekt Donald Keene lebt sein Leben, als würde es immer so weitergehen. Er kann – oder will – nicht begreifen, was sein neuer Boss, Senator Thurman, im Sinn hat, als er ihn mit dem Bau von riesigen Silos beauftragt. Bis es zu spät ist und er sich gerade eben noch in eines seiner eigenen Silos retten kann. Von da an ist er Teil eines Systems, das er nur mühevoll im Verlauf von vielen Jahren begreift. Weiterlesen
Stephen King: Mr. Mercedes
Kaum war das Buch auf dem Markt, hörte man es von allein Seiten raunen: „Ein King ohne übernatürliches Element“, „kein typischer King“. Es hört sich für mich an wie eine Spur von Enttäuschung, weil es sich nicht um die neue, modernisierte Version von „Christine“ handelt – jenem Roman, in dem es wirklich das Auto war, das durchknallte. „Mr. Mercedes“ hat kein Horrorelement und ehrlich gesagt braucht es auch keines. Stephen King führt uns auch nicht den ganz gewöhnlichen Wahnsinn als den Horror des normalen Lebens vor, jedenfalls nicht ausschließlich. „Mr. Mercedes“ ist vielmehr ein von vorne bis hinten wohldurchdachtes, ja beinahe komponiertes Werk, das mit der Entwicklung des Kriminalromanes, des Krimis wie des Thrillers, seit seinen Anfängen spielt. Und das macht er verflixt gut. Weiterlesen
Evelyn Barenbrügge: Leeres Versprechen, gelesen von Patrick Tillmanns
„Leeres Versprechen“ erzählt die Geschichte der westfälischen Bauernfamilie Baumann, die 1764 auf ein Versprechen eines österreichischen Werbers hereinfällt und voller Hoffnung aus Attendorn und der Armut nach Österreich auswandert. Erzählt ist die Geschichte aus der Sicht des Sohnes Kaspar, der seit einem Unfall in der Kindheit Angst vor Wasser hat und leicht verkrüppelt geblieben ist. Er versucht das durch Bildung zu kompensieren, die er bei benachbarten Mönchen erwirbt. Weiterlesen
Kathrin Lange: Herz aus Glas
Juli wächst in Amerika bei ihrem Vater auf, einem an sich erfolgreichen Schriftsteller mitten in der Schreibkrise. Dessen Verleger lädt beide ein in sein Haus auf Martha’s Vineyard. Nicht ganz ohne Hintergedanken, denn sein Sohn ist im gleichen Alter wie Juli und hat sich seit dem Tod seiner Verlobten zurückgezogen bis hin zur Depression. Juli fühlt sich herzlich aufgenommen, nur das Haus ist ihr von Anfang an unheimlich. Dass Verlegersohn David kein Freude sprühender Unterhalter sein wird, hat sie vorher gewusst und zumindest hält er die Regeln der Freundlichkeit ein. Aber etwas stimmt nicht mit dem Tod seiner Freundin. War es David, der sie umgebracht hat, oder ist sie wirklich dem Inselfluch zum Opfer gefallen, wie angeblich so viele vor ihr? Weiterlesen
Franka Potente: Allmählich wird es Tag, gelesen von Heiko Deutschmann
In seinem 50. Lebensjahr hat der Banker – ehemalige Banker – Tim Wilkins so ziemlich alles verloren, was er sich bis dahin hart erarbeitet hatte. Seine Frau hat ihn gerade verlassen, seinen Job ist er los und Franka Potente stellt uns ihren Helden vor, als er gerade neben seinem im Pool verbrannten Mobiliar in einem Vorort von LA aufwacht. An dieser Stelle beginn er – anscheinend erstmalig in seinem Leben – Resümee zu ziehen. Weiterlesen
Teri Terry: Vernichtet
Im dritten Band der Trilogie um Kyla – oder Lucy oder Riley – macht sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln, nach dem Teil der Erinnerung, der einfach nicht zurückkommen will. Terri Terry führt uns in ein Großbritannien in einer fiktiven, nahen Zukunft. Straffällige Jugendliche werden nicht – wie früher – hingerichtet, sondern ihnen wird komplett die Erinnerung genommen und sie werden emotionskontrolliert in neuen Familien untergebracht. Kyla jedoch konnte von Anfang an ihre Emotionskontrolle kontrollieren und sie konnte sich schon immer zumindest an Teile ihres vergangenen Lebens erinnern. Weiterlesen
Niels Birbaumer: Dein Gehirn weiß mehr als Du denkst
Niels Birbaumer, Hirnforscher aus Tübingen, stellt die neusten Erkenntnisse seiner Hirnforschung vor. Und das macht er auf ausgesprochen verständliche Art und Weise. In mehreren Kapiteln beschreibt er die Wandlungsfähigkeit des Gehirns, das seiner Ansicht nach noch in jedem Alter verändert werden kann. Diese Erkenntnis an sich ist nicht ganz neu, ist sie doch bekannt als der evolutionstechnische Vorteil des Menschen – er kann sich an jede Umgebung anpassen durch die Anpassungsfähigkeit seines Gehirns. Aber Birbaumer untermalt das mit spannenden Beispielen aus seiner Praxis. Weiterlesen