Franka Potente: Allmählich wird es Tag, gelesen von Heiko Deutschmann

frankaIn seinem 50. Lebensjahr hat der Banker – ehemalige Banker – Tim Wilkins so ziemlich alles verloren, was er sich bis dahin hart erarbeitet hatte. Seine Frau hat ihn gerade verlassen, seinen Job ist er los und Franka Potente stellt uns ihren Helden vor, als er gerade neben seinem im Pool verbrannten Mobiliar in einem Vorort von LA aufwacht. An dieser Stelle beginn er – anscheinend erstmalig in seinem Leben – Resümee zu ziehen. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Teri Terry: Vernichtet

teriIm dritten Band der Trilogie um Kyla – oder Lucy oder Riley – macht sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln, nach dem Teil der Erinnerung, der einfach nicht zurückkommen will. Terri Terry führt uns in ein Großbritannien in einer fiktiven, nahen Zukunft. Straffällige Jugendliche werden nicht – wie früher – hingerichtet, sondern ihnen wird komplett die Erinnerung genommen und sie werden emotionskontrolliert in neuen Familien untergebracht. Kyla jedoch konnte von Anfang an ihre Emotionskontrolle kontrollieren und sie konnte sich schon immer zumindest an Teile ihres vergangenen Lebens erinnern. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Niels Birbaumer: Dein Gehirn weiß mehr als Du denkst

birnNiels Birbaumer, Hirnforscher aus Tübingen, stellt die neusten Erkenntnisse seiner Hirnforschung vor. Und das macht er auf ausgesprochen verständliche Art und Weise. In mehreren Kapiteln beschreibt er die Wandlungsfähigkeit des Gehirns, das seiner Ansicht nach noch in jedem Alter verändert werden kann. Diese Erkenntnis an sich ist nicht ganz neu, ist sie doch bekannt als der evolutionstechnische Vorteil des Menschen – er kann sich an jede Umgebung anpassen durch die Anpassungsfähigkeit seines Gehirns. Aber Birbaumer untermalt das mit spannenden Beispielen aus seiner Praxis. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Jonathan Freedland: Intervention

freeIm Jahr 1940 hat der Wissenschaftler James Zennor seine Kriegserfahrung schon im spanischen Krieg gesammelt. Als er als junger Student 1936 zur Anti-Berlin-Olympiade dort war, ließ er sich voller Enthusiasmus in den spanischen Krieg hineinziehen, seitdem ist er nicht mehr kriegsdiensttauglich. Jetzt, als England unter deutscher Bombardierung liegt und Kriegsdienst eine Frage des Patriotismus ist, sitzt er in Oxford und bereut sein Leben.

Eines Morgens kommt er vom Rudern nach Hause und seine Frau ist mit seinem kleinen Sohn verschwunden. Er glaubt nicht daran, dass sie ihn einfach ohne ein Wort verlassen hat und es spricht auch wenig dafür. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Kai Meyer: Phantasmen

phanDie Geister der Toten sind auf die Erde zurückgekehrt. An dem Ort, an dem sie starben, steht ihr leuchtendes Abbild und macht – nichts. Es geschieht zwar plötzlich, aber nicht auf einmal. Vor einigen Jahren tauchten die Geister derjenigen auf, die gerade gestorben waren. Und von diesem Zeitpunkt erscheinen die Geister sowohl der seitdem Verstorbenen als auch die Geister derjenigen, die in der gleichen Zeit VOR dem Zeitpunkt verstorben sind. Es werden also minütlich mehr und es ist kein Ende abzusehen. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Kerstin Gier: Silber – Das zweite Buch der Träume

silberNachdem Anabel in der Psychiatrie gelandet ist, glauben Liv Silber und ihr neuer Freund Henry, ich endlich in Ruhe in ihren Träumen treffen zu können. Aber auch ohne Dämonen aus der Urzeit jeden Glaubens ist die Traumwelt nicht ungefährlich. Wer ist der geheimnisvolle Senator Tod, der immer wieder auftaucht und mit wem trifft sich Henry heimlich, wenn er sich von Liv unbeobachtet glaubt? Und das sind nur Liv Silbers Probleme im Traumland. Ihre Tage gestalten sich nicht deutlich einfacher, vor allem nicht, weil die Träume sie Kraft und Schlaf kosten.
Auch tagsüber scheint Henry Geheimnisse vor ihr zu haben, ein Teil ihrer neuen Patchwork-Familie erweist sich als zickig, intrigant und überhaupt als unausstehlich. Und dann ist da noch der Blog der geheimnisvollen Secrecy, die Livs Geheimnisse ausplaudert, beinahe ehe Liv selbst Bescheid weiß. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Theresa Bäuerlein & Friederike Knüpling: Tussikratie: Warum Frauen nichts falsch und Männer nichts richtig machen können

tussiBefiel mich doch schon länger ein diffuses Unbehagen, wenn es um die Diskussion über benachteiligte Frauen ging. So ein leises Andenken von „ja, aber du hättest auch als Mann nicht über Jahre im Beruf aussetzen können und dann erwarten, beim Wiedereinstieg gleich die Karrieretreppe hochgeschubst zu werden“. Das Buch war also nicht etwa eine Offenbarung, aber es hat mir gezeigt, dass ich doch nicht so ganz alleine stehe mit meiner Denkweise. Das Problem hat sogar einen Namen bekommen, „Tussikratie“. Gemeint damit ist die Meinungsherrschaft der lauten Damen, die ihre Gespräche untereinander auf die Sichtweise beschränken, dass sie nur deswegen im Leben erfolglos (wobei die Definition von Erfolg auch eine ganz eigene ist), weil sie Frauen und als solche benachteiligt seien. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Ben Aaronovitch: Der böse Ort

benDer böse Ort in Ben Aaronovichts neuestem Band um die Abenteuer des Londoner Magie-Polizisten Peter Grant ist ein Hochhaus namens Skygarden in Südlondon. Eine Reihe von mysteriösen Todesfällen und die immer noch andauernde Suche nach dem „Gesichtslosen“ führen das Team des Folly zu dieser Hinterlassenschaft eines Deutschen Stararchitekten, der einst vor den Nazis fliehen musste. Etwas stimmt nicht mit diesem Haus, etwas ist dort, dass das Böse anzuziehen scheint. Peter und seine Partnerin Lesley beziehen dort für nähere Ermittlungen eine Wohnung. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Diana Menschig: So finster, so kalt

diaMärchenadaptionen haben Hochkonjunktur. Diana Menschig hat sich der Geschichte um Hänsel und Gretel angenommen, aber sie hat sie nicht einfach in die moderne Zeit verlegt, sondern komplett neu gedeutet. Erzählt wird die Geschichte von Merle Hänssler, die als erfolgreiche Anwältin eigentlich mit beiden Beinen im Leben steht. Trotzdem zweifelt die doch so rational denkende Juristin mehr und mehr an ihrem Verstand, als sie nach dem Tod ihrer Großmutter deren einsam im Wald gelegenes Häuschen besucht. Sie findet die Aufzeichnungen eines gewissen Johannes, der Ende des 16. Jahrhunderts gelebt hat und die Geschichte mit der Hexe und seiner Schwester so ganz anders in Erinnerung hatte. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Yves Grevet: Méto: Das Haus, gelesen von Rainer Strecker

meto2Méto ist ein Junge. Er bezeichnet sich selbst als „Roten“ und das ist zunächst alles, was wir von ihm und seiner Umgebung erfahren. Im Augenblick des Hörbuchbeginns be-kommt er einen anderen, jüngeren Jungen als Schützling zugeteilt. Méto macht sich Sorgen, dass der andere Junge, Krassus, gegen die Regeln verstoßen könnte, denn er würde dafür verantwortlich sein und bestraft werden. Die Regeln, um deren Einhaltung er sich sorgt, wirken bizarr und grausam. Es muss gezählt werden, bevor man mit dem Essen beginnt und zwischen jedem Bissen ebenfalls. Es werden keine Fragen gestellt. Es gibt keinerlei persönliche Besitztümer. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten: