In Torsby wird eine komplette Familie einfach ausgelöscht. Die Eltern und zwei Kinder werden einfach erschossen. Es scheint kein Motiv zu geben, außer einem eher harmlosen Streit mit Nachbarn. Der örtliche Polizeichef schaltet sehr schnell die Reichsmordkommission ein und die arg gefledderte Truppe um Kommissar Torkel Höglund macht sich an die Arbeit. Sehr schnell stellt sich heraus, dass noch ein Kind im Haus gewesen sein muss und dass dieses das Haus offenbar lebend verlassen hat. Es handelt sich um die zwölfjährige Nicole, die auf Besuch bei ihren Verwandten war, dem Mörder deshalb offenbar nicht fehlte, denn die beiden Söhne hat er bewusst gesucht. Eine Zeugin also, die leider im Wald verschwunden ist und deren Überlebenschancen mit jeder Stunde schwinden. Weiterlesen
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Neal Shusterman: Vollendet – Die Rache
Unliebsame Jugendliche können als Ersatzteillager verwendet werden. Die moderne Gesetzgebung macht das möglich. Ein einfaches Ausfüllen des Formulars durch die Eltern reicht aus. Kaum ein Wunder, dass in dieser Welt Angst und Anarchie herrschen. Eine Gruppe geflohener Jugendlicher – Wandler – hatte Zuflucht auf einem Flugzeugfriedhof gefunden, aber der wurde zerstört. Auch durch Verrat aus den eigenen Reihen. Hier setzt der dritte Band von „Vollendet“ ein und die gute Nachricht ist, es wird nicht der letzte sein, denn im Nachwort wird mindestens ein vierter Teil angekündigt. Weiterlesen
Hans Rath: Manchmal ist der Teufel auch nur ein Mensch
Jakob Jacobi ist Psychotherapeut. Und als solcher Wissenschaftler. Als er Besuch von dem hartnäckigen Anton Auerbach bekommt, der unbedingt seine Seele kaufen will – um beinahe jeden Preis. Denn Jakobs Seele ist für den Teufel – der Auerbach zu sein behauptet – besonders wertvoll, denn Gott hat sie berührt. Gott, Teufel? Jakob denkt eher an schwer gestörte Menschen, an Patienten mit Wahnvorstellungen. So hat er es gehalten, als sich damals Baumann als Gott vorstellte und so gedenkt er es auch zu halten, als jetzt Auerbach als Teufel auftaucht. Aber der ist hartnäckig, erhöht das Angebot, misch sich sehr aktiv in Jacobs Leben ein und verschont auch sein Umfeld nicht. Weiterlesen
Emma Healey: Elizabeth wird vermisst, gelesen von Katharina Thalbach
Maud hat viel erlebt in ihren 82 Lebensjahren. Viele, sehr viele Freunde und Verwandte musste sie im Laufe ihres Lebens gehen lassen. Geblieben als Freundin aus alten Tagen ist ihr nur Elizabeth. Und diese ist plötzlich nicht mehr auffindbar. Sie geht nicht mehr ans Telefon und ist zu Hause nicht anzutreffen seit …, ja seit wann eigentlich? Maud kann sich beim besten Willen nicht daran erinnern, ebenso wenig wie daran, dass sie gerade eben gegessen oder eingekauft hat. Sie kann sich nicht einmal mehr daran erinnern, dass sie sich nicht erinnern kann. Auch die vielen Zettel, die sie sich schreibt, ändern daran nichts, sie weiß nicht mehr, was die Notiz bedeuten soll. Weiterlesen
Petra Hammesfahr: An einem Tag im November
Die Notkötters verbringen einen vergnügten Tag bei einem befreundeten Ehepaar. Die Ehefrau vertratscht sich, es wird spät und dann kommt auch noch ein Stau auf der Autobahn hinzu. Völlig entnervt biegen sie in dieser dunklen Novembernacht in die letzte Straße ein. Da scheppert es gewaltig und sie haben nicht mehr gesehen, als ein buntes Etwas, das sofort unter ihrem Wagen verschwindet.
Arno Klinkhammer ist frisch ernannter Hauptkommissar. Noch während der Feier kommt die Nachricht über ein verschwundenes fünfjähriges Mädchen in Herten. Weiterlesen
Lauren Kate: Teardrop
Eureka verliert ihre Mutter in einer Riesenwelle auf einer Brücke. Gerade noch fahren sie fröhlich plaudernd auf eine Brücke zu und im nächsten Moment wird das Auto ins Wasser gerissen und nur Eureka kann entkommen. Sie schiebt es auf Schock und Sauerstoffmangel, dass sie einen geheimnisvollen Jungen zu sehen glaubt, der sie rettet.
Kurz darauf trifft sie auf Ander, der sie immer wieder vor Gefahren warnt, die sie nicht versteht. Und auch das Erbe ihrer Mutter ist gelinde gesagt geheimnisvoll. Eureka hat etwas mit der versunkenen Sagenstadt Atlantis zu tun, aber was? Stammt sie von da? Haben ihre Vorfahren sie bekämpft? Und wieso überhaupt passiert ihr das alles, es ist doch nur eine Sage. Weiterlesen
Hugh Howey: Level, gelesen von Peter Bieringer
In etwa 40 Jahren, genauer im Jahr 2049 ist ein Ende der Menschheit absehbar. Es kriselt an allen Ecken und Enden und der große Knall scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Die wenigsten wollen das wahrhaben, auch der junge Architekt Donald Keene lebt sein Leben, als würde es immer so weitergehen. Er kann – oder will – nicht begreifen, was sein neuer Boss, Senator Thurman, im Sinn hat, als er ihn mit dem Bau von riesigen Silos beauftragt. Bis es zu spät ist und er sich gerade eben noch in eines seiner eigenen Silos retten kann. Von da an ist er Teil eines Systems, das er nur mühevoll im Verlauf von vielen Jahren begreift. Weiterlesen
Stephen King: Mr. Mercedes
Kaum war das Buch auf dem Markt, hörte man es von allein Seiten raunen: „Ein King ohne übernatürliches Element“, „kein typischer King“. Es hört sich für mich an wie eine Spur von Enttäuschung, weil es sich nicht um die neue, modernisierte Version von „Christine“ handelt – jenem Roman, in dem es wirklich das Auto war, das durchknallte. „Mr. Mercedes“ hat kein Horrorelement und ehrlich gesagt braucht es auch keines. Stephen King führt uns auch nicht den ganz gewöhnlichen Wahnsinn als den Horror des normalen Lebens vor, jedenfalls nicht ausschließlich. „Mr. Mercedes“ ist vielmehr ein von vorne bis hinten wohldurchdachtes, ja beinahe komponiertes Werk, das mit der Entwicklung des Kriminalromanes, des Krimis wie des Thrillers, seit seinen Anfängen spielt. Und das macht er verflixt gut. Weiterlesen
Evelyn Barenbrügge: Leeres Versprechen, gelesen von Patrick Tillmanns
„Leeres Versprechen“ erzählt die Geschichte der westfälischen Bauernfamilie Baumann, die 1764 auf ein Versprechen eines österreichischen Werbers hereinfällt und voller Hoffnung aus Attendorn und der Armut nach Österreich auswandert. Erzählt ist die Geschichte aus der Sicht des Sohnes Kaspar, der seit einem Unfall in der Kindheit Angst vor Wasser hat und leicht verkrüppelt geblieben ist. Er versucht das durch Bildung zu kompensieren, die er bei benachbarten Mönchen erwirbt. Weiterlesen
Kathrin Lange: Herz aus Glas
Juli wächst in Amerika bei ihrem Vater auf, einem an sich erfolgreichen Schriftsteller mitten in der Schreibkrise. Dessen Verleger lädt beide ein in sein Haus auf Martha’s Vineyard. Nicht ganz ohne Hintergedanken, denn sein Sohn ist im gleichen Alter wie Juli und hat sich seit dem Tod seiner Verlobten zurückgezogen bis hin zur Depression. Juli fühlt sich herzlich aufgenommen, nur das Haus ist ihr von Anfang an unheimlich. Dass Verlegersohn David kein Freude sprühender Unterhalter sein wird, hat sie vorher gewusst und zumindest hält er die Regeln der Freundlichkeit ein. Aber etwas stimmt nicht mit dem Tod seiner Freundin. War es David, der sie umgebracht hat, oder ist sie wirklich dem Inselfluch zum Opfer gefallen, wie angeblich so viele vor ihr? Weiterlesen