Robert Kisch: Möbelhaus

robRobert Kisch ist das Pseudonym eines Journalisten, der (nach eigener Aussage) einmal zu den ganz großen gehört hat. Mit dem Sterben der Printmedien und den Einsparungen, die damit einhergingen, ist etwas geschehen, womit er niemals gerechnet hätte: Er verliert seinen festen Job und bekommt auch als freier Journalist keine Aufträge mehr. Aber die Familie will ernährt werden und so nimmt er einen Job als Verkäufer in einem Möbelhaus an. Damit gerät er direkt in den Vorhof der Hölle. Das System besteht darin, dass die Verkäufer – Verzeihung, die Einrichtungsfachberater – nur auf Provisionsbasis arbeiten. Weiterlesen

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Martin Suter: Montecristo

monte„Montechristo“ ist der Titel des Filmes, den Jonas Brand wirklich machen will. Sein Herzblutprojekt, das von jeder Filmförderung und allen anderen finanziellen Förderern abgelehnt wurde und deswegen auf Eis liegt. In der Zwischenzeit verdient er sein Geld mit ungeliebten High-Society-Reportagen. Durch mehr Zufall als einem Krimi guttut, gerät er in eine wirklich große Story hinein. Es beginnt mit einem überfahrenen Zugreisenden, und geht weiter mit zwei Hundertfrankenscheinen, die beide echt sind und trotzdem die gleiche Seriennummer aufweisen. Brand beginnt zu recherchieren es dauert nicht lange, bis seine Wohnung durchsucht und er selber überfallen wird. Weiterlesen

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Nele Neuhaus: Die Lebenden und Toten, gelesen von Julia Nachtmann

piaPia Kirchhoff hat endlich geheiratet und ist quasi schon auf dem Weg in die Flitter-wochen. Da wird eine Frau auf einem Waldweg scheinbar vollkommen grundlos er-schossen. Es ist eine ländliche Gegend, man kennt sich, die Tochter führt einen Blu-menladen, die Familie ist beliebt in der Gegend. Es zeichnet sich überhaupt kein Motiv ab. Zunächst scheint es auch keinen Zusammenhang zu geben, zu der älteren Frau, die beim Backen in ihrer eigenen Küche durchs Fenster erschossen wird. Auch hier ist die Familie untröstlich und auch diese Frau hat keine Feinde gehabt. Weiterlesen

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Dave Eggers: Der Circle, gelesen von Torben Kessler

circleMae hält sich selbst für ein Landei. Umso stolzer ist sie darauf, die Universität erfolgreich geschafft zu haben. Noch stolzer ist sie, als ihre ehemalige Mitstudentin Annie sie für den Internetkonzern „The Circle“ anwirbt. Und umso leichter lässt sie sich mehr und mehr in das System der vollständigen Transparenz und Überwachung einbinden, dass bei „The Circle“ herrscht.
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Marita Sydow Hamann: Die Erben der alten Zeit: Ragnarök

ragnaRagnarök ist das Ende. Das Ende der Welt in den nordischen Sagen und das Ende der Trilogie um Charlie und ihre Weltenreisen. Der Kampf um die Welt hat die Erde erreicht, Oden hat den Fimbulwinter nach Schweden gesandt und das schwedische Militär wird mit seinen Fabelwesen überhaupt nicht fertig. Charlie indessen befindet sich noch auf der Suche nach der Quelle von Odens Macht. Auf ihrem Weg heuert sie Verbündete an, scheitert an manchen Sturköpfen und versucht nebenbei noch ihre Freunde zu beschützen. Weiterlesen

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Richard Dübell: Zorn des Himmels

sturmKöln im Spätmittelalter ist ein bunter Ort. Die Fährmanntochter Philippa hat ihren eigenen Kopf. Ungewöhnlich fürs Mittelalter und nicht ganz einfach für die junge Frau. Ihr Vater und ihr langjähriger Freund haben beschlossen, dass es jetzt endlich Zeit für die Hochzeit ist. Aber etwas sträubt sich in Philippa. Sie will nicht, jedenfalls nicht jetzt und nicht so. Dazu denkt sie zu unabhängig, dazu ist das Leben zu spannend. Gerade jetzt, wo ein seltsamer junger Fremder ihre Aufmerksamkeit erregt hat. Weiterlesen

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Sally Gardner: Zerbrochener Mond, gelesen von Andreas Steinhöfel

mondEngland im Jahre 1956. Der Zweite Weltkrieg ist so ganz anders ausgefallen, als wir uns erinnern. Es heißt jetzt Zone 7 und ist vom Mutterland abhängig. Der 15-jährige Standish Treatwell lebt in Zone 7, im Bereich der Unreinen, es ist ihm bislang gelungen, unauffällig zu bleiben, denn er hat zwei verschiedenfarbige Augen und hält sich selbst für ausgesprochen dumm. Das muss er vor seiner perfektionistischen Umwelt verbergen. Denn Standish lebt in einem totalitären Regime, dessen Parallelen zu den Nazis nicht zu überhören sind. Gemeinsam mit seinem Freund Hector träumt er von einem Flug zu dem fiktiven besseren Planeten Juniper. Weiterlesen

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Sebastian Fitzek: Passagier 23, gelesen von Simon Jäger

passMartin Schwarz hat Frau und Kind während einer Kreuzfahrt verloren. Inzwischen ist er ein Polizeipsychologe, der derart mit dem Leben abgeschlossen hat, dass er schon wieder gut ist, weil er keine Angst um sich selber hat. Da erreicht ihn ein Anruf von dem Kreuzfahrtschiff, auf dem alles passiert ist. Eine alte Dame, die ihren Lebensabend als Kreuzfahrerin verbringt und nebenbei Hobby-Ermittlerin ist, hat den Teddy seines Sohnes gefunden. Martin macht sich auf den Weg, um der Sache auf den Grund zu gehen. Weiterlesen

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Volker Kutscher: Märzgefallene

märzGereon Rath verbringt den Karneval 1933 in Köln. Das scheint kein guter Gedanke gewesen zu sein. Der Kölsche Klüngel geht ihm auf die Nerven, er trinkt zuviel, verärgert seinen Vater und landet schließlich mit einer Jeckin zwischen geleerten Weinflaschen. Da kommt es ihm ganz gelegen, dass er nach Berlin zurückbeordert wird, da jeder Kopf für die Aufklärung des Reichstagsbrandes benötigt wird.

Wieder zurück in Berlin muss er feststellen, dass es dabei um alles andere als saubere Polizeiarbeit geht. Vielmehr geht es um eine reine Kommunistenhatz, alle verfügbaren Kräfte werden der politischen Abteilung zugeteilt und das bekommt auch Gereons Verlobte Charlie zu spüren. Weiterlesen

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Eva Lohmann: Acht Wochen verrückt, gelesen von Eva Lohmann

achtMilan ist noch keine 30, sie hat alles, was man sich im Leben wünschen kann, guter Job, netter Freund, alles gut. Oder auch doch nicht. Denn sie sitzt in einer psychosomatischen Klinik. Die Diagnose lautet Burn-out mit einhergehenden Depressionen. Ja, schon, denkt Mila. Hat doch am Ende alles nicht mehr so funktioniert, hat sie doch nicht mehr so funktioniert, wie sie wollte, weil sie viel zu lange angepasst funktioniert hatte. Die Autorin schildert in teilbiografischer Weise Milas Aufenthalt in der Klinik, die skurrilen Gestalten, denen sie dort begegnet und wie sie ganz langsam wieder in der Lage ist eigene Entschlüsse zu fassen. All das wird locker flockig, ohne Längen erzählt, mit einer Menge Humor und Selbstironie. Weiterlesen

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