Sebastian Fitzek: Passagier 23, gelesen von Simon Jäger

passMartin Schwarz hat Frau und Kind während einer Kreuzfahrt verloren. Inzwischen ist er ein Polizeipsychologe, der derart mit dem Leben abgeschlossen hat, dass er schon wieder gut ist, weil er keine Angst um sich selber hat. Da erreicht ihn ein Anruf von dem Kreuzfahrtschiff, auf dem alles passiert ist. Eine alte Dame, die ihren Lebensabend als Kreuzfahrerin verbringt und nebenbei Hobby-Ermittlerin ist, hat den Teddy seines Sohnes gefunden. Martin macht sich auf den Weg, um der Sache auf den Grund zu gehen. Weiterlesen

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Volker Kutscher: Märzgefallene

märzGereon Rath verbringt den Karneval 1933 in Köln. Das scheint kein guter Gedanke gewesen zu sein. Der Kölsche Klüngel geht ihm auf die Nerven, er trinkt zuviel, verärgert seinen Vater und landet schließlich mit einer Jeckin zwischen geleerten Weinflaschen. Da kommt es ihm ganz gelegen, dass er nach Berlin zurückbeordert wird, da jeder Kopf für die Aufklärung des Reichstagsbrandes benötigt wird.

Wieder zurück in Berlin muss er feststellen, dass es dabei um alles andere als saubere Polizeiarbeit geht. Vielmehr geht es um eine reine Kommunistenhatz, alle verfügbaren Kräfte werden der politischen Abteilung zugeteilt und das bekommt auch Gereons Verlobte Charlie zu spüren. Weiterlesen

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Eva Lohmann: Acht Wochen verrückt, gelesen von Eva Lohmann

achtMilan ist noch keine 30, sie hat alles, was man sich im Leben wünschen kann, guter Job, netter Freund, alles gut. Oder auch doch nicht. Denn sie sitzt in einer psychosomatischen Klinik. Die Diagnose lautet Burn-out mit einhergehenden Depressionen. Ja, schon, denkt Mila. Hat doch am Ende alles nicht mehr so funktioniert, hat sie doch nicht mehr so funktioniert, wie sie wollte, weil sie viel zu lange angepasst funktioniert hatte. Die Autorin schildert in teilbiografischer Weise Milas Aufenthalt in der Klinik, die skurrilen Gestalten, denen sie dort begegnet und wie sie ganz langsam wieder in der Lage ist eigene Entschlüsse zu fassen. All das wird locker flockig, ohne Längen erzählt, mit einer Menge Humor und Selbstironie. Weiterlesen

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Jonathan Stroud: Lockwood & Co 02: Der Wispernde Schädel

lockLockwood & Co sind immer noch die kleinste Geisteragentur Londons, aber bei Weitem nicht mehr die erfolgloseste. Hauptstrang und Titel des Romans ranken sich um eben jenen „Wispernden Schädel“, der sich im Besitz der Agentur befindet, von George akribisch untersucht und getestet wird, aber lediglich mit Lucy spricht. Das ist an sich schon eine Sensation, denn niemand hat seit Beginn des „Problems“ jemals mit Geistern kommunizieren können. Es gibt da zwar eine Legende über die Gründerin der ersten Agentur, die behauptet hat, es zu können, aber das ist so lange her, dass es schon im Bereich der Mythen liegt. Und jetzt Lucy. Dabei haben Lockwood & Co gerade alle Hände voll zu tun, denn in London verschwinden Artefakte. Sie werden gestohlen und manchmal geht der Täter dabei über Leichen. Weiterlesen

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Zoran Drvenkar: Still

zoranEr nennt sich Mike Stellar. Er sucht den Kontakt zu Pädophilen, von denen er glaubt, dass sie weit genug gehen, um Mädchen zu entführen und verschwinden zu lassen. Er hat ein Ziel: Er möchte seine Tochter finden und sei es als Leiche. Denn es gibt ein Mädchen, dass ihnen entkommen ist. Sie sitzt in einer Anstalt und spricht kein Wort aber sie soll sein Schlüssel sein.

Zoran Dvenkar erzählt seinen Thriller aus der Sicht von Mike Stellar. Für Mike gibt es „Ich“, „Du“, und „Sie“, „Sie“ sind die Gruppe, in die er versucht sich einzuschleusen, „Du“ ist das Mädchen, das entkommen konnte. Weiterlesen

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Kai Meyer: Die Seiten der Welt, gelesen von Simon Jäger

furiaFuria ist die Tochter einer großen Bibliomantenfamilie. Ihr Vater kämpft gegen die Akademie, die die Familie verfemt hat und gegen die „leeren Bücher“, die alle Bibliomantie für immer beenden könnten. Bibliomantie? Die Fähigkeit, mithilfe eines Seelenbuches wundersame Dinge mit Büchern vollbringen zu können. Furia hat ihr Seelenbuch noch nicht gefunden, oder besser gesagt, ihr Seelenbuch hat sie noch nicht gefunden. Trotzdem arbeitet sie an der Seite ihres Vaters. Bis dieser eines Tages auf der Suche nach einem weiteren „leeren Buch“ erschossen wird und ihr Bruder entführt wird. Um ihn zu befreien, reist Furia nach Libropolis, der Stadt der Bibliomanten, dort wo Buchcharaktere leben und wo alles möglich erscheint. Hier macht sie sich auf die Suche nach ihrem Bruder und findet neue Freunde, neue Kräfte und neue Feinde. Weiterlesen

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Marissa Meyer: Wie Sterne so golden, gelesen von Vanida Karun

sternIm dritten Band von Marissa Meyer Luna-Chroniken – oder Brothers Grimm meets Terminator featuring Han Solo – hat sich die Autorin das Märchen von Rapunzel vorgenommen. Das Mädchen heißt Cress und lebt allein in einen Satelliten eingesperrt. Dort muss sie sich für die böse Lunarerin Levana in die Computersysteme der Erde einhacken und darin ist sie wirklich gut – sieben Jahre lang hatte sie auch wenig Ablenkung. Cress vertreibt sich die Langeweile verbotenerweise mit Berichten von der Erde, Berichten über Cinder und ihre Flucht zum Beispiel. Weiterlesen

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Ken Follett: Kinder der Freiheit

kenUm es gleich zu Anfang zu sagen: Der dritte Band der Jahrhundertsaga hat mir deutlich besser gefallen als der Vorgänger. Vielleicht, weil Gut und Böse nicht mehr ganz so plakativ trennt, wie in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Leider gilt das hauptsächlich für Amerika, da gibt es JFK, der sicherlich als guter Amerikaner gilt, aber trotzdem nicht soviel für die Rechte der Schwarzen tut, wie George es sich wünscht. Überhaupt zeichnet Follett die amerikanischen Protagonisten recht differenziert, während die DDR für ihn ein Land aus Schwarz und Weiß zu bleiben scheint. Weiterlesen

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Hannah Kent: Das Seelenhaus, gelesen von Tobias Kluckert & Vera Teltz

seeleAgnes Magnúsdóttir ist die letzte Frau, die auf Island zum Tode verurteilt wurde, das war im Jahr 1828. Sie hat zwei Männer erschlagen, erstochen, verbrannt. Sie war nicht alleine bei dieser Tat, aber sie ist die einzige Frau, die auf ihre Hinrichtung warten muss. Deswegen sperrt man sie nicht einfach ein, sondern sie muss die Zeit auf dem Hof eines Dienstmannes verbringen, dem Kornsáhof. Dort wird sie von der Hausherrin nicht gerade mit offenen Armen empfangen, im Folgenden wird beschrieben, wie sie sich einlebt, wie sie sich dem Pfarrer anvertraut und in Rückblicken, wie es zu der Tat kommen konnte. Weiterlesen

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Karin Salvalaggio: Eisiges Geheimnis, gelesen von Nicole Engeln

eisGrace hat es nicht leicht. Sie lebt im Norden Montanas, in einer eiskalten Kleinstadt nahe der kanadischen Grenze. Als sie acht Jahre alt war, verschwand ihre Mutter unter dubiosen Umständen und sie selbst hat obwohl gerade erst siebzehn Jahre alt, bereits eine Herztransplantation hinter sich. Dazu kommt, dass der Onkel, bei dem sie bis zu seinem Tod lebte, eine Spedition führte, die nicht den besten Ruf hat. Grace ist also auch noch unbeliebt, gilt in der Schule als seltsam und hat darunter zu leiden. Das Hörbuch beginnt, als direkt vor ihrem Fenster eine Frau ermordet wird, die sich als ihre verschundene Mutter herausstellt. Weiterlesen

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