Tana French: Geheimer Ort, gelesen von Gerrit Schmidt-Foß & Inka Löwendorf

tanaSt. Kilda ist ein Internat, auf das auch Hanni und Nanni gerne gegangen wären. Die Mädchen leben behütet, aber können sich einige Freiheiten herausnehmen. Vor einem Jahr ist ein Junge auf dem Grundstück des Internats erschlagen worden, der Fall war schon fast auf dem Schreibtisch von Stephen Moran in der Abteilung für ungelöste Fälle gelandet. Da taucht eine Karte an einer Pinnwand auf, auf der die Mädchen sich anonym mitteilen können. „Ich weiß, wer ihn getötet hat.“ Gemeinsam mit der vor einem Jahr leitenden Ermittlerin rollt Stephen den Fall neu auf, beginnt wieder mit Befragungen und sucht nicht nur den Mörder, sondern auch den Schreiber. Weiterlesen

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Lyndsay Faye: Die Entführung der Delia Wright

deliaTim Wilde ist zurück. Immer noch in der neugegründeten New Yorker Polizeitruppe, immer noch mit einem Bruder geschlagen und immer noch mit dem Herz am rechten Fleck. Leider wurde das Herz bereits gebrochen und daran leidet er sehr.

Im zweiten Band, der recht zielstrebig auf eine Fortsetzung im Bürgerkrieg hinzusteuern scheint – noch sind wir im Jahr 1846 – , ist dem Norden die Sklavereifrage noch nicht schwerwiegend genug, um sich mit dem Süden zu zerstreiten. Zwar haben Schwarze grundsätzlich das Recht zur Freiheit, aber auch in New York gibst es Sklavenjäger, die den Plantagenbesitzern im Süden ihr Eigentum zurückbringen. Nicht alle davon sind seriös. Weiterlesen

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Lauren Oliver: Panic, gelesen von Julia Nachtmann

panicIn Heathers Kleinstadt gibt es seit mehreren Jahren ein Spiel nur für Schulabgänger. Es heißt Panic und genau darum geht es auch. Man qualifiziert sich für die Teilnahme, indem man von einer hohen Klippe springt. Es ist ein Spiel nur für Schulabgänger und es gibt viel Geld dabei zu gewinnen. Genug, um aus der Kleinstadt zu verschwinden und sich die eigenen Lebensträume zu verwirklichen. Aber es ist gefährlich, wirklich gefährlich. Im letzten Jahr ist Dodges Schwester Dana dabei verunglückt und sitzt seitdem im Rollstuhl. Weiterlesen

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Susan Kreller: Schneeriese

schneeStella und Adrian sind befreundet, seit sie sich kennen und das scheint Adrian schon sehr lange zu sein. Zwar sind sie nach der Grundschule auf verschiedene Schulen gegangen, aber das spielt keine Rolle, sie wohnen immer noch nebeneinander. Stelle nennt Adrian „Einsneunzig“ und wann immer sie etwas riesiges in der Welt findet, bringt sie ihm die Information darüber – das größte Insekt der Welt, der größte Vulkan der Welt, es ist eine richtige Sammlung geworden. Denn Adrian ist groß – sehr groß. So groß, dass sie ihn irgendwann in der Schule „Einsneunzig“ riefen und es als Beleidigung meinten. Stella begann sofort damit, daraus einen liebevollen Spitznamen zu machen „Damit es gar nicht erst wehtun kann“. Weiterlesen

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Kiera Cass: Selection, gelesen von Friederike Wolters

selecAch du meine Güte, ist das eine Dystopie? Irgendwie schon, die Erde hat mehrere Weltkriege hinter sich und mal wieder gibt es eine neue Form der Herrschaft – irgendwas zwischen Monarchie und „Wir müssen aber wenigstens so tun, als würden wir die Meinung des Volkes respektieren“. Die Bevölkerung ist in Kasten eingeteilt – warum die jetzt Kasten heißen, bleibt mir ein Rätsel – je nach Ansehen des einzelnen Arbeitens gehört man zu einer niedrigeren oder höheren Kaste. Und natürlich sind die Grenzen theoretisch durchlässig, aber ein Vermischen nicht gern gesehen. Weiterlesen

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Jonas Jonasson: Die Analphabetin, die rechnen konnte, gelesen von Katharina Thalbach

jonasNombeko Mayeki ist nicht dumm, gewiss nicht, aber leider wurde sie nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren. Sie wächst in den 70er Jahren in einem südafrikanischen Slum auf und arbeitet sich schon als zwölfjährige ziemlich weit nach oben – zumindest gemessen an ihrer Herkunft. Durch einen Unfall wird sie dazu verurteilt, für 70 Jahre die Putzfrau eines Atomtechnikers zu werden und schließlich landet sie in Schweden bei einer Familie, die mindestens genauso durchgeknallt ist, wie sie selbst. Weiterlesen

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Helena Mierscheid: Vokuhila: Als scheiße aussehen Mode war

vokuAch ja, die 80er, meine besten Jahre. Bloß nicht die Fotos von damals ansehen, mit den seltsamen Karottenhosen, den komischen Locken und diesen Schuhen. Seltsame Ansichten gab es damals auch, bloß hatte ich keine, weil ich gar keine eigenen Ansichten hatte. Dieses Problem hatte Helene Mierscheid zumindest nicht, auch wenn sie in ihrer Jugend mehrfach gehandicapt war, am meisten durch ihre Herkunft als Landei aus dem Odenwald. Trotzdem hat sie in ihrem abgelegenen Dorf eine ganze Menge des Zeitgeistes mitbekommen und in diesem Buch wieder zum Leben erweckt. Weiterlesen

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Michel Houellebecq: Unterwerfung

michelEs ist ja im Vorfeld viel geschrieben worden über diesen Roman. Meistens, dass er davon handeln würde, wie der Islam in Frankreich die Regierung übernimmt und wie begeistert Teile davon von der ehemals christlichen Bevölkerung adaptiert werden. Eine Beschreibung der modernen europäischen Gesellschaft, die sich selbst abschafft, weil sie sich überlebt hätte. Nach dem Attentat auf Charlie Hebdo war „Unterwerfung“ dann in allen Medien. Obwohl ich Houellebecq eigentlich als viel zu sperrig und zu verkopft schon ad Acta gelegt hatte, bin ich dann doch noch mal schwach geworden. Und dieser Roman ist wirklich anders, als die Vorgänger. Weiterlesen

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Andy Weir: Der Marsianer, gelesen von Richard Barenberg

Mark Watney war in der ersten Gruppe, die auf dem Mars landete. Während eines Sandsturms wurde er davongeweht und von der Gruppe beim Abflug als tot zurückgelassen. Aber marsMark ist alles andere als tot. Er hat den Unfall überlebt und bleibt alleine zurück. Ohne Vorbereitung, ohne ausreichende Nahrung, ohne ausreichendes irgendwas. Aber er gibt nicht auf, teilweise in Tagebuchform aus Marks Sicht, teilweise in Erzählform berichtet Andy Weir uns von Marks Versuchen am Leben zu bleiben und den Versuchen der Erde, ihn zurückzuholen, ehe er verhungert oder erstickt. Weiterlesen

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Arno Strobel: Das Rachespiel, gelesen von Sascha Rothermund

rache„Das Rachespiel“ beginnt fulminant spannend mit einer Spielaufforderung, die Frank per USB-Stick zugesandt bekommt. Zuerst ziert er sich, aber dann gibt es den ersten Mord „weil Du es nicht getan hast“. Leider flacht das Hörspiel in der zweiten Hälfte deutlich ab und das liegt nicht an dem wirklich guten Vortrag von Sascha Rothermund. Einzig spannend bleibt noch, was wirklich geschehen ist, dass Frank und drei andere Mitspieler annehmen lässt, ihr Kindheitsfreund Festus hätte Grund sich an ihnen zu rächen. Weiterlesen

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