Stephen King: Revival, gelesen von David Nathan

reviDer Methodistenprediger Charles Jacobs wird in den 60ger Jahren von seiner Gemeinde geliebt, weil er sie für die Kirche begeistern kann. Insbesondere der kleine Jamie genießt die Kinder- und Jugendstunden bei der Predigerfamilie, die immer etwas besonderes zu bieten hat. Doch dann verunglückt Charles Frau gemeinsam mit dem kleinen Sohn und der Prediger verliert seinen Glauben an Gott. Zwei, drei Sonntage lang lässt sich die Gemeinde sein Zetern gegen Gott noch gefallen, dann muss er gehen. Denn er hat längst einen anderen Gott für sich gefunden: Die Elektrizität, mit der er in den folgenden Jahren sogar einige Heilerfolge erzielen kann. Weiterlesen

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Titus Müller: Berlin Feuerland

feuer„Feuerland“ heißt das Viertel in Berlin, in dem die neuen Industrieschonsteine qualmen. Dort lebt Hannes Böhm – mehr schlecht als recht. Weil er sich auf gar keinen Fall in einer der neuen Fabriken verheizen lassen will, verdient er sich ein Zubrot als Fremdenführer für gelangweilte reiche Mädchen durch das Armenviertel. Dabei lernt er Alice kennen. Die ist mehr als nur ein gelangweiltes reiches Mädchen, auch wenn sie im Berliner Stadtschloss wohnt. Sie ist ehrlich schockiert über die Dinge, die sie zu sehen bekommt, über die Mütter, die ihre kranken Kinder nicht ernähren können und über im Elend sterbende Menschen. Weiterlesen

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Liza Marklund: Jagd

jagdAnnika Bengtzon ist erwachsen geworden. Länst ist ihre Arbeit als Journalistin beim „Abendblatt“ zur Routine geworden. Sie weiß, wie sie Bilder und Videos anlegen muss, sie hat den Text schon am Tatort fast fertig im Kopf. Aber das ist ein ganz besonderer Tatort. Der Abgeordnete Ingmar Lerberg wurde gefoltert, ehe er starb, seine Frau ist verschwunden und ausgerechnet das „Abendblatt“ hat vor nicht allzu langer Zeit seine Karriere als Politiker zur exzessive Berichterstattung jäh unterbrochen. Während alle Welt den Täter an dem Politiker sucht, lässt Annika dessen verschwundene Frau einfach keine Ruhe. Weiterlesen

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Kathrin Lange: Gotteslüge

gottFaris Iskander, Berliner Polizist mit muslimischem Hintergrund wird persönlich zu einem drohenden Selbstmordattentat gerufen. Er kennt den Attentäter (flüchtig) und dieser gibt ihm noch eine Botschaft mit auf den Weg, ehe er sich in die Luft sprengt: „Er zwingt mich das zu tun. Nächstes Mal wirst du auf den Auslöser drücken.“ Schuld zu sein am Tod anderer ist Farins größte Angst. Aber was könnte ihn dazu bringen, selbst zu Mörder zu werden? Womit könnte man ihn erpressen, dass er bereit ist, alles zu verraten, an das er glaubt? Weiterlesen

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Frederik Backman: Ein Mann namens Ove, gelesen von Heikko Deutschmann

oveIn Schweden gibt es sie ganz offensichtlich auch, diese Nachbarschaften, wo jeder weiß, welche Farbe die Bettwäsche des anderen hat und wo doch jeder nur behauptet, er kümmere sich nur um seinen eigenen Kram und trotzdem regelmäßig zu den Nachbarschaftstreffen rennt. Ove kaufte sich in einer solchen Siedlung ein Haus, als sich der erste Nachwuchs ankündigte und jetzt ist er 59 und lebt dort mit vielen anderen, die in jungen Jahren dort ein Haus kauften. Weiterlesen

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Claudia & Nadja Beinert: Die Kathedrale der Ewigkeit

beinNaumburg, im 11. Jahrhundert. Markgräfin Uta von Ballenstedt ist fast am Ziel ihrer Träume angelangt: Die Kathedrale, ihr Lebenswerk, konnte aller Widrigkeiten zum Trotz gebaut werden, nur die Ausmalungen stehen noch an. Das Einzige, was ihr zu ihrem Glück fehlt, ist, ihre unglückliche Ehe mit Ekkehard einvernehmlich scheiden zu lassen. Denn ihre große Liebe ist Hermann, sein Bruder. In Kaiserin Gisela weiß sie eine Fürsprecherin für ihr Ansinnen. Am Abend trifft sie sich mit dem Geliebten in der Kapelle neben der Kathedrale. Weiterlesen

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Andreas Eschbach: Der Jesus-Deal

esch16 Jahre nach Andreas Eschbachs Durchbruch-Roman „Das Jesus-Video“ gibt es jetzt eine Fortsetzung. Oder einen Prequel. Ich bin ehrlich nicht sicher. Diesmal geht es jedenfalls um die Entstehung des Videos, also um die Zeitreisenden. Aber vom „Jesus-Video aus gesehen handelt es sich um Ereignisse in der Zukunft.
Michael Barron ist der jüngere Sohn eines der reichsten Männer der Welt. Es hat seinen Sinn, dass bis etwa zur Buchmitte unklar bleibt, womit dieser seinen Reichtum gemacht hat. Eigentlich war Michaels älterer Bruder Isaak dafür vorgesehen, den großen Plan des Vaters zu erfüllen. Weiterlesen

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Ferdinand von Schirach: Die Würde ist antastbar, gelesen von Ferdinand von Schirach

würdeEs handelt sich hierbei weder um einen Roman, noch um eine Sammlung der bekannten Geschichten aus dem Gerichtssaal, sondern um Essays. Um die Gedanken eines Mannes nach fast 50 Jahren Leben. Es geht um Frauenrecht, um Mißbrauch, um Recht haben und Recht bekommen. Er betrachtet die Geschehnisse um ihn herum und traut sich, sie auch zu bewerten. Das tut er auf Basis eines juristischen und philosophischen Grundgerüstets, das seinesgleichen sucht. Weiterlesen

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Tana French: Geheimer Ort, gelesen von Gerrit Schmidt-Foß & Inka Löwendorf

tanaSt. Kilda ist ein Internat, auf das auch Hanni und Nanni gerne gegangen wären. Die Mädchen leben behütet, aber können sich einige Freiheiten herausnehmen. Vor einem Jahr ist ein Junge auf dem Grundstück des Internats erschlagen worden, der Fall war schon fast auf dem Schreibtisch von Stephen Moran in der Abteilung für ungelöste Fälle gelandet. Da taucht eine Karte an einer Pinnwand auf, auf der die Mädchen sich anonym mitteilen können. „Ich weiß, wer ihn getötet hat.“ Gemeinsam mit der vor einem Jahr leitenden Ermittlerin rollt Stephen den Fall neu auf, beginnt wieder mit Befragungen und sucht nicht nur den Mörder, sondern auch den Schreiber. Weiterlesen

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Lyndsay Faye: Die Entführung der Delia Wright

deliaTim Wilde ist zurück. Immer noch in der neugegründeten New Yorker Polizeitruppe, immer noch mit einem Bruder geschlagen und immer noch mit dem Herz am rechten Fleck. Leider wurde das Herz bereits gebrochen und daran leidet er sehr.

Im zweiten Band, der recht zielstrebig auf eine Fortsetzung im Bürgerkrieg hinzusteuern scheint – noch sind wir im Jahr 1846 – , ist dem Norden die Sklavereifrage noch nicht schwerwiegend genug, um sich mit dem Süden zu zerstreiten. Zwar haben Schwarze grundsätzlich das Recht zur Freiheit, aber auch in New York gibst es Sklavenjäger, die den Plantagenbesitzern im Süden ihr Eigentum zurückbringen. Nicht alle davon sind seriös. Weiterlesen

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