Kate Stewart: Severed Heart

Tyler ist düster, unnahbar und bereits in jungen Jahren mit einem eisernen Willen ausgestattet, doch niemand ahnt, welche dunklen Geheimnisse er vor der Außenwelt verbirgt – bis Delphine, eine vom Leben gezeichnete Straßenkämpferin, in sein Leben tritt. Als Einzige sieht sie die Narben auf seiner Seele – Narben, die ihren eigenen Schmerz widerspiegeln. Zwischen den beiden entsteht eine unerklärliche Verbindung, die sich tief in Tylers Herz brennt und ihn für immer verändern wird …

Tyler ist ein vielschichtiger, interessanter Charakter. Er besteht fast nur aus Wut und Schmerz. Erst wenn man ihn besser kennenlernt, merkt man, wie verletzlich er eigentlich tief im Inneren ist.

Das Buch hat mich innerlich zerrissen.

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Kaylie Smith Enchantra: Verrate die Liebe, rette dein Herz

Genevieves Weg auf der Suche nach ihren Wurzeln führt sie nach Italien. Vor ihr erstreckt sich ein verwunschenes Anwesen. Enchantra ist wunderschön, aber auch absolut tödlich – was sie noch nicht weiß, als sie beschließt, trotz aller Warnungen hineinzugehen. Nun ist sie hier gefangen. Wenn sie überleben will, muss sie Rowin heiraten, denn als Paar haben sie gemeinsam eine Chance, das Spiel lebend zu verlassen.

Endlich eine Geschichte aus Genevieves Sicht. Ich habe mich sehr auf diese gefreut, vor allem nachdem mir Phantasma so unglaublich gut gefallen hat. Auch hier gibt es wieder einiges an Magie und Action. Man lernt die Familie Silver und ihren Fluch gut kennen und fragt sich bald, ob dieser oder Phantasma schlimmer ist.

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Kylie Scott: Text Appeal

Romance-Autorin Riley hat sich ihren Traum erfüllt und ist in eine kleine Küstenstadt gezogen. Sie ist gerade in Port Stewart angekommen, als sie Textnachrichten für einen »Connor« erhält, die sie extrem neugierig machen. Wie sich herausstellt, ist Connor der Golden Boy der Stadt, der es irgendwie nicht schafft, seine Ex davon zu überzeugen, dass es wirklich vorbei ist. Ein bisschen Fake-Dating mit der Neuen, die zufällig seine alte Nummer hat, scheint die perfekte Lösung zu sein. Riley hat nichts dagegen, Zeit mit dem umwerfenden einstigen Prom-King zu verbringen – natürlich nur zu Recherchezwecken für ihren Roman und nicht, weil Connor ihr Herz von Anfang an höher schlagen lässt …

Das Buch ist perfekt für zwischendurch. Eine humorvolle, kurzweilige Geschichte mit Fake-Date-Trope erwartet die Leser hier. Im Grunde genau das, was ich liebe, aber hier hat mir das gewisse Etwas dann doch gefehlt.

Der Schreibstil ist einfach, gut verständlich und meiner Meinung nach manches Mal ein wenig zu locker.

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Jan Beck: Dorn: Zimmer 203: Ruf der Toten

Simon Dorn wird über das Internet von einer mysteriösen Klientin kontaktiert. Was als Hilferuf beginnt, entpuppt sich bald als Teil eines perfiden Spiels. Als sie den Kontakt abrupt abbricht, bittet Dorn Lea Wagner, bei der Klientin nach dem Rechten zu sehen. Doch die Frau ist tot – verdurstet, und das bereits seit mehreren Wochen. Neben der Leiche steht ein Computer, auf dem eine KI läuft, die im Namen der Toten mit Dorn kommuniziert hat. Dorn erkennt Parallelen zu einem ungelösten Fall, in dem ein Täter seine Opfer in seiner Anwesenheit verdursten ließ. Lange Zeit war der Mörder untergetaucht. Ist er nun zurück?

Auch im zweiten Band der Reihe bietet die Geschichte wieder Spannung auf hohem Niveau sowie ein gleichmäßiges Erzähltempo. Das Buch kann zwar unabhängig gelesen werden, dennoch empfehle ich, den ersten Band vorab zu lesen, um die Ermittler besser kennenzulernen.

Dieses Buch hat mich bereits auf der ersten Seite gefesselt, und es fiel mir schwer, es aus der Hand zu legen. Selbst wenn ich es zur Seite legte, kreisten meine Gedanken ständig um die Geschichte.

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Romy Hausmann: Himmelerdenblau

Seit 2023 ist Julie Nowak verschwunden. Ihr Vater hat nie aufgehört, nach ihr zu suchen. Als sich ihr Verschwinden zum zwanzigsten Mal jährt, nimmt die Podcasterin Liv Kontakt zu ihm auf. Sie möchte ein Interview führen und gemeinsam mit ihm herausfinden, was damals wirklich geschah. Trotz aller Bedenken sagt Theo, Julies Vater, zu. Er leidet an Demenz und merkt selbst, dass seine klaren Phasen immer seltener werden. Da er unbedingt wissen will, was damals passiert ist, freut er sich, dass Liv ihm helfen möchte, alles aufzudecken.

Hier ist nichts so, wie es scheint – und die Geschichte ist so spannend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

Der Einstieg ins Buch ist zunächst etwas ungewöhnlich, da man das Gefühl hat, abrupt in die Handlung hineingeworfen zu werden. Die Kapitel aus Theos Perspektive sind ein wenig wirr, genauso wie sein Geist selbst, und es dauert eine Weile, bis man den Überblick gewinnt. Doch genau dieses Chaotische empfand ich als äußerst spannend, sodass ich das Buch kaum weglegen konnte.

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Catherine Cowles: Fragile: Niemand kennt dich so wie ich

Rhodes kehrt nach Sparrow Falls zurück, um das Haus ihrer Kindheit zu renovieren – jenen Ort, an dem ein verheerendes Feuer einst ihre Familie auslöschte. Doch schon bald merkt sie, dass die Vergangenheit noch lange nicht begraben ist. Seltsame Unfälle, beunruhigende Botschaften und das nagende Gefühl, beobachtet zu werden, lassen sie zweifeln: War das Feuer wirklich nur ein tragischer Unfall?

Auf der Baustelle trifft sie auf Anson Hunt, den besten Freund ihres Stiefbruders. Er ist verschlossen, wachsam – und ganz offensichtlich nicht erfreut darüber, dass sie ihm ständig über den Weg läuft. Dennoch entwickelt sich zwischen ihnen eine unleugbare Spannung, auch wenn Anson beharrlich Distanz wahrt. Als die Bedrohungen eskalieren und Rhodes’ Leben in Gefahr gerät, steht ausgerechnet er an ihrer Seite. Widerstrebend beginnt sie, ihm zu vertrauen, denn Anson scheint mehr zu wissen, als er preisgibt.

Während Rhodes den Schatten ihrer Vergangenheit nachgeht, zieht sich die Schlinge um sie immer enger zu. Jemand in Sparrow Falls will um jeden Preis verhindern, dass sie die Wahrheit aufdeckt – und dieser Jemand hat sie schon immer im Blick gehabt. Still, geduldig, verborgen in der Dunkelheit. Nun ist er bereit, ein tödliches Spiel zu beenden, das längst begonnen hat.

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Mia Sheridan: Pelion Lake Reihe

Archer´s Voice: Die geheime Sprache der Liebe

Ich wollte in der verschlafenen Kleinstadt Pelion in Maine in meinem Häuschen am See neu anfangen. Um alles zu vergessen, was ich hinter mir gelassen habe. Das Geräusch des Regens. Das Blut. Die Kälte der Waffe an meiner Haut. Seit sechs Monaten erinnert mich jeder Atemzug daran, dass ich überlebt habe – und mein Vater nicht. Nun bin ich fast wieder sicher. Aber als ich Archer Hale begegne, gerät meine Welt erneut ins Wanken. Und wird nie wieder dieselbe sein.
Bevor ich in Archers fremdes, stilles und isoliertes Universum eingedrungen bin, sprach er mit niemandem. Und doch sehe ich in seinen whiskeyfarbenen Augen, dass etwas Unbegreifliches zwischen uns passiert. Da ist so viel mehr als nur seine Schönheit, seine Ausstrahlung oder die Art, wie seine Hände mit mir sprechen. Auf mir. Diese Stadt ist voller Geheimnisse und Betrug, und Archer ist der explosive Mittelpunkt von allem. 

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Gabriella Santos de Lima: Fleur de Lavande: Wie du liebst

In diesem Buch werden alles andere als leichte Themen behandelt – was meiner Meinung nach bereits das Cover vermittelt. Ohne zu spoilern, kann ich nicht genauer darauf eingehen, um welche Themen es sich handelt. Besonders der Handlungsstrang rund um Lucas erschien mir essenziell und positiv, da diese Aspekte offen angesprochen wurden.

Auch Violetts Karriere ist alles andere als einfach; man bekommt endlich einmal einen Eindruck davon, welcher Druck auf einer Autorin lastet. Denn Schreiben bedeutet weit mehr als nur das bloße Verfassen von Texten.

Allerdings wurde auch deutlich, dass sie sich nicht in einer guten mentalen Verfassung befand. Sie geriet in eine Abwärtsspirale, aus der es erst spät einen Ausweg gab, was auf mich stellenweise zu wenig glaubwürdig wirkte.

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Ivar Leon Menger: Der Tower

Job weg, Freund weg, Wohnung weg – da kommt für die Galeristin Nova das Angebot, ein Jahr lang kostenlos im hochmodernen Pramtower mitten in Berlin zu wohnen, wie gerufen. Der absolute Jackpot! Doch bald verwandelt sich Novas Glücksgefühl in Unbehagen. Ihr neues Luxusdomizil ist ganz und gar nicht das Paradies, für das sie es anfangs hält. Irgendetwas stimmt nicht mit diesem Ort. Warum verhalten sich ihre Nachbarn so seltsam? Und wieso ist ihre Vormieterin tot? Nova muss die Wahrheit herausfinden, bevor es auch für sie zu spät ist …

Was traumhaft beginnt, entwickelt sich mehr und mehr zu einem Albtraum.

Die Geschichte ist extrem spannend und voller Nervenkitzel. Sie hat mich richtig mitgenommen, weshalb ich während des Lesens immer mal wieder eine Pause einlegen musste. Dennoch bin ich förmlich durch die Seiten geflogen, denn ständig passiert etwas Unerwartetes.

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Vanessa-Sophie Peks: Faircoast: Hateful Ride & Faircoast: Lovely Ride

Faircoast’s MagicWorld steht kurz vor dem Bankrott. Für Jade Allington ist der Freizeitpark nicht nur ihr Erbe, sondern ihr Zuhause – und sie ist bereit, alles zu tun, um ihn zu retten. Dafür ist sie jedoch gezwungen, mit dem arroganten Kit Martínez zusammenzuarbeiten, dem neuesten Mitarbeiter ihres Vaters. Die beiden geraten ständig aneinander: Im einen Moment fliegen die Fetzen, im nächsten sprühen die Funken. Und obwohl Kit keinen Zweifel daran lässt, dass er Jade verabscheut, sind beide machtlos gegen die Anziehung zwischen ihnen. Wären da nicht Jades Gefühle für Sam, einen Chatfreund, den sie seit Jahren online kennt. Was sie jedoch nicht weiß: Kit ist Sam. Und er ist mit dem Ziel gekommen, den Freizeitpark – und ihre Familie – zu zerstören.

Die abwechselnde Erzählweise aus den Perspektiven von Jade und Kit ermöglicht ein intensiveres Hineinversetzen in beide Figuren. Zu Beginn waren mir die beiden allerdings nicht sonderlich sympathisch, und ich brauchte etwas Zeit, um sie wirklich zu mögen. Vor allem Jade empfand ich anfangs als recht zickig.

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