Die Menschheit war dabei, sich selbst auszurotten. Im Kampf um die Vorherrschaft auf der Erde und den wenigen Kolonien zwischen der Allianz der Vereinigten Amerikas und dem Asiatischen Direktorat fielen Atombomben auf New York und Detroit, der Mars, gerade terrageformt, wurde zum Schlachtfeld und auch im All wurde gekämpft. Selbstmordattentate waren an der Tagesordnung, die Menschen wuchsen in Not, Elend und Furcht auf. Als wäre dies noch nicht genug, stieß man im All auf die Krell und deren Bioschiffe – Aliens mit einem Haifischgebiss die im Kollektiv miteinander verbunden, die Menschen angreifen, wo sie nur können. In der Quarantänezone, einer Region astronomischer Abnormitäten schien stillschweigend ein Waffenstillstand vereinbart, dann aber stießen die menschlichen Soldaten auf das Relikt der Tönernen, einer seit Jahrtausenden aus dem All verschwundenen Hochkultur, die laut ersten Erkenntnissen mit den Krell im Krieg lag. Der Feind meines Feindes ist mein Freund heißt es so schön, doch wo sind die Tönernen abgeblieben? Weiterlesen
carsten-kuhr
Michael J. Sullivan: Riyria 06: Die verborgene Stadt Percepliquis
„Wer nichts von der Welt erwartet – nicht das Licht der Sonne, nicht das Nass des Wassers und nicht die Luft zum Atmen -, für den ist alles ein Wunder und jeder Augenblick ein Geschenk.“ (S. 256)
Eigentlich war das Abenteuer abgeschlossen – die holde Maid gerettet, der böse Usurpator entlarvt, die Helden – zumeist – noch am Leben. Eigentlich, was für ein nettes, unschuldiges Wort. Doch dann sieht sich die Welt dem Untergang gegenüber. Die Elben haben die Grenzen zum Reich der Menschen überschritten und erobern, scheinbar mühelos und ohne eigene Verluste, die Königreiche Elans. Niemand ist mehr da, der sie aufhalten könnte, nur ein lang verschollenes Artefakt könnte den Untergang noch aufhalten. Doch das Horn von Gylindora soll sich im Grab des ersten Herrschers in der verschollenen Stadt Percepliquis befinden – einem Ort, der vor tausend Jahren mittels Magie von der Erdoberfläche verschwand und seitdem nurmehr eine Sage ist.
Arista, Hardian und Royce machen sich, begleitet von einigen Helfern auf, das Unmögliche zu wagen und die Stadt zu suchen – auch wenn sie ihr Weg tief unter die Erde führt … Weiterlesen
Katherine Addison: Der Winterkaiser
Seitdem seine Mutter gestorben, und Maia mit gerade einmal acht Jahren allein gelassen hat, ist das Leben des Jungen trostlos. Dass sein Vater ihn verachtet, dass er in die Verbannung geschickt wird könnte er noch ertragen, aber dass sein gewalttätiger Cousin Setheris als sein Gefängniswärter fungiert, ihn triezt und verletzt wo er kann, belastet ihn, bestimmt seinen Alltag und seinen Charakter.
Dabei stammt er doch aus adeligen Kreisen – der despotische Vater, Herrscher über das Reich der Elfen, die Mutter eine Prinzessin der Gnome. Dass er anders aussieht, als die hochgewachsenen, blasshäutigen und blonden Elfen macht ihm nichts aus, dass er aber die einzige Bezugsperson, die ihn geliebt hat verloren hat, das prägt den traurigen Jungen. Eines Tages landet ein Luftschiff – an Bord eine Nachricht, mit der er nie gerechnet hätte. Sein Vater und die drei in der Rangfolge vor ihm liegenden Thronerben sind auf der Rückreise mit dem Luftschiff abgestürzt, er mit gerade 17 Jahren ist der neue Herrscher. Weiterlesen
T. S. Orgel: Die Blaustein-Kriege 02: Sturm aus dem Süden
Die Macht des Kaiserreichs Berun ist legendär. Seitdem, vor Generationen die Reisenden die Götter niedergeworfen hatten, herrscht Berun über weite Teile der bekannten Welt. Feinde wurden unterworfen und zwangs-eingegliedert, Vasallen ans Reich gebunden.
Neben der Inquisition sorgte der Orden und dessen Ritter und Kriegsknechte dafür, dass der Machtanspruch absolut und unantastbar blieb. Der Orden hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Erbe der Reisenden zu bewahren und dafür Sorge zu tragen, dass die alten, besiegten Götter nie wieder aus ihrem Grab zurückkehren. Dass sie dabei die durch Blaustein geweckten, verpönten und unter Ächtung gestellten besonderen Gaben der Naturvölker selbst nutzen ist ein streng gehütetes Geheimnis. Doch es regt sich Widerstand gegen den schwachen, seinem eigenen Geschlecht zuneigenden Kaiser und dessen bestimmende Mutter. Widerstand von innen, wie von außen. Die Vasallenvölker rebellieren, eine Prophezeiung macht die Runde, dass die alten Götter aus ihrem Grab befreit und zu neuer Macht erhoben werden können. Weiterlesen
Jennifer Estep: Black Blade 03: Die helle Flamme der Magie
Stellen sie sich eine Welt vor, in der Einzelne magische Gaben haben. Der eine Begabte hat ein Talent für Stärke, der nächste für Schnelligkeit oder für das Heilen. Willkommen on Cloudburst Falls, der Stadt, in der die so Begabten leben. Sie haben sich in einzelne Familien aufgesplittet, die die Stadt unter sich aufgeteilt hat. Das erinnert sie jetzt an die Mafia-Clans aus Sizilien und New York, die ihre Reviere auch klar gegeneinander abgeschottet haben. Stimmt, so ähnlich ist es auch in Falls.
Ich bin Lila Merriweather, Meisterdiebin und seit Kurzem Leibwächterin des Sinclair Erben. Dass ich mich in den tollen Typ verliebt habe – und er sich in mich – war nicht vorgesehen. Genauso wenig, wie dass die Draconis mittels magischer Waffen versuchen würden, alle anderen Familien auszurotten. Weiterlesen
Zen Cho: Die Magier Seiner Majestät
Es war noch nie einfach der Königliche Magier der Sozietät Widernatürlicher Philosophen, zu sein. Die internen Streitigkeiten, Machtspiele und der Versuch der Krone auf die magisch Begabten Einfluss zu nehmen machten den Posten nicht eben zu einem wirklich begehrenswerten Ziel. Von den Anfeindungen der Feen und ihres Hofes wollen wir da gleich einmal schweigen. Doch, seitdem Zacharias Wythe die Stellung übernommen hat, haben sich die Dinge rapide verschlechtert. Grund dafür ist zum Einen, dass die aus dem Feenreich nach Britannien einsickernde Magie seit einiger Zeit an der Grenze zurückgehalten wird, die Macht der Magier also schmilzt, zum Anderen, dass Zacharias sich mit der herrschenden Klasse, dem Adel und seiner Verflechtungen schwer tut. Weiterlesen
Bernhard Trecksel: Nebelgänger
Einst hatte die Welt ihrem Untergang ins Gesicht geschaut. Ihre dunklen Götter, die Titanen waren einen Schritt zu weit gegangen in ihrem Krieg gegeneinander, die Welt schien zu zerbrechen.
In letzter Sekunde gelang es, die finsteren Götter von ihrem unheiligen Tun abzuhalten, sie einzukerkern, vielleicht gar sie zu vernichten.
Seitdem durchzieht ein giftiger Odem die Welt, der seit Generationen von den Kuppelschildern, magisch verstärkten Wällen der fünf Städte zurückgehalten wird. Die Amboss-Barbaren allerdings sind dem Nebel schutzlos ausgeliefert.
Dies ist die Geschichte dreier Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Clach gehörte zum Orden der Assassinnen – bevor er im Kampf gegen die Gläubigen der Titanen starb – und als Untoter wieder auferstand. Weiterlesen
Charlie Human: Apocalypse Now Now. Schatten über Cape Town
Cape Town, die Metropole am südlichsten Zipfel Afrikas hat seine Glanzzeit lang hinter sich gelassen. Sicherlich, es gibt sie noch, die Villenviertel, natürlich wohlbehütet von privaten Sicherheitsdiensten, in denen die weiße und schwarze Oberschicht ihr Leben abgeschottet führt. Doch den meisten Bewohnern, gleich welcher Hautfarbe, geht es dreckig.
So wie mir. Ich heiße Baxter, bin 16 Jahre alt, habe ein psychisches Problem (sagen meine Eltern und mein Seelenklempner) und verdiene mir mein Zubrot durch einen schwunghaften Handel mit abgefahrenen Pornos auf dem Schulhof. Als meine Freundin von einem irren Serienkiller gekidnapped wird, mache ich mich auf die Suche nach ihr – schließlich weiss man, dass auf die Polizei kein Verlass ist. Ich engagiere einen paranormalen Kopfgeldjäger und schon ist die Scheiße so richtig am Dampfen. Ja, jetzt stutzen sie – paranormal, psychische Beschwerden, ganz klar, der Baxter, der spinnt. Doch dem ist nicht so! Weiterlesen
John Scalzi: Galaktische Mission
Seit Jahren ist der Status Quo nun etabliert und zementiert. Auf der einen Seite die Kolonialen Union mit ihren geklonten Soldaten, in deren Gehirne die Menschen alternder, sterbender Menschen von der Erde kopiert wurden, auf der anderen Seite die Konklave, ein Zusammenschluss von Alienvölkern, die sich gegen die sich ständig ausbreitenden Menschen zusammenschlossen.
Seitdem ein vermeintlich von der Kolonialen Union vorgetragener Angriff die einzige Raumstation in der Erdumlaufbahn zerstört und damit die Verteidigung der Erde lahmgelegt hat, ist das Verhältnis zwischen Union und Erde mehr als getrübt. Als Folge kann die Union keine neuen, alten Menschen für ihre geklonte Armee mehr rekrutieren, den Erdmenschen ist ein neues Leben in einem jungen, gesunden Körper verwehrt. Weiterlesen
Alexey Pehov: Chroniken der Seelenfänger 02: Dunkler Orden
Willkommen in einer Welt, die die unsrige hätte sein können. Die Regierenden leben in ihren Fürstentümern, und lassen es sich auf dem Rücken und auf Kosten ihrer Leibeigenen gut gehen. Die Kirche hält munter ihre Hände auf, verspricht Ablässe gegen Gold und mischt auch ganz munter im politischen Reigen mit. Dabei ist es der vereinten Anstrengung von weltlicher und kirchlicher Macht zu verdanken, dass die Anderswesen aus unserer Welt fast vollständig verschwunden sind. Nur im Dunkelwald, einer Insel westlich der Küste haben sie ein Refugium gefunden, in dem sie noch sicher sind.
Nun sage ich nicht, dass all die Drachen, Hexen und Dämonen ein Bleiberecht auf Ewigkeit verdient hätten, doch man hat das Kind ein wenig mit dem Bade ausgeschüttet, wenn sie mich fragen – was niemand je tut. Weiterlesen