Der Russlandfeldzug ist überstanden. Trotz all der Opfer, der tragischen Verluste ist es den britischen Truppen nicht gelungen, Napoleon zu stellen. Der kleine Korse wird von den ihm treu ergebenen Drachen gerettet, flieht zurück nach Frankreich. Kaum dort angekommen, hebt er eine neue Armee aus, der schon so lang währende Krieg geht in eine weitere Runde.
Doch dies ist bei weitem nicht das Schlimmste! Die Franzosen haben das Ei von Temeraire und Iskierkas gestohlen. Der noch ungeschlüpfte Nachwuchs des bekanntesten Drachen des Empire befindet sich somit in den Händen des Urfeindes. Einmal mehr müssen Temeraire und Will Laurence ins Gefecht fliegen und alles riskieren, um das Schlimmste abzuwenden … Weiterlesen

Die Welt der sieben Satrapien hat eine Ära des Friedens und des Wohlstands hinter sich. Der Preis dafür aber war hoch. Die wenigen Begabten, die Licht in Luxin zu wandeln imstande sind brennen nach einigen Jahren aus und müssen, bevor sie verrückt und damit zum unkalkulierbaren Risiko werden, vom Prisma getötet werden. Über all dem herrscht Lord Prisma. Gavon Guile kerkerte den eigenen Bruder in ein Gefängnis aus Luxin ein, brachte ihn schließlich um, nur um als Prisma das Reich zu retten. Er, der mächtigste der Lichtwandler wurde zur tragischen Figur. Gefangen gefoltert und geblendet wird er befreit, dann aber vom eigenen Vater gnadenlos in dem von ihm selbst geschaffenen Kerker festgesetzt. Es ist mehr eine Frage des wann als des ob, bis er dort zugrunde geht.
Wir befinden uns mitten im Dreißigjährigen Krieg. Wallenstein hat im Auftrag des katholischen Königs gerade die protestantischen Horden des Dänenkönigs in Lütten geschlagen, der Sieg scheint in greifbarer Nähe zu sein. In einem kleinen Kaff abseits des Kriegsgeschehens lebte man bislang friedlich. Bis eines Tages Reisende vorbeikommen. Die ersten, Protestanten mit einem Juden im Gepäck sind auf der Flucht, die Anderen, Katholiken versuchen die Flüchtigen einzufangen. Beide aber gehen mit den Bewohnern der Region nicht eben pfleglich um. Die Zeit, der Krieg und die damit verbundene Verrohung hat seinen Tribut gekostet – der geschliffene Stahl ist ebenso schnell gezogen, wie die Arkebuse abgefeuert. 




