Naomi Novik: Feuerreiter 09: Drachensieg

Der Russlandfeldzug ist überstanden. Trotz all der Opfer, der tragischen Verluste ist es den britischen Truppen nicht gelungen, Napoleon zu stellen. Der kleine Korse wird von den ihm treu ergebenen Drachen gerettet, flieht zurück nach Frankreich. Kaum dort angekommen, hebt er eine neue Armee aus, der schon so lang währende Krieg geht in eine weitere Runde.

Doch dies ist bei weitem nicht das Schlimmste! Die Franzosen haben das Ei von Temeraire und Iskierkas gestohlen. Der noch ungeschlüpfte Nachwuchs des bekanntesten Drachen des Empire befindet sich somit in den Händen des Urfeindes. Einmal mehr müssen Temeraire und Will Laurence ins Gefecht fliegen und alles riskieren, um das Schlimmste abzuwenden … Weiterlesen

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Ju Honisch: Seelenspalter

Vor Äonen herrschten sie – die Urgorrn, gottähnliche Ungeheuer, die mit der Schöpfung spielten, um sich am Leid der Menschen zu erfreuen. Eines Tages schufen sie Menschen, die anders, besser waren, als ihre Artgenossen. Diese wurden mit ganz unterschiedlichen, magisch anmutenden Kräften ausgestattet. Als sie sich gegen ihre Herren erhoben, kam es zum großen Krieg. Die Urgorrn wurden besiegt, ein Zeitalter des Friedens, der Wissenschaft und des Wohlstands brach in Predorenn an. Über den Frieden wachte der Rat von Predorenn in dem sich die überlebenden Talentierten zusammenfanden.

Doch, wie immer in der Geschichte, war auch dies nicht von Dauer. Angriffe, Neid und Missgunst bracht das blühende Reich zu Fall. Seitdem toben in den acht Königreichen verlustreiche, nie endende Kriege. Angefeuert werden diese durch eine mysteriöse Sekte von Assassinen. Die Schemenjäger der Xyi werden von Kindesbeinen an dazu erzogen, ihre Aufgaben zu erfüllen, ihre Ziele zu erreichen und ihre Opfer zu meucheln. Dass sie dabei vom Großmeister in einer Zeremonie, an die alle Beteiligten keinerlei Erinnerung behalten, einen Teil der Seele eines versierten, skrupellosen Mörders eingepflanzt bekommen, trägt nur zu ihrer Effektivität bei. Weiterlesen

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Brent Weeks: Licht-Saga 05: Düsterer Ruhm

Die Welt der sieben Satrapien hat eine Ära des Friedens und des Wohlstands hinter sich. Der Preis dafür aber war hoch. Die wenigen Begabten, die Licht in Luxin zu wandeln imstande sind brennen nach einigen Jahren aus und müssen, bevor sie verrückt und damit zum unkalkulierbaren Risiko werden, vom Prisma getötet werden. Über all dem herrscht Lord Prisma. Gavon Guile kerkerte den eigenen Bruder in ein Gefängnis aus Luxin ein, brachte ihn schließlich um, nur um als Prisma das Reich zu retten. Er, der mächtigste der Lichtwandler wurde zur tragischen Figur. Gefangen gefoltert und geblendet wird er befreit, dann aber vom eigenen Vater gnadenlos in dem von ihm selbst geschaffenen Kerker festgesetzt. Es ist mehr eine Frage des wann als des ob, bis er dort zugrunde geht. Weiterlesen

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Wolfgang Thon: Blutiges Land

Wir befinden uns mitten im Dreißigjährigen Krieg. Wallenstein hat im Auftrag des katholischen Königs gerade die protestantischen Horden des Dänenkönigs in Lütten geschlagen, der Sieg scheint in greifbarer Nähe zu sein. In einem kleinen Kaff abseits des Kriegsgeschehens lebte man bislang friedlich. Bis eines Tages Reisende vorbeikommen. Die ersten, Protestanten mit einem Juden im Gepäck sind auf der Flucht, die Anderen, Katholiken versuchen die Flüchtigen einzufangen. Beide aber gehen mit den Bewohnern der Region nicht eben pfleglich um. Die Zeit, der Krieg und die damit verbundene Verrohung hat seinen Tribut gekostet – der geschliffene Stahl ist ebenso schnell gezogen, wie die Arkebuse abgefeuert. Weiterlesen

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Michael R. Fletcher: Chroniken des Wahns 01: Blutwerk

Stellen Sie sich einmal eine Welt vor, in der Talentierte die Wirklichkeit beeinflussen können. Kein Problem, ist leicht finden Sie, nun, dann satteln wird doch noch ein wenig drauf. Eine Welt, in der die so Talentierten ihre Kräfte aus dem Wahnsinn ziehen. Richtig, jetzt wird es interessant im Sinne von blutig, verrückt, grausam. Egoloth ist solch ein mächtiger Wahnwirker. Seine unterschiedlichen Aspekte manifestieren sich um ihn herum, treiben ihn langsam aber sicher immer weiter in den Wahn. Er ahnt, nein, er weiß, dass er nicht mehr lange Zeit hat, bevor ihn seine Spiegelbilder verraten und er unrettbar verloren ist. Doch Egoloth hat einen Plan. Als Anführer der Geborenen, einer religiösen Sekte arbeitet er schon seit Jahren auf ein, auf sein großes Ziel hin – er will aus einem talentierten Kind einen Gott schaffen. Weiterlesen

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David Gemmell: Die Drenai Saga 01: Die Legende

Seitdem er am Skeln-Pass eine scheinbar unbezwingbare, weit überlegene Übermacht fast im Alleingang aufgehalten hat, ist Druss, der unbezwingliche Druss, Meister der Axt eine Legende. Mittlerweile ist er alt geworden. Mit sechzig Jahren blickt er auf ein Leben zurück, das dem Kampf gewidmet war. Er hat alles verloren, was ihm lieb und teuer war – seine Frau, die er aus der Sklaverei befreien musste, seinen besten Freund, seine Gesundheit. Jetzt schmerzt das Knie, die Schulter auch, sein Bart und sein Haupthaar sind grau geworden. Snaga, der Schnitter, seine singende Axt hängt an der Wand seiner abschieden gelegenen Hütte, er weiß, dass er bald ruhen kann – für immer. Weiterlesen

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Lars Simon: Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen

Lennart Malmkvist hat es schon früh in seinem Leben zu etwas gebracht. In einer, was sage ich, der angesehensten Unternehmensberatung Schwedens ist er als Senkrechtstarter angetreten Karriere mit einem ganz großen K zu machen. Das Salair sprudelt mehr als üppig, so dass er sich in einer der angesagtesten Viertel Göteborgs eine Wohnung leisten kann. Da kann ihn auch seine Beziehungs-Allergie kaum stören. Immer dann, wenn er einer Frau emotional zu nahem kommt, zeigt sich ein juckender Ausschlag. Also One-Night-Stands und den Gedanken an Familiengründung einmal ganz weit wegschieben – schließlich macht er ja auch Karriere.

Für sein leibliches Wohl sorgt die alternde Nachbarin Maria Calvino, die, das vermutet er einmal stark, in den im Erdgeschoss residierenden Ladeninhaber Buri Bolmen verliebt ist. Weiterlesen

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Andrew Bannister: Die Spin-Trilogie 01: Die Maschine

Willkommen im Spin, einer künstlichen Region im All, den eine verschollene Superrasse einst geschaffen hat. Um 21 Sonnen kreisen nicht weniger als 89 bewohnbare Planeten, die jetzigen Bewohner des Spins sind fast schon verzweifelt auf der Suche nach Überbleibseln der legendären Erbauer – auch wenn sie diese, zumeist gar nicht verstehen. Dabei ist ihnen jedes Mittel recht – die technologisch ganz unterschiedlich weit entwickelten Reiche scheuen sich auch nicht davor, mit dreckigen Atombomben ganze Planeten umzugestalten.

Viklun Haas beherrscht nicht nur einen großen Teil des Spins, er hat auch weitreichende Pläne. Pläne, in denen seine aufmüpfige Tochter keine Rolle spielt. Fleare selbst hat sich lange von ihrem Vater losgesagt, hat sich anfänglich aus Trotz, später aus Überzeugung den Rebellen der Anderen Gesellschaft angeschlossen. Weiterlesen

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Joe Abercrombie: Schattenklingen

Fantasy ist uniform – so zumindest könnte man den Eindruck haben, lässt man einmal die Erfolgsserien und Romane Revue passieren. Zumeist bekommt man es als Leser mit einer archaischen Welt zu tun, in der es aber erstaunlich klinisch rein zugeht. Joe Abercrombies Bücher sind anders, als diese austauschbaren Werke. Bei ihm geht es dreckig zu, watet man im Unrat, friert sich den Hintern ab und begegnet dem Schicksal im Unwetter. Statt immer nur Sonnenschein entführt er uns in eine Kulisse, in der seine Protagonisten leiden. Nicht nur aufgrund ihrer Gegner, oder des unbarmherzigen Schicksals, auch die Witterung, der Verfall sowohl der Sitten wie auch der Gebäude stellt ihnen in schöner Regelmäßigkeit ein Bein. Weiterlesen

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Miriam Pharo: Der Bund der Zwölf

Es ist Frühling in Paris, der Stadt an der Seine. Wir schreiben das Jahr 1926, es ist die Zeit des Jazz, der ungezügelten Lebenslust auch und gerade in der Stadt der Liebe. In den vielen Nachtclubs der Metropole wird bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert, die Bühnen und Opernhäuser der Stadt laden zu Aufführungen, die Haut Volée prasst, als gäbe es kein Morgen. Für so machen Honoratior oder dessen Gattin ist das Leben allerdings allzu abrupt beendet. Eine Epidemie greift um sich, die Presse hat sie treffend als „Methusalem-Seuche“ bezeichnet, die Opfer stammen ausschließlich aus den gehobenen Kreisen. Weiterlesen

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