Sam Feuerbach u.a.: Minen der Macht 04: Der Blutsturm

Willkommen zurück in Grubenstedt, dem wirtschaftlichen Rückhalt des Königreichs Evenbor. Die gigantische Mine, die sich terrassenförmig in das Erdinnere bohrt, ist Heimat für ganz unterschiedliche Menschen – Adelige, Magier, Wächter und die bettelarmen Hungerleider, die das Ganze mit ihrer aufopfernden Arbeit erst aufrechterhalten.

Zum mittlerweile vierten Mal folgen wir unseren Fünf in ihr Abenteuer – Hauptmann Gunter, dem Aschling Rami, der Diebin Kröte, dem Gastwirt Woulf und der Magierin Nisiima, die über die Totenrede verfügt.

Die Geschichte beginnt damit, dass Hauptmann Gunter in den Stollen tief unter dem Trichter eine Leiche findet. Nun wäre dies nicht sonderlich von Interesse – die geschundenen Arbeiter hier unten haben keine wirklich lange Lebenserwartung –, wenn es sich bei der Leiche nicht um einen Krieger des Blutsturms handeln würde. In den Gängen stößt Gunter auf weitere, ebenfalls gestorbene Späher der Nomadenstämme. Kann es sein, dass diese sich erstmals in ihrer Geschichte gegen das Reich vereint haben?

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Lena Falkenhagen & Thomas Finn: Ruinen der Elfen: Im Schatten Simyalas 01

„Du hast dir das Denken nie leicht gemacht, wie wir anderen. Aber solche Dinge, solche Herzenssachen, die müssen wachsen … Man muss sie geschehen lassen, sonst zerdenkt man sie. Sie passieren, oder sie passieren nicht. Wenn man darüber spricht oder zu sehr darüber nachdenkt, scheucht man sie auf wie eine Schwalbe, die auf der Reling sitzt, und wenn man sich bewegt, dann fliegt sie auf.“ (Seite 103)

So lange ist es wahrlich noch nicht her, dass die Herren Hennen und Corvus bei Heyne ihre Phileasson-Saga publiziert haben. Zwölf Bände, die in der Welt des „Schwarzen Auges“ den Wettlauf der beiden Ottajaskos um die Umrundung des Kontinents und den Titel „König der Meere“ schildern. Damals gewann der Kartentuscher Asleif Phileasson, während der einäugige Beorn Asgrimmsson, genannt Beorn der Blender, sich letztlich opferte.

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Olivia Rose Darling: Fear the Flames: Die Drachenkönigin

Elowen Atarah stammt aus königlichem Haus. Was bei jedem anderen ein Grund zur Freude wäre, ist bei ihr ein Problem – letzteres großgeschrieben. Als Kleinkind wollte man ihr etwas Gutes tun. Ein Segen sollte auf ihr Leben gelegt werden, fünf versteinerte Dracheneier wurden mit ins Bettchen gelegt. Dass aus diesen fünf dann eine entsprechende Anzahl von Drachen schlüpfen würde, war nicht vorgesehen. Genauso wenig wie, dass ihr gleißender Odem gleich einige Hochwohlgeborene verbrennen würde. Dass die kleine Kronprinzessin von Imirath eine magische Verbindung zu den Drachen hegt, sorgte dafür, dass man sie folterte.

Sie floh, ließ ihre Drachen in den Händen ihres despotischen Vaters zurück und versteckt sich in einem kleinen, geheimen Königreich inmitten eines riesigen Waldes.

Doch ihren Traum, sich mit den Drachen wieder zu vereinen, hat sie nie aufgegeben.

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Genevieve Cogman: Eleanor

Wir schreiben das Jahr 1793. In Frankreich regiert das Proletariat, das die verhassten adeligen Vampire verfolgt und auf die Guillotine bringt. Jenseits des Ärmelkanals ist die Welt noch in Ordnung. Hier die Adeligen und die Vampire, dort die Untergebenen – die Trennung ist klar und für alle Seiten in Stein gemeißelt.

Doch das Elend der Bourgeoisie jenseits der Meeresenge ruft Mitleid hervor. Die Liga des Scarlet Pimpernel, eine Gruppe Adeliger, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die noblen Vettern und die Vampire, soweit möglich, vom Festland zu retten.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht jemand, dem man eine solche Rolle eigentlich nicht zugetraut hätte. Eleanor, die ein wenig wie Marie-Antoinette aussieht, war bislang als Näherin und Hausangestellte dienlich.

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Jennifer Benkau: Fairie Golden Town: Die Prinzessin der Diebe

Der Krieg zwischen den Menschen und den Fairies ist vorbei – einen wirklichen Sieger gab es, wie so oft in einer Auseinandersetzung, nicht.

Dies ist die Geschichte von einer Fairie, einem Gangsterboss, einer Diebin und letztlich einer Stadt.

Liverpool hat den Krieg weit besser überstanden, als viele andere Metropolen. Ein Lord Mayor wurde über die Stadt eingesetzt, beherrscht aber wird diese von den Skysons, einer Verbrecherdynastie der Samuel Everett vorsteht. Mit harter, aber auch gerechter Hand sorgen sie dafür, dass in der Küstenstadt Ordnung herrscht.

Bria O´Toole stammt aus einer Diebesfamilie. Doch noch hat sie, trotz bester Ausbildung in ihrer Profession, keinen wirklich herausfordernden, schon gar nicht außergewöhnlichen Diebeszug hingelegt. Dies soll, das muss sich ändern.
Bria macht sich auf nach Liverpool – der Plan, so simpel wie riskant – dem Unterweltboss seinen Siegelring, mit dem dieser all seine Opfer, bevor er sie ermordet zeichnet, zu entwenden. Das Dumme dabei – der Typ sieht nicht nur gut aus, er hat auch Charisma und das gewisse Etwas …

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S. A. Barnes: Ghost Station

Die Menschheit in einigen hundert Jahren. Die Erde wird von Konzernen beherrscht, die auch die Exploration des Alls vorantreiben. Mittels Kälteschlaf und Überlichtantrieb überbrücken die Raumschiffe größte Entfernungen, die jeweilige Crew wird aus Kostengründen erst am Ziel aufgeweckt.

Man hat schon Überbleibsel diverser Fremdrassen gefunden, auf eine noch existierende Alienzivilisation ist man – bislang zumindest – noch nicht gestoßen.

Ophelia Bray ist Psychologin. Dass sie aus einer der beiden alles beherrschenden Familien stammt, ist für sie ein echtes Problem.

Ihre privilegierte Mutter hatte sich in einen armen Schürfer von einem der Asteroiden verliebt – ein Mann, der später Amok gelaufen ist. So hat Bray nicht nur den gefürchtetsten Massenmörder der Moderne zum Vater, zudem will ihr Onkel sie im Namen der Familie vereinnahmen und manipulieren. Damit nicht genug, hat sich einer ihrer Patienten während der Behandlung aus ihrem Fenster gestürzt. Sie entflieht allen Anfeindungen und Manipulationsversuchen, indem sie ausgerechnet an Bord eines Schiffs der Konkurrenten als Bordpsychologin nach Lyria 929-C aufbricht.

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Maud Woolf: Die 13 Tode der Lulabelle Rock

Wir himmeln sie an – die Celeberties, Schauspieler und Showgrößen. Überall stoßen wir auf ihr Konterfei, folgen ihnen Scharen von Bewunderern und Paparazzi.

Für die Stars selbst ist das nervig und stressig. Da kommt es gut, dass eine findige Firma Klons herstellt, die die lästigsten Aufgaben für einen übernehmen können. Foto-Shooting in der glühenden Wüste – ein Porträt darf schwitzen, Auftritt im ewigen Eis – ein Klon darf sich die Zehen und Finger abfrieren.

Lulabelle Rock hat hart an ihrem Image gearbeitet. Sie ist den schweren Weg zu Ruhm und Reichtum gegangen, jetzt ist sie am Zenit angekommen, hat aus sich eine Marke gemacht. Auf ihrem Weg hat sie die Hilfe von diversen Porträts in Anspruch genommen – genauer gesagt, rennen da ein ganzes Dutzend Lulabelles herum. Zu viel, wie die Diva entschieden hat, die müssen und dies schleunigst, ausgedünnt werden.

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James Rollins: Feuerring: Sigma Force Band 17

Das Titan-Projekt – eine internationale Forschungsstation vor der Küste Australiens – entdeckt eine blühende Lebenszone in einem ansonsten toten Meer. In dem Gebiet wimmelt es nur so von seltsamen, biolumineszierenden Korallen, die sich dem bisherigen Wissen der Forschung gänzlich entziehen. Der Verlust eines Militär-U-Boots in diesem Gebiet, löst einen brutalen Angriff aus und setzt eine geologische Katastrophe in Gang, die eine ganze Region destabilisiert.

Während die Welt am Rande eines neuen, desaströsen Krieges zwischen China und den USA steht, brechen tief am Meeresgrund massive Beben und Vulkane aus, tödliche Tsunamis kündigen eine noch größere Katastrophe an, denn eine seit Jahrtausenden am Meeresgrund schlummernde Gefahr reckt ihr Haupt …

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Frank Rehfeld: Zwergenzorn

Einst herrschten die Elben über die Welt und deren Bewohner – dann begann der behutsame Aufstieg der Trolle, die die Elben verdrängten, und die anderen Völker, allen voran Zwerge und Menschen, unterdrückten. Während sich die Elben die nächsten Jahrhunderte zurückzogen, kämpften Zwerge und Menschen um ihre Freiheit – und verloren.

Das Bild änderte sich erst, als die Elben aus ihrem selbstgewählten Exil zurückkehrten und an der Seite der Zwerg-Menschen-Armee in den Kampf eingriffen. Die Trolle schienen kaum mehr obsiegen zu können, als es ihnen, unter Hilfe eines Zauberers, gelang, die Zwerge im Gebirge einzuschließen. Dennoch mussten sie die Schlacht geschlagen geben – seitdem haben sich die Menschen vermehrt wie die sprichwörtlichen Karnickel, haben sich der Ebenen und Gebirge bemächtigt und immer weiter ausgebreitet.

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Mary E. Pearson: The Courting of Bristol Keats

Das kleine, fast ein wenig verschlafene Örtchen Bowskeep ist momentan Heimat für drei Schwestern. Moment – momentan?

Nun, dazu sollte man wissen, dass ihre Eltern mit ihnen, seitdem sie denken können, immer von einem Ort zum nächsten gereist sind. Fast könnte man meinen, sie wären auf der Flucht gewesen. Die Mutter hat die Familie nach einem Ehestreit verlassen, der Vater wurde von einem Unbekannten angefahren und sterbend am Straßenrand zurückgelassen.

Nun ist es an der mittleren Schwester Bristol, die Familie mit ihrem Job als Kellnerin und Pizzabotin per Bike finanziell über Wasser zu halten. Keine selbstgestrickten Schals der Mutter mehr, kein Käufer für die in der örtlichen Galerie ausgestellten Bilder des Vaters.

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