Die Anthropologin Mathurine arbeitet in Französisch-Guayana bei der Kinder- und Jugendwohlfahrt. Mehrere Mitarbeiterinnen versuchen dort nach Kräften gegen Kindesmisshandlungen oder Missbrauch vorzugehen. Zu dem von ihnen betreuten Gebiet gehört auch der Slum Bois Sec, unmittelbar angrenzend an den Dschungel. Ein anonymer Anrufer meldet eines Tages, dass es da ein Kind gebe, mit dem sei etwas ganz und gar nicht in Ordnung. Mathurine muss dem Fall nachgehen und entdeckt, dass schon vor einiger Zeit jemand von der Kinder- und Jugendwohlfahrt bei der angegebenen Adresse war, der Fall aber als erledigt zu den Akten gelegt wurde. Sie schaut trotzdem dort vorbei und lernt Yolanda Massily und ihren Sohn Darwyne kennen. Darwyne hat eine Fehlstellung der Füße, liebt Pflanzen und Tiere über alles und seine Mutter abgöttisch.
Sozial scheint alles in Ordnung zu sein. Yolanda nimmt keine Drogen, verdient ihr Geld als Händlerin, macht einen sauberen, gepflegten, bemühten Eindruck. Lediglich ihr Männerkonsum weicht ein wenig vom Standard ab. Weiterlesen








