Das vorliegende Buch ist ein Doppelband aus „Verschieben Sie die Deutscharbeit – mein Sohn hat Geburtstag“ und „Ich muss mit auf Klassenfahrt – meine Tochter kann sonst nicht schlafen!“, beide verfasst von Lena Greiner und Carola Padtberg, die jeweils Redakteurinnen beim Spiegel Online sind. Im Buch greifen sie Anekdoten aus dem Alltag von Lehrern, Ärzten, Hebammen und weiteren Professionen auf, die allesamt viel mit Eltern und ihren Kindern zu tun haben. Diese Menschen kommen im Buch immer wieder kurz zu Wort, sind meist Aufhänger für witzige Situationen. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, so dass die beiden Bände gut sind für Zugfahrten, Mittagspausen und alles Zwischendurch. Das entspricht auch dem Schreibstil: Er ist kurzweilig, manchmal amüsant und leichtgängig.
Natürlich dürfen in seinem solchen Buch Klischees nicht fehlen. Und ja, sie werden hier reihenweise bedient, meist auf Kosten anderer. Aber die Autorinnen räumen gleich zu Beginn ein, dass es nicht darum geht, jemanden zu beleidigen oder eine Situation, die man nur allzu gut aus dem eigenen Leben kennt, zu persönlich zu nehmen. Weiterlesen
Kann eine künstliche Intelligenz zum besten Freund des Menschen werden? Vor allem, wenn dieser Mensch ein sozial inkompatibler Nerd ist wie Henry Thompson, der einen Ruf als größten Korinthenkacker der Verkehrsbehörde genießt? Im Amerika der Zukunft haben sich Super-Citys wie Metropolis gebildet, in denen über 30 Millionen Menschen in futuristischen Wolkenkratzern leben und modernste Algorithmen den Verkehr samt Versorgungsfluss regeln. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Ein Anschlagsserie hat den Supercomputer der Behörde außer Kraft gesetzt und die Zentrale zum Einsturz gebracht. Zudem wurde die Tochter des Bürgermeisters von Metropolis entführt. Henry muss nun beweisen, dass mehr in ihm steckt, als nur ein gesetzestreuer Bürokrat. Er begibt sich in die Höhle des Löwen mit einem außergewöhnlichen Partner an seiner Seite. Der künstlichen Intelligenz OWEN.


Galgenhumor vom Feinsten: Die Kurzgeschichten und Episoden dieses Buches handeln von Menschen, die scheitern, aber trotzdem weitermachen. Irgendwie. Hans Fallada, Autor von „Kleiner Mann, was nun“, macht weder vor Gutsherren, Beamten, Nazis, Bauern, Dieben, herrenlosen Weibern oder Sturköpfen aller Art Halt. Nach dem Motto: „Wenn neunundneunzig Dinge misslungen sind, kann das hunderste doch gelingen.“ Kann… muss aber nicht!
Die beiden mögen es eher gemütlich: ausschlafen, mit der Playstation zocken, Filme gucken (und sich gegenseitig bei Zitaten daraus auf die Probe stellen), ab und zu eine Frau vernaschen (vor allem Rolf, der gerne mal den Macho raushängen lässt). Dabei geht es nicht zimperlich zu und an Alkohol und Nikotin wird nicht gespart. Eine echte Männerfreundschaft eben.

