Gespannt war ich auf den Genremix aus Lesbian Romance und Fantasy. Wie von Nathalie C. Kutscher gewohnt, erwartete mich auch in „Ylva: Die verlorene Königin“ eine einfühlsam und liebevoll geschilderte Beziehung, bei der sich die Erotik dezent im Hintergrund hält. Die abenteuerliche Fantasy zeigt sich lebendig und recht gewaltarm.
Während Ylva als Kind zu ihrem Schutz vor dem Weltenwolf Yadaei vom Königshof ihres Vaters einem abgelegen lebenden Clan anvertraut wird, wächst Nara zur Kriegerin heran, Yadaei soll den Eroberungsdrang ihres Volkes unterstützen und das Königreich Aluja von Ylvas Vater unterwerfen. Als Kinder begegnen sie sich in ihren Träumen, bei ihrem ersten Zusammentreffen sind sie in den Zwanzigern. Bis dahin haben sich ihre unterschiedlichen Verhältnisse zu Yadaei gefestigt. Doch ist ihre Rolle als Wolfshüterin anders, als sie sich vorgestellt haben. Weiterlesen


Der Angriff der Dämonen auf die Erde ist nicht das Schlimmste, was Vianne und ihren Schwestern passiert. Die drei werden nämlich während dem Kampf entführt und an Regulus´ Hof gebracht – als Gefangene des Hochkönigs der Dämonen. Dieser verfolgt den bestialischen Plan, Hexen-Dämonen-Babys zu züchten, um eine unbesiegbare Rasse zu erschaffen, mit der es ihm gelingt, die ganze Welt einzunehmen. Die Schwestern sollen mit den meistbietenden Dämonen vermählt werden. Nur einen Ausweg bietet Regulus ihnen an: Wenn Vianne ihm drei schwarzmagische Artefakte aus dem Reich der Göttinnen beschafft, will er sie gehen lassen. Vianne ist nun hin und hergerissen, zwischen dem Wunsch, sich und ihre Familie zu retten und dem Wissen, dass die Artefakte Regulus helfen können, die Menschheit zu vernichten. Dennoch irrt sie tagtäglich durch die Gänge der Burg, in der Hoffnung, dass sich die Tür zum Götterreich öffnet und sie einmal mehr einlässt. Einfach, weil sie keinen anderen Ausweg sieht. Weil das immer noch besser ist, als tatenlos ihrem schrecklichen Schicksal entgegenzublicken und sich von der Tochter des Hochkönigs tyrannisieren zu lassen.Begleitet wird sie bei ihrer Suche von dem Dämon Arvand: Regulus rechte Hand und ausgerechnet der Dämonenfürst, mit dem die Loge einen Packt geschlossen hat – und betrogen wurde. Vianne ist es nicht möglich, ihm zu durchschauen: Er ist ihr Feind und der Grund für ihre Gefangenschaft. Aber warum unterrichtet er sie dann im Kämpfen und schützt sie vor Regulus Männern? Und warum fühlt sich der Umgang mit ihm so vertraut an, wenn sich ihre große Liebe ebenfalls hier in Gefangenschaft befindet?




