Niri hat es wirklich nicht einfach im Leben. Dass ihr Vater den Aeldae angehörte, dem Volk, das über Generationen alle anderen Völker der Welt gnadenlos versklavte, bewirkt, dass so gut wie jeder, dem sie begegnet, ihr mit Misstrauen, ja Abscheu gegenübertritt. Dass damals Malkar, der Gott des Feuers, den Gott des Himmels und Schirmherr der Aeldae tötete, führte zu einer Umkehrung des bisherigen Machtverhältnisses.
Bislang hat Niri es, dank ihres menschlichen Oheims, als Kohlenmädchen verstanden, auf den Straßen Oheims zu überleben. Als ihr Onkel aber stirbt, steht sie plötzlich gänzlich ohne Hilfe, ohne Vertraute, ohne Freunde da.
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