Chloe Walsh: Keeping 13: Boys Of Tommen 02

Die Geschichte von Johnny, dem verletzten Baseballspiele und Shannon, dem schüchternen Mädchen – das mehr private Probleme hat als man denkt, geht endlich weiter.

Nachdem ich den ersten Band „Binding 13“ verschlungen habe und nicht mal mehr merkte, wie viele Seiten das Buch hat, dachte ich mir nie, dass der zweite Band genauso gut werden könnte. Wurde aber eines Besseren belehrt und habe auch das Buch verschlungen, hing mit meinen Gedanken jede freie Minute dran und somit wurde es zu einem Jahreshighlight für mich, genauso wie der erste Band.

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Peter Weibel: Kaltfront

Die junge Ärztin Vera T. übernimmt die verwaiste Hausarztpraxis in Wolfach. Es gefällt ihr dort auf Anhieb. Sie ist der Überzeugung, „Hier will ich nie mehr weg.“ (S. 7) Die Leute in Wolfach sind nett und froh darüber, so eine engagierte, tüchtige Ärztin bekommen zu haben. Vera geht mit ganzem Herzen auf ihre Patienten ein, hört zu, arbeitet unermüdlich in der Praxis, macht Hausbesuche. Alles läuft gut.

Da hört man aus der Ferne von einer Seuche, einer Pandemie, von Covid-19. Es dauert nicht lange und sie packt die ersten Patienten. Wie im Fieber betreut Vera Tag und Nacht die Todkranken und lässt sich auch dazu überreden, als Impfärztin durch das Land zu reisen, als es endlich eine Impfung gibt. Sie erfährt am eigenen Leib, wie die Krankheit sich anfühlt, weil sie sich ansteckt und erst durch die Pflege ihres Freundes und eine Auszeit auf einer Alm wieder gesund wird. Danach setzt sie sich umso vehementer für die Impfung ein, die bei vielen auf Ablehnung stößt. Vera aber will die Erstickenden retten, indem sie sich bedingungslos für die Impfung gegen Covid ausspricht.

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Kai Spellmeier: Luis & Dima: Forever our Beginning

Dimas Leben steht kopf: Nach dem Umzug in das kleine Örtchen Fountainbridge schafft es allein der Nachbarsjunge Luis, ihn von all den Problemen abzulenken, die er in seiner Heimat zurückgelassen hat. Der Dezember ist ein magischer Monat, und zwischen Schlittschuhlaufen, Karaoke-Singen und DIY-Nussknacker-Wettbewerben kommen sich die beiden immer näher. Aber steht Dima überhaupt auf Jungs? Und wie kann er sich sicher sein, dass auch Luis Gefühle für ihn hat? Dima fühlt sich mehr und mehr unter Druck gesetzt, und auch seine Vergangenheit lässt ihn nicht los. Dabei möchte er doch eigentlich nur herausfinden, wer er wirklich ist. Und vielleicht hat ja dann auch die Liebe eine Chance …

Das Cover war ein Traum und hat mich angezogen, doch leider hatte mich die Geschichte in seinem Inneren nicht ganz überzeugen können.

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Elena Armas: The Fiancé Dilemma: Aller guten Dinge sind fünf

Josie war bereits viermal verlobt und jedes Mal ging die Beziehung in die Brüche und sie weiß nicht, ob sie sich nun je wieder verlieben kann. Als ihr berühmter Vater beschließt in den Ruhestand zu gehen und dies mit einem brisanten Artikel über die Familie ankündigt, weiß sie, dass ihre Vergangenheit nun in aller Munde sein wird. Um nicht bemitleidet zu werden, muss nun die fünfte Verlobung her, ausgerechnet ein Freund ihrer Schwester scheint der passende Kandidat zu sein und er spielt die Fake-Dating-Sache sehr gut … schon fast zu gut.

Ich mag das Fake-Dating Trope sehr und mag die Autorin auch sehr, diese Geschichte wurde mir allerdings leider schnell zu anstrengen. Es gab mir zu viel hin und her und ich konnte mich bald nicht mehr ganz auf die Geschichte konzentrieren. Außerdem wurde die Geschichte bald slowburn und ich habe mich dadurch gelangweilt gefühlt, habe teils einige Sätze übersprungen. Bis zum ersten Kuss der Beiden dauerte es eeeeeewig, man hätte es auch anders lösen können, denn noch dazu gab es manchmal auch ein paar Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Josie und Matthew, hätten sie mal offen und ehrlich geredet, hätte man sich locker 100 Seiten dieser Geschichte sparen können.

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Tove Ditlevsen: Vilhelms Zimmer

Ein autobiografischer Roman, der in experimenteller Form vom Zerfall einer Ehe handelt

Tove Ditlevsen lebte von 1917 bis 1976. In Dänemark zählt sie zu den großen literarischen Stimmen. Ihr letzter Roman „Vilhelms Zimmer“ wird zugleich als „das Buch ihres Lebens“ benannt. Der Roman wurde 1975 veröffentlicht, im Jahr darauf beging sie Suizid.

Die Rezensionen von Tove Ditlevsen vorangegangener „Kopenhagen-Trilogie“  mit den drei Titeln „Kindheit“, „Jugend“ und „Abhängigkeit“ sind ebenfalls auf Schreiblust Leselust zu finden.

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Kai Meyer: Das Haus der Bücher und Schatten

Das dritte Buch über das Graphische Viertel in Leipzig – mystisch-spannend

Die bisherigen zwei Bände, die sich ebenfalls auf die eine oder andere Weise mit dem berühmten Graphischen Viertel in Leipzig beschäftigen, waren absolute Highlights. Der Handlungsaufbau, die geschickt erschaffene Spannung sowie natürlich das über allem stehende Thema Bücher, all das schuf ein packendes Romanwerk.

Nun also ein dritter Band. Alle drei stehen für sich und können unabhängig voneinander gelesen werden. Es gibt nur wenige Bezüge zwischen den drei Büchern, ein paar wenige Figuren werden hier wie dort erwähnt. Es sind vor allem Thema und Setting, die das Bindeglied zwischen den Büchern bilden sowie ein Fall der Hauptfigur aus dem vorigen Band.

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Nicole Böhm: Looking down the Valley

Mit Wyatt verbindet Haley mehr, als sie je für einen Mann empfunden hat, auf der anderen Seite hat sie schreckliche Angst davor, ihm die Wahrheit darüber zu sagen, was im Penthouse passiert ist. Als die beiden auf Drängen des Presseteams einen gemeinsamen Urlaub miteinander verbringen – Traumsetting inklusive – ahnt Haley nicht, dass sie dort jener Nacht ins Auge blicken muss, die sie seither verfolgt. Doch Wyatt kämpft um sie und ihre Freundschaft … die mittlerweile auch für ihn zu so viel mehr geworden ist.

Die Charaktere kennt man bereits aus Band eins der Reihe, und erneut wurde ich nicht recht warm mit ihnen, konnte mit ihnen keine Beziehung eingehen und sie waren mir einfach zu oberflächlich und ungenau gezeichnet. Auch tat ich mich weiterhin mit dem Schreibstil schwer, ich kam einfach nicht in das Buch hinein und er konnte mich nie in seinen Bann ziehen. Gefühlt brauchte ich eine halbe Ewigkeit, um das Buch zu beenden, da es mir leider ziemlich schnell auf die Nerven ging. Band eins mochte ich deutlich lieber als den Zweiten.

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Silvia Jelincic: Wir im besten Alter

Greta, Ximena, Lilly, Nadine und Burglind wohnen alle fünf in Wien, sind alle Mitte vierzig und miteinander befreundet. Außerdem verbindet sie eine gewisse Langeweile und die Angst vor dem Altwerden. Obwohl keine von ihnen nennenswerte Probleme hat, ist ihnen das Leben in seiner momentanen Form nicht genug. Sie wollen Abenteuer, jung und schön sein und unbeschwert. Vier sind verheiratet, eine hat einen Langzeitlover, der ebenfalls verheiratet ist. Drei haben Kinder, zwei sind freiwillig kinderlos.

Um Pep in ihr Leben zu bringen, schließen sie einen Pakt. Jede von ihnen soll ihre „besten Jahre“ auf ihre Weise genießen. Das machen die Damen auch und in Folge geht es dann fast ausschließlich um Sex. Ximena engagiert zum Beispiel einen Detektiv, der mögliche Liebhaber für sie ausspioniert, Burglind nimmt sich die Männer ohnehin wann und wo sie will und Lilly hatte noch nie einen Orgasmus, was sie schleunigst ändern will.

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Katja Lange-Müller: Unser Ole

Ein Roman mit drei Protagonistinnen, in dem ein geistig beeinträchtigter Junge das Verbindungsglied ist.

Ole will am liebsten in Ruhe gelassen werden. Die Pubertät macht ihm zu schaffen. Außerdem liebt der autistische Halbwüchsige die Welt genauso wenig wie sie ihn. Ein abgedunkeltes Zimmer im oberen Stockwerk des Hauses, dazu immer dieselben Essensrationen. Zum Trinken täglich Cola, dazu mehrere kalte Bockwürste und Brötchen, mehr braucht er nicht. Ein anderes Leben kennt er auch nicht. Versorgt, umsorgt und auch immer häufiger schikaniert wird er von seiner Oma Elvira. Als der geistig schwer beeinträchtigte Junge, dessen Wortschatz sich aus nur wenigen Worten zusammensetzt, seinen eigenen Willen entwickelt, ist Elvira schlicht überfordert. Immerhin hat sie doch bislang alles und alle dominiert. Hat ihre Form von Mutterliebe gegeben oder entzogen. Aber mittlerweile ist Ole ihr körperlich weitaus überlegen.

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Kerri Maniscalco: Escaping from Houdini

Die US-amerikanische Bestseller-Autorin Kerri Maniscalco beweist auch in Band 3 ihrer beliebten „Audrey-Rose-Reihe“, wie meisterhaft sie historische Settings und packende Atmosphären erschaffen kann. Nach den düsteren Gassen des viktorianischen Londons in Band 1 und dem unheimlichen Vampir-Schloss in Transsilvanien in Band 2 entführt sie ihre Leser in „Escaping from Houdini“ auf eine spannende Reise über den Atlantik.

Handlung: Spannung auf hoher See

Die Geschichte spielt an Bord des Luxus-Dampfschiffs RMS Etruria, das es tatsächlich gegeben hat. Während der Überfahrt von Liverpool nach New York wird die Reisegesellschaft von einem Zirkusensemble unterhalten, zu dem auch der berühmte Entfesselungskünstler Harry Houdini gehört. Doch als es zu mehreren mysteriösen Morden kommt, müssen die angehenden Gerichtsmediziner Audrey Rose und ihr charmanter Begleiter Thomas Cresswell die Ermittlungen aufnehmen. Kerri Maniscalco verbindet dabei gekonnt historische Elemente mit einem Hauch von Mystery und Crime.

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