Elektrisierend, kaleidoskopisch, poetisch-deep – aber auch langatmig & politisch
Wenn es nicht schon Raven Leilani gesagt hätte, wären meine ersten Worte zu diesem Roman wohl ähnlich ausgefallen: „Kaleidoskopisch … reich an Stil und Schönheit.“ Doch die 397 Seiten fühlten sich für mich mindestens 100 Seiten zu lang an – und teilweise leider auch zu politisch.
Aria Abers Debütroman „Good Girl“ erzählt die Geschichte der 19-jährigen Nila, Tochter afghanischer Flüchtlinge, und ihres Jahres in den Nachtclubs des hedonistischen Berlins der 2000er.
Eine vibrierende Story über Liebe, Familie und Herkunft, über die Techno-Szene, Drogen, Kafka und Lügen – darüber, wie man nächtelang durchmacht und die Fehler der Jugend in einer traditionellen Familie überlebt.
„[…] und ich wurde von dem Drang zerfressen, mein Leben zu ruinieren.“ (S. 9)
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