Luise und Ludwig sind die Protagonisten in einer Geschichte, in der Zimt, Marzipan, Kekse und der Weihnachtsmarkt von Lübeck, gewürzt mit einer gehörigen Portion Romantik, den perfekten Nährboden für eine Liebesgeschichte bieten. Wer es angesichts der Vornamen bereits ahnt: Luise und Ludwig sind dem Teenager-Alter seit einiger Zeit entwachsen.
Luise verhält sich jedoch wie ein Teenager, jedenfalls, wenn es nach Jochen, ihrem Sohn geht. Sagt die Mutter unvermittelt das gemeinsame Weihnachtsfest ab und fährt von Frankfurt nach Lübeck, um in der Hansestadt das Weihnachtsfest mehr oder weniger allein zu verbringen. Normal ist so etwas doch nicht, oder? Luise hat ihre Gründe. Hubert, ihr verstorbener Mann, und sie hatten sich geschworen, ein Weihnachtsfest in der Stadt mit Holstentor an der Ostsee zu verbringen. So wie einst einmal, als sie eine unvergesslich schöne Zeit hier erlebten.
Derweil muss Ludwig sein kleines Café aufgeben. Nur noch ein Weihnachtsfest. Die Kuchen- und Gebäckbackerei ist einfach nicht lukrativ genug. Seufzend betrachtet er die leeren Stühle in seinem Café und die fehlenden Kunden am Stand auf dem Weihnachtsmarkt. Da taucht die Frankfurter Luise auf, deren Hobby das Backen von Kuchen und Gebäck ist. Weiterlesen






Weiß wurde zu ihrer Projektionsfläche. Das reine Weiß, zart und zerbrechlich steht für ein Ereignis aus ihrer Vergangenheit und für Gegenstände, die mit der Farbe assoziiert werden können. Die Ich-Erzählerin leidet unter einer starken Migräne. Schon lange sucht sie nach erlösenden Gedanken und flieht in ein anderes Land, um in der Zurückgezogenheit klärende Einsichten unter anderem im Betrachten des Schnees zu finden.
