Brittainy C. Cherry: Wie das Feuer zwischen uns

Alyssa Waters und Logan Silverstone waren einmal unzertrennlich, obwohl jeder in True Falls ihnen deutlich zu spüren gab, dass sie nicht zusammenpassten. Bis er Alyssa verließ, als sie ihn am meisten gebraucht hätte. Doch jetzt ist Logan zurück – und mit ihm auch das schmerzliche Feuer zwischen ihnen, das über all die Jahre nicht erloschen ist. Logan weiß, dass er Alyssa aus dem Weg gehen sollte, weil sie sich ein Leben ohne ihn aufgebaut hat. Aber die Erinnerung an ihre glücklichsten Momente ist zu stark. Für einen Moment schlagen ihre Herzen wieder im selben Rhythmus, auch wenn dies Alyssas Welt ein weiteres Mal zu zerstören droht …

Das Buch erschien in der deutschen Ausgabe erstmals 2017 im selben Verlag, nun hat man sich entschieden, die gesamte Reihe neu aufzulegen. Ich persönlich mochte die alten Cover lieber und bin froh sie noch mit diesen im Regal stehen zu haben.

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Kristina Hortenbach: Als im Hotel Messmer der Tee ausging

Ein schöner leichter Roman, der uns ins damals schon mondäne Baden-Baden der 1880-er Jahre entführt. Viel Polit-Prominenz, der deutsche Kaiser und Kaiserin Augusta weilen dort ebenso zur Kur wie die österreichische Kaiserin Elisabeth, Sisi, oder der britische Thronfolger Edward und andere erlauchte Persönlichkeiten. Sie alle genießen die ruhige, beschauliche und wohltuende Atmosphäre des relativ kleinen, aber berühmten Kurortes. Ein Roman, geschrieben von einer Autorin, die sich täglich mit den Prominenten der heutigen Zeit beschäftigt, seien es Royals der europäischen Königshäuser oder Stars und Sternchen der Filmbranche.

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Sibilla Bellini: Süßer Tod am Lago di Garda

Erster Eindruck

Was erwartete mich, der ich von dieser Autorin die Bodenseetrilogie als Crossover von Liebes- und Detektivroman und einen historischen Roman kannte, bei einem Krimi? Wie von mir vorhergesehen, fand ich Spannung, Tiefgang und jede Menge Gefühl. Und nach dem ersten Drittel wurde der Roman zum Pagerturner. Sibylle Baillon schreibt die Krimi-Reihe unter dem offenen Pseudonym Sibilla Bellini.

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Anja Marschall: Hotel Vier Jahreszeiten: Der Glanz des neuen Morgens

Auch der zweite Teil dieser Dilogie um das heute noch existierende Hamburger Luxushotel „Vier Jahreszeiten“ ist wieder historisch fundiert, gut recherchiert und fesselnd geschrieben. Ohne Pathos oder Schwülstigkeit, ohne auf die Tränendrüse zu drücken, erzählt die Autorin hier von der Zeit nach dem Ersten und vor dem / während des Zweiten Weltkrieges.

Die Nationalsozialisten übernehmen nach und nach die Macht, das Leben derer, die diese Ideologie nicht unterstützen oder sich gar offen dagegen aussprechen, wird immer schwerer. So auch für den jungen Hoteldirektor Fritz Haerlin, der inzwischen die Leitung des Hauses von seinem Vater übernommen hat und so weit er kann, versucht, dem Druck von außen standzuhalten. In Luise, der „Göre aus der Gosse“, als die sie (von der missgünstigen Ziehmutter verächtlich so genannt) vor Jahren als Aushilfe in der Wäscherei der Hotels angefangen hat, findet er eine loyale Mitarbeiterin und Freundin, die sich Anerkennung und Respekt der Familie Haerlin und auch der Angestellten im Hotel redlich erarbeitet hat. Luise ist zur zunächst stellvertretenden Hausdame avanciert, als alle männlichen Angestellten des Hauses eingezogen werden, überträgt Fritz ihr die Verantwortung, das Hotel, gemeinsam mit einem weiteren Vertrauten, zu führen.

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Joe Abercrombie: The Devils

Stellen Sie sich eine Welt vor, die der unseres Mittelalters ähnelt.
Die Kirchentrennung hat ebenso stattgefunden wie die Kreuzzüge – doch auf dem Heiligen Stuhl sitzt eine Päpstin, das Heilige Land wird von Elfen bevölkert, und Magie ist ebenso real wie Dämonen, Werwölfe oder Vampire.

Bruder Diaz kommt in die Heilige Stadt, um Karriere zu machen. Er träumt von Pfründen, die es ihm ermöglichen, seiner Passion für alte Handschriften und heilige Texte zu frönen. Doch die Kinderpäpstin und ihre beiden Kurien-Kardinalinnen haben anderes mit dem Mann aus der Provinz vor.

Gerade ist ein Posten frei geworden – das Vikariat über die „Kapelle der geheiligten Zweckdienlichkeit“. Hier sammelt die Kirche ihre Schäfchen, die sich um die besonders üblen Gefahren und Bedrohungen kümmern. Angeführt von einem alten Krieger, der im wahrsten Sinne des Wortes nicht sterben kann, warten dort ein Todfeind, eine Elfin, ein Hexenmeister, ein Vampir und eine Werwölfin auf unseren Kleriker.

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Ralf Günther: Ein grenzenloser Sommer

Ralf Günthers Roman „Ein grenzenloser Sommer“ erzählt die Liebesgeschichte zwischen dem jungen DDR-Steward Ronni und der westdeutschen Jurastudentin Sabine im Sommer 1988 an Bord des Kreuzfahrtschiffs MS Arkona. Das ist das Schiff, auf dem einst die „Traumschiff“-Folgen aus der gleichnamigen ZDF-Serie gedreht wurden. Die Handlung ist im Spannungsfeld zwischen Ost und West, politischer Überwachung und persönlicher Freiheit angesiedelt und bietet damit einen Einblick in ein Kapitel der deutsch-deutschen Geschichte.

Positive Aspekte:

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Christian Berkel: Sputnik

Nach »Der Apfelbaum« und »Ada« hat Christian Berkel nun den dritten Teil seiner autofiktionalen Familiengeschichte vorgelegt. Ging es in den ersten beiden Romanen um seine Eltern und seine (erfundene) Schwester, dreht sich diesmal alles um ihn selbst. Und das buchstäblich von Anfang an.

Im ersten Kapitel befinden wir uns im Uterus seiner Mutter und tauchen ein in seine Gedanken- und Gefühlswelt von der Befruchtung bis zur Geburt. Auf die Idee muss man erst einmal kommen – und dann sprachlich meistern. Was Berkel beeindruckend gelingt. Das Kapitel ist aber nicht nur ein literarisches Experiment; es hat auch eine strukturelle Funktion, greift der Autor doch kurz vor dem Ende noch einmal im Kontext seiner Ausbildung als Schauspieler darauf zurück und formt so den Rahmen für den eigentlichen Inhalt der Erzählung: die Geburtswehen eines Schauspielers.

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Alexandra Flint: Lakestone Campus of Seattle: What We Hide

Der Lakestone Campus of Seattle, Eliteuniversität und der richtige Ort für sämtliche Talente aus verschiedenen Bereichen. Auch im dritten Band rund um diesen Schauplatz stehen diese Themen zusammen mit den Protagonisten im Vordergrund. Diesmal habe ich als Leserin Lucie und Callahan näher kennenlernen dürfen. Künstlerin und Sportskanone. Beide Figuren wirkten auf mich schnell sympathisch und ihr Verhalten wirkte nachvollziehbar. Bereits auf den ersten Buchseiten wurde ich förmlich in den Inhalt der Geschichte hineingeworfen.

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Regula Venske: Die Schneckenkönigin

komplex – verstörend – provokant

Eine Reihe grausamer Morde beschäftigt Polizeiteams in Hamburg, Berlin, Amsterdam und London. Der Killer wählt seine Opfer zielsicher aus, befördert sie, ermuntert durch diverse Bibelzitate, skrupellos ins Jenseits und lässt dabei die Ermittler ziemlich ratlos im Dunklen tappen.

Durch die Geschichte führen uns Peter Player, genannt Pit, Mediziner und unverbesserlicher Schürzenjäger, der zuerst seltsame Fotos, dann immer gruseligere Botschaften in seiner Post findet und Romy Schulze, eine Psychotherapeutin, deren eigenes Leben zusehends aus den Fugen gerät. Während sie ihre Patienten mit provozierenden Fragen traktiert, kämpft sie gegen die Realitäten des Älterwerdens, die unterkühlte Beziehung zu ihrer Tochter und eine unerfreuliche Schneckenplage in ihrem Gartenrefugium.

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Carina Schnell: Call my heart home

Ein absolutes Wohlfühlbuch!

Erin hatte immer nur ein Ziel: ihre Heimat Hawaii verlassen, um Biochemie zu studieren und ein Heilmittel für die Krankheit ihres Vaters zu finden. Als sich sein Zustand verschlechtert, kehrt sie nach Hause zurück und lernt den Schnitzkünstler Shane kennen. Zunächst kann Erin ihm und seinem Lebensstil nicht viel abgewinnen, denn Shane lebt in den Tag hinein und jagt der perfekten Welle hinterher. Doch über den gemeinsam verbrachten Sommer bringt er Erin die Schönheit ihrer Heimat näher und wird nach und nach zu einem Grund, zu bleiben. Wäre da nur nicht ihr Lebenstraum, der nach ihr ruft, …

Die Atmosphäre in diesem Buch ist beeindruckend, lässt einen das Buch kaum aus der Hand legen und die Zeit vergeht so schnell, wenn man es in den Händen hält. Hierbei kommt das Buch ohne Drama aus, dafür aber mit viel Herz, Atmosphäre und den nötigen Tiefgang.

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