Der zentrale Satz des Buches steht direkt am Anfang:
»Ich spiele mit dem Gedanken, ihn zu enterben. Ich könnte dafür sorgen, dass er leer ausgeht.«
Bo, 89, wohnt allein in seinem Haus in Hissmofors, einem Weiler im ländlichen Schweden, seit Fredrika, seine Frau, in ein Heim für Demenzkranke eingewiesen wurde. Seine Kontakte beschränken sich auf die Pflegekräfte, seinen Sohn Hans, der ihn regelmäßig besucht, auf Telefonate mit seinem einzigen Freund Tule – und auf seinen Hund Sixten.
Und den will ihm sein Sohn wegnehmen! Hans ist der Meinung, Bo könne sich nicht mehr um seinen Hund kümmern; vor allem fürchtet er Bo könne bei den Spaziergängen in den umliegenden Wäldern stolpern und sich schwer verletzen. Der aber kann sich ein Leben ohne seinen Hund, der stets bei ihm ist, seine Einsamkeit lindert und neben ihm auf der Küchenbank schlafend Nähe und Wärme gibt, nicht vorstellen.
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