Leser:innen fragen sich ja oft, wieviel vom Autor bzw. der Autorin in der Geschichte steckt, und das besonders bei in Ich-Form verfassten Romanen. Hier ist es aber eine zu persönliche Frage, als dass man sie der Autorin stellen könnte. Jedoch hatte ich beim Lesen dieses Buchs stets das Gefühl, hier erzählt jemand seine eigene Geschichte.
Das mag an der gelungenen Umsetzung liegen oder eben vielleicht doch daran, dass es selbst erlebt ist. Lea Streisand, von deren im vergangenen Jahr erschienenen Roman „Hufeland, Ecke Bötzow“ ich absolut begeistert war, beschreibt hier den dornigen Weg einer jungen Frau von der Erkenntnis, dass sie keine eigenen Kinder wird haben können bis zum Ausgang ihres Antrags auf Adoption.
In einem niemals lamentierenden, oft vielmehr sehr humorvollen, sich selbst auf die Schippe nehmenden Ton folgen wir Kathi und ihrem Mann durch diese sich lange hinziehenden Monate. Parallel dazu erleidet Kathis beste Freundin eine Fehlgeburt, wird wieder schwanger und so können beide Frauen auf ganz unterschiedliche Weise die Erwartung der Mutterschaft erleben. Weiterlesen





Ein Brand zerstört nicht nur das Haus der Familie von Alex und Nathalie, er zerstört auch ihr Vertrauen zueinander, verbrennt ihre Träume, Lügen und Gefühle. Das klingt dramatischer und spannender als dieser Roman letztlich ist – ein Thriller ist er ganz sicher nicht.
icht keine Freude.
