Es geht doch, ging mir durch den Kopf beim Lesen dieses neuen Falls des berühmten Allgäuer Kommissars Kluftinger. Denn bei den letzten Büchern der beiden Erfolgsautoren kamen mir Zweifel, ob es Sinn macht, diese Reihe weiterzulesen. Zu abgedreht, zu überdreht war der Humor, zu nebensächlich waren die Kriminalfälle geworden.
Doch diesmal hat mich der Roman so gefesselt, dass ich tatsächlich das Buch erst aus der Hand legte, als ich die letzte der über 500 Seiten gelesen hatte. Natürlich spielt auch diesmal das Privatleben des grantelnden Kommissars eine sehr große Rolle, sind auch diesmal seine Unfähigkeiten im Umgang mit modernen Medien oder mit seinen Mitmenschen ziemlich raumgreifend beschrieben. Aber dennoch hat es diesmal auch der Kriminalfall zu einiger Bedeutung im Roman geschafft.
Mittelpunkt des Falles ist eine Tongrube, in welcher Ausgrabungen durchgeführt werden – sehr zum Missfallen des die Grube betreibenden Unternehmers. Während sogar der Ministerpräsident anreist zur Feier eines Sensationsfundes, wird in besagter Grube eine Leiche gefunden, kein paläontologisches Skelett, sondern ein sehr moderner Toter. Der Ermordete war just der Professor, welcher den so wichtigen Fund gemacht hatte, ein Fund, der ein Umschreiben der Menschheitsgeschichte nötig machen könnte. Weiterlesen






e eiskalte Dusche. Und man kann nur hoffen, dass es viele Menschen lesen und ihre Lehren daraus ziehen. Ich bin jedenfalls sicher, dass es noch lange nachwirken wird, dass ich noch lange darüber nachdenken werde.
