Eine junge Frau kehrt in ihr Dorf zurück. Eine Leiche wird gefunden. Ein Mädchen verschwindet. Damit beginnt, grob gesagt, dieser Roman aus Italien. Natürlich stehen all diese Dinge in Zusammenhang und daraus webt die Autorin in ihrem Debütroman eine verwirrende und verworrene Geschichte.
Sara, erfolgreiche und überarbeitete Chirurgin, kommt zurück in das kleine Bergdorf, in dem sie als Kind viel Zeit bei ihrer Großmutter verbrachte. Sie kommt zur Beerdigung von Claudia, die als Kind verschwand und deren Leiche man nun, mehr als zwanzig Jahre später, fand. Alles ist recht dubios, die Bewohner wirken alle verschroben, um nicht zu sagen verdächtig. Sara trifft alte Freunde aus der Kindheit wieder und lernt Rebecca kennen, die Tochter ihres früheren Klassenkameraden.
Als kurz darauf Rebecca verschwindet, kehrt Sara nochmal zurück und beginnt die Suche nach dem Mädchen. Alles verbindet sich irgendwie, die Vergangenheit, das damalige Verschwinden Claudias mit dem heutigen von Rebecca. Jeder benimmt sich irgendwie geheimnisvoll, alle haben ganz offensichtlich irgendetwas zu verbergen.
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Im Laufe eines Jahres lesen wir Rezensentinnen und Rezensenten eine Vielzahl von Büchern. Manche gefallen uns gut, andere weniger, wenige gar nicht. Manche sind spannend, andere interessant, anrührend oder dramatisch, wieder andere bringen uns zum Lachen oder zum Weinen.