Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil, gelesen von Simon Jäger

joshDiesmal hat Sebastian Fitzek sich auf seine alten Stärken besonnen und es ist wieder ein echt spannendes Hörbuch dabei rausgekommen. Super gelesen von Simon Jäger und abgerundet durch Musik, die nicht stört, sondern unterstreicht.

Worum geht es? Max Rhode ist ein eher erfolgloser Schriftsteller, der lediglich mit seinem Erstling „Die Blutschule“ Erfolg hatte – ein genialer Marketing-Gag übrigens. Weiterlesen

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Helen Macdonald: H wie Habicht

helenHabichte sind nicht gerade die üblichen Vögel für Falkner. Habichte gelten als launisch, schlecht berechenbar und überhaupt sind Falken viel einfacher zu fliegen. Trotzdem oder gerade deshalb setzt sich Helen nach dem Tod ihres Vaters in den Kopf, einen Habicht zu zähmen. So tritt Mabel in ihr Leben. Man kann nicht mit einem Habicht zusammenleben, ohne auf ihn einzugehen. Aber so wunderschön, wie es in diesem Buch beschrieben ist, wurde es noch nie beschrieben.

H wie Habicht handelt nicht nur von Helen und Mabel. Es handelt auch von dem Schriftsteller White, von dem die Vorlage zu „Merlin und Mim“ stammt und der ebenfalls die Rettung aus seiner Depression in der Zähmung eines Habichts suchte. Weiterlesen

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Phillip P. Peterson: Transport, gelesen von Heiko Grauel

transRussel Harris ist eigentlich zum Tode verurteilt. Jetzt soll er zusammen mit neun anderen Todeskandidaten eine Chance erhalten. Es ist ein außerirdisches Artefakt gefunden worden, mit dem ein Transport möglich ist. Das Problem dabei ist nur, dass nicht berechenbar erscheint, wo dieser Transport enden wird. Es sind Ziele einstellbar, aber niemand weiß oder kann vorhersehen, was den Transportierten am anderen Ende erwartet. Deswegen die Todeskandidaten. Natürlich gibt es Unfälle und Verluste, trotzdem will man nicht aufgeben und herausfinden, was die Menschheit im All noch so alles erwartet. Weiterlesen

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Rebecca Gablé: Der Palast der Meere

meerWer hätte das gedacht, als Robin of Waringham sein zuhause und seinen Titel verlor und sich mühevoll seinen Platz im Königreich wiedereroberte? Wer hätte diese Entwicklung erwartet, als Jona Durham mit seinen ersten Wollhandels-Politik-Versuchen hoffnungslos pleite ging? Wer hätte diese Entwicklung der beiden Familien vermutet, mit der Rebecca Gable uns jetzt schon über mehrere Romane gut unterhält. Aus dem tiefsten Mittelalter sind wir inzwischen im elisabethanischen Zeitalter angelangt. Wieder ist es eine Waringham, die die engste Vertraute der Königin ist und die nicht immer ganz standesgemäß und oft unorthodox in die Regierungsgeschäfte eingreift. So gerät sie mitten in den Konflikt zwischen Elizabeth und ihre immer noch lebenden stockkatholischen Konkurrentin Mary Steward. Weiterlesen

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Anne Holt & Even Holt: Infarkt

holtSara Zuckerman, die Heldin aus dem ersten Roman des Autorenduos Holt ist inzwischen mehr oder weniger fest verbändelt mit dem Trainer des Premier League Teams Notting Hill. Der Fußballklub gehört Najib Aysha, einem millionenschweren Londoner Geschäftsmann. Ihr Freund schleppt sie zu einem Fußballspiel, das sie bis zu dem Moment langweilt, an dem einer der Spieler plötzlich umkippt. Sara ist Kardiologin und rettet dem Spieler das Leben. Aber wie kann das sein, ein Sportler, jung, durchtrainiert, gesund, erleidet einen plötzlichen Herzstillstand. Man könnte das unter Schicksal abbuchen, wenn es nicht ausgerechnet bei Spielern und ehemaligen Spielern dieses Klubs gehäuft auftreten würde. Saras alter Kollege Ole Farmen arbeitet als Arzt in der vereinseigenen Klinik und wird misstrauisch, als er sich alte Berichte ansieht. Weiterlesen

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Jodi Picoult: Bis ans Ende der Geschichte, gelesen von Barbara Nüsse u.a.

jodiSage Singer ist erst fünfundzwanzig Jahre alt. Trotzdem trägt sie bereits eine ganze Menge mit sich herum. So viel, dass sie Menschen meidet, nachts als Bäckerin arbeitet und nur dann ausgeht, wenn sie zur Trauergruppe geht. Dort beginnt das Hörbuch sehr eindringlich mit der nicht unwichtigen Frage: Wie ernst oder unernst darf ich die Trauer anderer nehmen? Aber auch: Habe ich das Recht, anderen meine eigene Trauer aufzudrängen. Aber das ist nur der Einstieg. In der Gruppe lernt Sage Josef Weber und seinen Dackel kennen. Josef ist bereits über 90 Jahre alt und war sehr lange ein geachteter Deutschlehrer in der Stadt. Weiterlesen

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Stephen King: Finderlohn

kingMr. Mercedes ist gefasst – naja, sagen wir mal „ruhiggestellt“, denn der dämmert nach Hollys Schlag mit der Schraubensocke in einem Krankenhaus vor sich hin. Aber sein Tun hat Spuren hinterlassen. Zum Beispiel in der Familie von Pete Saubers. Dessen Vater war eines der Opfer, die der Mercedes in Band 1 umgemäht hat. Er hat überlebt, aber jetzt war er nicht nur arbeitslos, sondern auch noch schwer verletzt. Jegliche Finanzierungsplanung der Familie geht endgültig den Bach runter und die ständigen Streitereien ums Geld scheinen in einer Scheidung zu münden. Da findet Pete einen Koffer, der nicht nur sehr viel Geld in Scheinen enthält, sondern auch sehr viele vollgeschriebene Notizbücher. Weiterlesen

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Fredrik Backman: Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid, gelesen von Heikko Deutschmann

omaIch bin ehrlich zwiegespalten über dieses Hörbuch. Auf der einen Seite hat es mir der trockene Humor wieder gefallen, mit dem Fredrik Backman schon in „Ein Mann namens Ove“ die skurrilen Gestalten in unserem Alltag darstellt und herausstellt. Auf der anderen Seite fand ich das Hörbuch aber auch tieftraurig. Denn es geht nicht nur um Elsa, die beinahe achtjährige, die ohnehin ein schwieriges Leben hat, weil sie als „besonderes“ Kind gilt, sondern es geht auch um Tod und Verlust. Ich hab drei Anläufe gebraucht, bis ich das zu Ende hören konnte. Weiterlesen

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Jonathan Stroud: Lockwood & Co. 03: Die raunende Maske

lockLondon hat ein Problem. Nun ja, England hat ja schon seit Jahrzehnten dieses „Problem“, aber in London, genauer gesagt in einem Viertel in der Mitte Londons, scheint es jetzt zu eskalieren. Scharen von Geistern tauchen dort auf und halten alle Agenturen in Trab. Zu Anthony Lockwoods Gram wird jedoch ausgerechnet seine Agentur nicht hinzugezogen, zählt sie doch immer noch nicht zu den „großen“ Agenturen. Trotzdem sind sie gut beschäftigt, alle drei Mitarbeiter bekommen zu wenig Schlaf und zu wenig Gelegenheit, sich auf Einsätze vorzubereiten und der Haushalt leidet. Deswegen wird Molly eingestellt. Molly ist das perfekte Gegenstück zu Lucy und Lucy weiß das auch. Immer wie aus dem Ei gepellt, organisiert, eifrig und auch noch hübsch – Lucy hasst sie vom ersten Tag an. Weiterlesen

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Roz Chast: Können wir nicht über was anderes reden?: Meine Eltern und ich

elternWirklich ungetrübt war Roz Chasts Verhältnis zu ihren Eltern noch nie. Jetzt sind beide über 90 und bei einem der seltenen Besuche in ihrem Elternhaus muss Roz feststellen: sie können nicht mehr alleine Leben. Aber was kann die Lösung sein? Dort hinziehen will und kann sie auf keinen Fall, ein Heim? Eine Hilfskraft (die von den Eltern vehement und starrsinnig abgelehnt wird)? Es wäre alles einfacher, wenn man mit den Eltern darüber reden könnte, aber wie gesagt, wirklich gut war das Verhältnis nie. Weiterlesen

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