Jeff Kinney: Greg’s Tagebuch 10: So ein Mist!

tagGregs Mutter war ja schon alle Bände hindurch leicht anarchistisch angehaucht. Jetzt hat sie für die Stadt ein elektronikfreies Wochenende durchgesetzt. Aber damit nicht genug der Katastrophen: Gregs Opa musste vorübergehend bei ihnen einziehen und nicht nur, dass sich Greg jetzt ein Zimmer mit seinem kleinen Bruder teilen muss, das Verhältnis von Gregs Vater und Opa ist auch alles andere als ungetrübt und wer muß drunter leiden? Greg. Das eigentliche Drama beginnt jedoch mit dem Aufräumen des Stadtparkes und findet seinen Höhepunkt am Tag danach, als ein verlorener Zahnpastatubenverschluss mit einer dicken Beule im väterlichen Auto endet. Weiterlesen

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Libba Bray: The Diviners 02: Die dunklen Schatten der Träume

divEins vorweg: Es ist ein bisschen schwierig, den Einstieg in diesen Roman zu finden. Das ging mir auch bei dem ersten Band von Diviners schon so, und bei diesem war es nicht anders, obwohl ich die Protagonisten ja sogar schon kannte (ich hab den ersten Band kurz vorher gelesen, nicht als er erschienen ist). Die Anfänge sind ein wenig schwerfällig, viel Stimmung, wenig Handlung. Wenn man dann aber erst mal in der Geschichte drin ist, ändert sich das zum Ersten und zum Zweiten stört es auch nicht mehr, wenn es noch auftaucht. Wenn man sich aber erst mal auf die Geschichte eingelassen hat, kann man das Buch schwer wieder aus der Hand legen. Im zweiten Band geht es nicht mehr im Hauptstrang um Evie, die aus Gegenständen die Geschichten ihrer Besitzer herauslesen kann, sondern mehr um Henry, der in die Träume anderer eindringen kann. Weiterlesen

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Hjorth & Rosenfeldt : Die Menschen, die es nicht verdienen, gelesen von Douglas Welbat

menschSie hatten ihre 15 Minuten Ruhm, manchmal mehr. Das ist die Gemeinsamkeit der ersten Opfer eines neuen Serienmörders. Und sie hatten ihren Ruhm mehr oder weniger – sagen wir mal zufällig. Sie sind Stars von vergänglichen Doku-Soaps oder anderen seltsamen Formaten und haben es in der Welt des schnelllebigen Internets zu gewisser Berühmtheit gebracht. Ob sie dafür etwas getan haben, darüber lässt sich vermutlich trefflich disputieren, der Täter findet jedenfalls, dass sie Geld und Ruhm nicht verdient hätten. Sie bekomme noch eine Chance von 60 Fragen, von denen sie 20 richtig beantworten müssen, um zu überleben. Was soll man sagen, die ersten Opfer haben es nicht geschafft. Weiterlesen

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David Lagercrantz: Verschwörung, gelesen von Dietmar Bär

davidDie Geschichte um Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist geht weiter. Es ist ja immer schwierig, wenn ein neuer Autor ein entwickeltes Protagonistenteam übernimmt und hier ist es gründlich schiefgegangen. Ich mag Thriller so „naja, für zwischendurch ganz spannend“, was mich an den Millennium-Thrillern so fasziniert hat, war die Person der Lisbeth Salander. Durchgeknallt, unabhängig, intelligent – eine ganz starke Protagonistin, bei der man nie so genau wusste, was ihr als nächstes einfällt. Aber Lagercrantz Lisbeth ist davon meilenweit entfernt. Zwar fand ich es ganz schön, dass man mehr über ihre Geschichte erfährt, aber so platt wollte ich das dann doch nicht erzählt haben. Weiterlesen

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Andreas Eschbach: Aquamarin, gelesen von Maximilane Häckle

eschWenn man in Seahaven, im ehemaligen Kontinent Australien, lebt, hat man es nicht einfach, wenn man das Wasser meiden muss. So geht es dem Teenager Saha. Zudem ist sie in der Eliteschule ohnehin nicht besonders gut angesehen, weil sie nicht Dank des Geldes oder der Macht ihrer Eltern dort angenommen wurde. Saha lebt mit Ihrer stummen Tante in Seahaven, die in den Häusern der reichen Leute putzt. Eines Tages stecken einige Mitschüler Sara in den Fischteich vor der Schule. Sie können sich einfach nicht vorstellen, dass jemand in Seahaven lebt und so wenig schwimmen kann, dass er wirklich in einem Fischteich ertrinken würde. Weiterlesen

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Cassandra Clare & Holly Black: Magisterium 02: Der kupferne Handschuh, gelesen von Oliver Rohrbeck

magi1Diesmal fand ich Oliver Rohrbeck richtig richtig gut. Die Stimme passt zu der Geschichte über Callum und das Magisterium wie das Schwert in die Scheide. Es handelt sich bereits um den zweiten Band der Reihe, aber Callum hat es nicht einfacher.

Gegen den Willen seines Vaters hat er das erste Jahr durchgehalten und die erste Pforte durchschritten. Damit ist ein Grundstein seines Lebens gelegt: niemand kann ihm seine Zauberkräfte mehr nehmen. Weiterlesen

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Frl. Krise & Frau Freitag: Gangster in der Aula: Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln

aulaWie konnte das passieren? Während der Weihnachtsfeier der Lehrer versuchen drei Bankräuber, einen nahegelegenen EC-Automaten zu sprengen, scheitern und flüchten in die Turnhalle, wo gerade das allseits beliebte Schrottwichteln stattfindet. Sie nehmen die Lehrer und zwei Schüler als Geiseln und im Laufe der Nacht kommt so manche Wahrheit ans Tageslicht. Das Verhältnis zwischen Frl. Krise und Frau Freitag war auch vorher schon leicht eingetrübt (oh man, ein gerade Ex-Raucher und ein Raucher sind wirklich eine explosive Kombi), aber jetzt droht ihre beruflich-freundschaftliche Beziehung endgültig zu zerbrechen. Weiterlesen

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Kerstin Gier: Silber – Das dritte Buch der Träume

silberLeider schon das Ende der Trilogie. Leider auch deswegen, weil doch gar zu viel ungeklärt blieb oder einfach im Abspann erzählt wurde. Die Geschichte an sich ist spannend und auch lustig, wie von Kerstin Gier gewohnt. Aber da hat sie viele Charaktere und Handlungsstränge über drei Bücher hinweg aufgebau, um dann auf den letzten Minuten die Luftblasen anzustechen und eine nach der anderen zerplatzen zu lassen. Schade eigentlich. Weiterlesen

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Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil, gelesen von Simon Jäger

joshDiesmal hat Sebastian Fitzek sich auf seine alten Stärken besonnen und es ist wieder ein echt spannendes Hörbuch dabei rausgekommen. Super gelesen von Simon Jäger und abgerundet durch Musik, die nicht stört, sondern unterstreicht.

Worum geht es? Max Rhode ist ein eher erfolgloser Schriftsteller, der lediglich mit seinem Erstling „Die Blutschule“ Erfolg hatte – ein genialer Marketing-Gag übrigens. Weiterlesen

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Helen Macdonald: H wie Habicht

helenHabichte sind nicht gerade die üblichen Vögel für Falkner. Habichte gelten als launisch, schlecht berechenbar und überhaupt sind Falken viel einfacher zu fliegen. Trotzdem oder gerade deshalb setzt sich Helen nach dem Tod ihres Vaters in den Kopf, einen Habicht zu zähmen. So tritt Mabel in ihr Leben. Man kann nicht mit einem Habicht zusammenleben, ohne auf ihn einzugehen. Aber so wunderschön, wie es in diesem Buch beschrieben ist, wurde es noch nie beschrieben.

H wie Habicht handelt nicht nur von Helen und Mabel. Es handelt auch von dem Schriftsteller White, von dem die Vorlage zu „Merlin und Mim“ stammt und der ebenfalls die Rettung aus seiner Depression in der Zähmung eines Habichts suchte. Weiterlesen

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