Paula Hawkins: Girl on the Train, gelesen von Britta Steffenhagen u.a.

girlRachel hatte einmal ein Leben. Einen Freund, ein Haus, eine Zukunft. Jetzt hat sie nur noch die tägliche Zugfahrt nach London, die sinnlos geworden ist, weil der damit verbundene Job längst zu ihrer Vergangenheit gehört, und den Alkohol. Selbstquälerisch beobachtet sie jeden Morgen, wenn ihr Zug dort an einem Signal hält, ihr altes Haus, in dem ihr Ex Tom jetzt mit seiner neuen Frau und dem Baby lebt. Aber daneben gibt es noch ein Haus, ein Haus mit einem Paar wie aus dem Bilderbuch, wie Rachel findet. Sie beobachtet die beiden, träumt sich ein perfektes Leben für sie, denkt sich Namen. Bis sie eines Tages beobachtet, dass die Frau in den Armen eines fremden Mannes liegt. Kurz darauf verschwindet die Frau. Weiterlesen

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Monika Feth: Der Libellenflüsterer

libeDer neue Band um Jette und ihre Freunde spielt diesmal wieder in der ländlichen Wohngemeinschaft und hat mir sehr viel besser gefallen als die Vorgänger.

Vor einiger Zeit hat Tierschützerin Merle einen Hund an einen Förster vermittelt, der kurz darauf erschlagen aufgefunden wurde. Obwohl der Förster nie verurteilt wurde, macht sie sich bis heute Vorwürfe. Nach wie vor ist ungeklärt, ob es wirklich Unbekannte waren, die damals auf das Grundstück eindrangen. Merle hat die ganze Sache nie wirklich Ruhe gelassen und anlässlich eines Artikels über Tierquäler, den sie schreien soll, kommt also wieder hoch. Weiterlesen

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Christopher Moore: Der kleine Dämoneberater, gelesen von Simon Jäger

Der kleine Daemonenberater von Christopher MooreTravis lebt schon lange – sehr lange. Seit etwa beginn des letzten Jahrhunderts. Seit dem Zeitpunkt, als er sich mit dem Dämon Cash zusammentat, altert er nicht mehr. Das hat unbestreitbar Vorteile – aber auch mindestens einen ganz gravierenden Nachteil: Cash will mit Menschenfleisch versorgt werden und zwar regelmäßig. Kurz gesagt: nach 70 Jahren hat Travis genug von Cash. Da taucht der König der Dschinn auf, seit den Tagen Salomos (des Diebes!) Gegenspieler von Cash und immer noch leicht beleidigt, weil von diesem in eine Flasche im Meer verbannt. Es beginnt eine irrwitzige Jagd Richtung der kleinen Küstenstadt Pine Cove, um dem menschenfressenden Cash endlich das Handwerk zu legen. Weiterlesen

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Ursula Poznanski: Layers

doriDorian hat es zu Hause nicht mehr ausgehalten. Jetzt lebt er mehr schlecht als recht auf der Straße und sehnt sich nach Wärme und Bildung. Er ist misstrauisch, aber nicht misstrauisch genug. Eines Abends gibt es Streit, Dorian wacht in der Nacht auf neben einer Leiche und mit seinem eigenen blutverschmierten Taschenmesser in der Hand. Er glaubt, alles ist zu Ende, aber da holt ihn Nico in eine Villa. Dort wird ihm alles das angeboten, was er in den letzten Monaten so schmerzlich vermisst hat: Bildung, Freundschaft, ein Ziel, eine Zukunft. Und man will so gut wie nichts dafür haben. Nur das Verteilen von harmlosen Flugblättern oder das zustellten von harmlosen Päckchen wird von den Jugendlichen erwartet. Es ist zu schön, um Realität und von Dauer zu sein. Weiterlesen

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Ben Aaronovitch: Fingerhut-Sommer

finderPeter Grant ist ein Londoner Urgewächs. Das englische Landleben ist ihm eher suspekt, deswegen hält sich seine Begeisterung in Grenzen, als er zu einem Fall in der tiefsten Provinz hinzugezogen wird. Zwei Mädchen sind verschwunden und die örtliche Polizei ist – obwohl sie sich als erstaunlich kompetent erweist – verzweifelt genug, jemanden von der Mystery-Abteilung anzufordern. Zunächst kann Peter nichts ungewöhnliches feststellen, aber dann wird eines der Handys der Mädchen gefunden und die Chips sind zerbröselt. So zerbröselt, wie es eigentlich nur starke Magie vermag. Aber hat der alte Mann, der alte Magier, der den zweiten Weltkrieg nicht ohne geistige Schäden überlebt hat, wirklich etwas damit zu tun? Oder seine Enkelin, die mit Bienen redet wie mit Ihresgleichen? Weiterlesen

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S. J. Watson: Tu es. Tu es nicht., gelesen von Andrea Sawatzki

nichtJulia lebt heute mit ihrem Mann Hugh und ihrem dreizehnjährigen Sohn Connor in London. Ihre jüngere Schwester Kate wird in Paris ermordet, der Täter nicht gefunden. Es ist rätselhaft, was Kate in der Straße, in der sie erschlagen wurde, eigentlich zu suchen hatte und Julia lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein. Sie beginnt, den Täter in Sexkontakt-Börsen zu suchen, weil Kate dort Kontakte hatte. Dabei lernt sie Lucas kennen und beginnt eine Affäre mit ihm. Weiterlesen

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Meg Wolitzer: Was uns bleibt ist jetzt

jamWow, ein Buch wie ein Herbststurm.
Jam verliert ihre erste große Liebe nach nur 41 Tagen und verkraftet das nicht. Deswegen schicken ihre Eltern sie in ein Internat für „fragile Jugendliche“. Dort wird sie für einen elitären Literaturkurs ausgewäht, der immer nur ein Halbjahr dauert, auf den man sich nicht bewerben kann und in dem immer nur ein Autor bearbeitet wird. Und es werden Tagebücher ausgeteilt, die bis zum Ende des Halbjahres gefüllt werden müssen.
Jam findet heraus, dass sie mit Hilfe des Tagebuchs in die Vergangenheit reisen kann, für immer genau 5 Seiten kann sie die Stunden mit Reeve noch einmal erleben. Aber ist es das, was sie wollte? In der Vergangenheit hängen bleiben und nie mehr erreichen, als sie schon hatte? Weiterlesen

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Kathrin Lange: Herz zu Asche

herzCharlie lebt also noch. Auf der einen Seite freut sich Juli, muss sich David doch nicht länger mit der Frage quälen, ob er sie nicht doch ermordet hat. Auf der anderen Seite bedeutet die Wiederauferstehung der großen Liebe ihres Freundes natürlich auch Konkurrenz. Und Charlie erzählt eine mehr als seltsame Geschichte, warum sie so lange verschwunden war, obwohl durch alle Medien ging, dass sie für tot gehalten wurde. Selbst David scheint zu merken, dass da etwas nicht stimmt, und ist weit davon entfernt, sofort mit fliegenden Fahnen wieder zu ihr zurückzulaufen. Aber da ist noch der Fluch der Familie und David scheint immer noch davon überzeugt zu sein, dass er sich von Juli trennen muß, um sie vor dem Tod zu bewahren. Weiterlesen

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Sanne Søndergaard: Mein fantastisches Leben – von wegen!

lebenAgnes Jacobson ist ein Teenager und die sind ohnehin nicht gerade für ihre überschäumende Lebensfreude bekannt. Agnes hat es aber besonders hart getroffen: zu dick, nicht „normal“ genug für ihre Klassenkameraden, verliebt in den Klassenprinzen, man hat es nicht einfach mit fast 15. Weil sie nicht sieht, dass auch nur irgendwo am Horizont ein Licht scheinen könnte, beschließt sie, sich genau an ihrem 15. Geburtstag das Leben zu nehmen. Sie nimmt die Sache wirklich ernst und fängt sogar ein Todestagebuch an, in dem sie ihre letzten Tage akribisch festhält. Weiterlesen

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Angela Marquardt: Vater, Mutter, Stasi: Mein Leben im Netz des Überwachungsstaates

angeAngela Marquart – heute erfolgreiche Politikerin – war 15 Jahre alt, als sie eine Bekenntniserklärung zur IM unterschrieb. Als die Mauer fiel, hatte die Stasi ihr Leben für die nächsten Jahre bereits verplant. Trotzdem sagte sie noch zu Beginn unseres Jahrhunderts, sie habe nie bewusst für die Stasi gearbeitet. Nach diesem Buch glaubt man es ihr ohne Vorbehalte. Denn das Buch erzählt die Geschichte eines Mädchens, dass von den Eltern bewusst politisch unaufgeklärt bzw. – was noch schlimmer ist – teilaufgeklärt gehalten wurde. Sie hatte niemals Begegnungen mit ominösen Männern in grau, die sie zu irgendetwas überreden wollten. Weiterlesen

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