„Schatten über Behesda” ist der Mittelteil einer Trilogie über eine Welt, in der man die Magie braucht, aber eigentlich nicht haben will. Die Geschichte wird aus fünf Perspektiven erzählt, deren Protagonisten sich nur zum Teil kennen und deren Wege zwar aufeinander zulaufen, die aber nur wenig voneinander wissen.
Da ist zunächst Ephyra, „die blasse Hand“, magiebegabt, oder besser m
agieverflucht. Einst hat sie ein ganzes Dorf ausgerottet, um ihre Schwester zu retten, aber die hat sich am Ende von Band 1 von ihr abgewandt. Prinz Hassan, der damit hadert, nicht magiebegabt und trotzdem der Thronfolger zu sein. Anton, der seine Begabung ebenfalls mehr für einen Fluch hält und der sich als „der letzte Prophet“ herausgestellt hat und dessen Familie auch nicht ohne Probleme ist. Jude, der nie etwas anderes wollte als ein Wächter sein. Der sein Leben dem Schutz des letzten Propheten geweiht hat, dabei seine Kräfte verlor und jetzt nicht zugeben kann, dass er sich rettungslos in diesen verliebt hat. Und Beru, die schon lange tot ist und durch die Morde, die ihre Schwester begeht, am Leben gehalten wird. Sie will das nicht mehr. Weiterlesen







Der zweite Band der Pest-Saga hat mir deutlich besser gefallen, als der erste. Vielleicht liegt es daran, dass der Krimi-Anteil hier höher ist. Im September 1348 klingt die Pestwelle in England langsam ab. Lady Anne of Develish ist es nach dem Tod ihres Mannes erfolgreich gelungen, die Krankheit aus ihrer Burg fernzuhalten, durch rigorose Abschottung und Hygiene. Jetzt gehen langsam die Vorräte aus und sie muss sich Gedanken machen, wie sie an neue kommt. Ihr Verwalter, gleichzeitig Vertrauter und alter Freund Thaddeus macht sich auf die Reise. Da er als Leibeigener nicht weit kommen würde, erfindet Lady Anne für ihn einen Titel und eine Abstammung. Diese Strategie erweist sich als noch gefährlicher als gedacht, denn der eifersüchtige Ex-Verwalter ihres Mannes hat nichts eiligeres zu tun, als Thaddeus zu verraten.