Die sechzehnjährige Juno lebt mit ihrem kleinen Bruder Boy und ihren Eltern auf einer Insel in einem schwedischen See. Niemand darf wissen, dass sie dort sind, denn ihr Vater hat vor Jahren etwas getan, das dem Leser erscheint wie eine Aussage gegen die Mafia und seitdem versteckt sich die Familie. Der einzige Kontakt is
t der Postbote Ole, der aber die Kinder auch niemals sehen darf. Es gibt einen Fluchtkeller und Pläne für den Notfall. Juno ist mit dieser Geschichte aufgewachsen und hat sie niemals bezweifelt. Stets war sie gehorsam und dass Ole sie eines Tages sieht, ist wirklich nur ein Versehen.
Dann taucht eines Nachts Luca auf. Luca klingt für den Leser eher italienisch, wer ist dieser Geheimnisvolle, der eine ganz andere Geschichte andeutet und Juno in den Unterlagen ihrer Eltern wühlen lässt?
So beim einfachen Durchlesen fand ich das Buch, dass der Verlag als Thriller beschreibt, durchaus spannend. Ich fand es auch nachvollziehbar, wie der Autor sich langsam aber sicher an die Wahrheit heranarbeitet. Der brutale Verlauf kurz vor dem Ende ließ mich dann allerdings völlig unbefriedigt zurück. Weiterlesen








