Ich gebe zu, dass ich dieses Buch in die Leseliste aufgenommen hatte, war ein Freud’scher Verleser – ich hatte „Bienen“ statt „Bier“ gelesen. Daher habe ich die Lektüre auch ein wenig vor mir hergeschoben. Doch einmal angefangen, konnte ich die Geschichte kaum mehr aus der Hand legen – das Buch hat mich von der ersten Seite gepackt.
Im Zentrum des Romans stehen drei Frauen: Helen, die mit 15 zum ersten Mal Bier getrunken hat, lebte von da an nur für ein Ziel – sie wollte selbst Bier brauen. Um ihre Brauerei finanzieren zu können, überredete sie ihren Vater, seine Farm zu verkaufen und ihr das gesamte Erbe zu überlassen. Ihre Schwester Edith ging leer aus und verweigerte fortan den Kontakt Helen.
Nach dem Unfalltod ihrer Tochter nimmt Edith ihre 15jährige Enkelin Diana bei sich auf. Diese unterstützt ihre Oma, indem sie neben der Schule arbeiten geht, aber auch durch den Verkauf gestohlener Werkzeuge. Bei einem dieser Einbrüche wird sie erwischt und einigt sich mit dem Besitzer auf einen Deal – sie darf in seiner Brauerei arbeiten, um die Schulden abzugelten. Dabei erliegt sie der Faszination des Getränkes. Weiterlesen








