Alexander Gruber, 16 Jahre alt, ist der einzige Sohn eines erfolgreichen Heidelberger Unternehmers – die Firma Gruber Energy handelt mit Öl und Gas und hat Kontakte nach Russland. Seine Mutter kennt er nicht und der Vater war nie bereit, das GEheinmis um sie zu lüften.
Als Alexander eines Abends spät nach Hause kommt, hört er einen Knall und findet wenig später seinen Vater schwer verletzt in seinem Arbeitszimmer. Mit letzter Kraft kann Gruber Senior seinem Sohn eine Ziffernfolge aufsagen und stirbt kurz darauf. Alexander wird klar, dass er sich schon bald im Fokus von Polizei, Presse und Klatsch und Tratsch wiederfinden wird. Dieser Gedanke versetzt ihn in Panik und er flieht überstürzt in Vaters altem himmelblauen 2CV zu seinem einzigen Freund Totti nach Wien.
Dort findet er heraus, dass die Ziffernfolge eine Telefonnummer ist, deren Vorwahl zu Russland gehört. Er wählt die Nummer, erfährt Überraschendes und begibt sich daraufhin mit Totti, der im Tigerlook umlackierten Ente und gefälschten Papieren auf eine abenteuerliche Reise, die die Jungs quer durch Russland und benachbarte Staaten führt. Weiterlesen




Das Buch „Meine Freundin Annabel Lee“ erschien 1903, da war die Autorin tatsächlich gerade 21 Jahre alt und schon kein unbeschriebenes Blatt mehr. Ihren ersten Roman – „Ich erwarte die Ankunft des Teufels“ schrieb sie mit 19 Jahren und wurde mit einem Schlag berühmt. Der in Tagebuchform verfasste Versuch, in narzisstischer Selbstüberhöhung und provokanter Gesellschaftskritik aus der Enge der Kleinstadt Butte/Montana auszubrechen, war ein voller Erfolg. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Bücher ermöglichten der jungen Autorin, der Provinz den Rücken zuzukehren. 


