Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Es korreliert mit unserem Bedürfnis nach Schutz und Geborgenheit, aber auch immer mehr mit unserem Wunsch nach Individualität und nach Repräsentation – Wohnungen sind ein Spiegel unseres Lebensstils. Zudem verbringen wir auch einen großen Teil unseres Lebens im privaten Umfeld – das ist der Ort, wo wir uns erholen, soziale Beziehungen ausleben, Interessen pflegen
Grund genug, sich mit den Wohnungen von morgen zu beschäftigen, könnte man meinen. Doch in seinem Buch „Wie wir wohnen werden“ setzt Klaus Englert den Fokus auf die Probleme, die mit steigendem Wohnraumbedarf immer dringlicher werden.
Guter Wohnraum wird teurer. Vor allem in den großen Städten haben international agierende Immobilieninvestoren das Gewinnpotential von Bebauungsflächen erkannt und ständig steigende Mieten verschärfen die Wohnungsnot. Vor allem an den Rändern der Städte entstanden Wohnwüsten – Einfamilienhaussiedlungen ohne Infrastruktur – oder einfallslose Neubaugebiete. Somit wird Wohnen zum sozialen Problem. Im Vorwort zum Buch umreißt Klaus Englert „die Misere des Wohnungsmarktes“. Weiterlesen



