Joseph Delany: The Spook´s: Der Schüler des Geisterjägers

Thomas J. Ward – Tom Ward genannt – hat im Roman „The Spook´s: Der Schüler des Geisterjägers“ von Joseph Delany nicht eben eine strahlende Zukunft vor sich. Den elterlichen Hof übernimmt sein ältester Bruder, seine anderen fünf Brüder hat der Vater bei Handwerkern in der Umgebung untergebracht, doch nun sind alle Gefallen eingefordert, was soll nur aus Thomas werden?

Da kommt es geschickt, dass der Spook des Landstriches an dem siebten Sohn eines siebten Sohnes Interesse bekundet. Doch hat Tom das Zeug dazu, Dämonen, Geister und Hexen zu bekämpfen? Und wie wird er mit der Distanz, der Furcht und Ablehnung durch die Menschen fertig werden? Nun, eine große Wahl hat er nicht, und so tritt er seine Lehrstelle bei dem Spook an.

Es kommt, wie es kommen muss, unser naseweiser Lehrling gerät – natürlich – in Schwierigkeiten. Dabei hatte sein Meister ihn ausdrücklich und inständig vor Frauen in spitzten Schuhen gewarnt. Doch der kann reden, was er will, eine junge, nette Hexe schafft es allemal einem noch gänzlich unerfahrenen Spooklehrling den Kopf zu verdrehen. Und so hat Tom nur allzu bald den unruhigen, mächtigen Geist einer Bluthexe am Hals, die auf Rache aus ist …

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Jim Butcher: Bluthunger: Die dunklen Fälle des Harry Dresden 06

Eigentlich hatte Harry Dresden, seines Zeichens Magier aus Chicago vor, es zukünftig ein wenig ruhiger angehen zu lassen. Nachdem er den Anschlägen des Roten, wie auch des Weißen Hofes der Vampire entkommen ist, die Apokalypse gerade noch einmal verhindert hat und dessen Herz von seiner Ex-Freundin gebrochen wurde, stand Konsolidierung der Kräfte wie auch der Finanzen an. So die Ausgangssituation in „Bluthunger“ von Jim Butcher.

Sein neuer Auftrag, das Auffinden gestohlener Hundewelpen, schien da genau das Richtige zu sein. Dass ihn dabei geflügelte Schimpansendämonen erwarten würden, die mit ihren brennbaren Fäkalien nach ihm werfen, hatte er eigentlich nicht einkalkuliert. Damit nicht genug, wird er auf seiner Flucht auch noch von Mitgliedern des Schwarzen Hofes angefallen.

Eine alte Bekannte, die Vampirin Mavra hat noch eine Rechnung mit unserem Magier offen, und will nun tabula rasa machen. Als er dann an das Filmset eines Pornostreifens gerufen wird, um die Darstellerinnen vor einem Entropiefluch zu schützen, weiß er, dass sein Leben einmal mehr eine unerwünscht interessante Wendung zu nehmen im Begriff ist. Da kommt es gut, dass er auf einen verschollenen Bruder trifft, auch wenn dessen Erzeuger alles tut, um Harrys Leben abzukürzen – aber das ist er ja schon gewohnt. Bitte in die Reihe anstellen, schließlich warten eine ganze Anzahl finsterer und überaus mächtiger Figuren darauf, unseren Harry ins Jenseits zu befördern – nur hat dies bis jetzt noch keiner geschafft … 

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Patricia Briggs: Seelendieb: Mercy Thompson Band 13

Seitdem Mercy Thompson und ihr Mann, der Alpha des örtlichen Werwolf-Rudels, offiziell den Schutz der Tri-Cities vor den Übergriffen der übernatürlich begabten Wesen übernommen haben, ist ihr Leben noch ein klein wenig interessanter geworden. Mit Hexen und Zombies, Vampiren und Feen hatten sie es ja bereits zu tun, auch ein paar alte Götter haben schon vehement an ihre Tür geklopft, jetzt im neuen Roman von Patricia Briggs, „Seelendieb“, aber bedroht etwas Uralters die, denen sie Schutz versprochen haben und im weiteren Verlauf auch sie selbst.

Ein Jahrtausende altes Artefakt, das sich seine Träger untertan macht, wurde in Tri-Cities platziert – eine Sichel, die Seelen vom geschlachteten Körpern im Diesseits bindet, eine Sense, die ihr ultimatives Opfer zu Ehren eines längst in den Zeiten vergessenen Erntegottes auserwählt und gekennzeichnet hat – Mercy soll als Opfergabe dienen, als letzte, ultimative Gabe um den Weltenfresser wieder in die Welt zu holen …

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Ali Kacar: Dunkler Segen: Herrscher der Dämonen

Der dunkle Paladin wurde besiegt – doch zu welchem Preis! Der Kampfpriester Finn ist ebenso tot, wie die beiden unsterblichen Wesenheiten, die die Welt an den Rand des Untergangs gebracht haben. Die Diebin Khalea und die Söldnerin Talisa sind dank ihrer Heldentaten am Königshof zu Jars aufgestiegen und werden überall im Reich verehrt. Das hindert sie aber natürlich nicht, jetzt im Auftrag des Königs, ihren Geschäften nachzugehen – die Ausgangslage in „Dunkler Segen: Herrscher der Dämonen“ von Ali Kacar.

Wenn es gilt, einen verräterischen Untertan dingfest zu machen, eine unbezwingbare Burg an der Küste einzunehmen oder der neuesten, verheerenden Droge, die die Hauptstadt heimsucht, nachzuspüren, sind ihre Dienste mehr als gefragt. Als der König ermordet wird und der Krieg gegen die Wüstenstadt Wranis Kräfte bindet, nimmt das Geschehen eine dramatische Wendung.

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Simon R. Green: Die dunkle Seite der Straße

Ich bin der Mann, den man ruft, wenn es gilt, die bösen Menschen dieser Welt auszuschalten – dauerhaft. Seit Jahrzehnten erledige ich den Job, erst für Black Heir, eine höchst geheime Regierungsorganisation, die die Aliens im Königreich im Auge behält und maßregelt, später für den Colonel, der mich rekrutiert hat.

Für mich als Alien im nicht alternden Körper eines Menschen ist der Colonel die einzige Familie, die ich habe, die ich je hatte. Und wenn er ruft, dann komme ich. Auch wenn dies heißt, an Weihnachten durch die Mutter aller Schneestürme nach Cornwall zu fahren, zum Anwesen der Familie meines Auftraggebers.

In der großen Halle des Herrenhauses treffe ich auf die Verwandtschaft meines Bosses. Sein alter, aber noch rüstiger Vater, dessen zwei so ungleichen Frauen, sein Geschäftspartner, den Ex-Verlobten der Tochter und diese selbst – nur mein Colonel ist nicht auffindbar.

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Robert Jackson Bennett: Die Götter: Der Schlüssel der Magie 03

Willkommen zurück in einer der eigenständigsten Magieschöpfungen der modernen Fantasy: Robert Jackson Bennett: Die Götter: Der Schlüssel der Magie 03. Rekapitulieren wir kurz, was bislang geschah. Die Diebin Sancia hat eine skribierte Platte im Kopf, mit der sie Gegenstände hören und Geheimnisse erkennen kann. Als sie ein uraltes hierophantisches Artefakt stiehlt, beginnt sich die Welt zu verändern.

Clef, so der Name des entwendeten Schlüssels, ist in der Lage alle Türen zu öffnen, alle skribierten Befehle aufzuheben und Fallen zu entschärfen. Besser noch, Clef kann sich mit Sancia telepathisch unterhalten. Zusammen, natürlich unterstützt von guten Freunden, haben sie die Machtstrukturen ihrer Heimatstadt aufgebrochen, ein neues Handelshaus gegründet und einen Krieg geführt. Dabei sind auf den ersten Hierophanten, Craesedes Magnus, gestoßen und haben diesen wieder zum Leben erweckt. Im Verlauf der Auseinandersetzung zogen sie Tevanne, eine Göttin in die Realität, die einmal erwacht daran geht, sich die Welt untertan zu machen, um diese neu zu erschaffen.

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Jodi Taylor: Miss Maxwells waghalsiger Zeitbetrug

Wir wissen es ja alle – Zeitreisen sind unmöglich, ein Hirngespinst, etwas, an das nur Verrückte glauben. Nur, einfach einmal so ins Blaue hinein, was wäre, wenn Zeitreisen doch irgendwie denkbar wären? Könnte die Zeitlinie durch Handlungen der Reisenden verändert werden, die Welt danach eine ganz andere sein? Dürften die Forschenden – und mal ehrlich, Tourismus in die Vergangenheit scheint doch mehr als weit hergeholt zu sein – denn überhaupt ihre Zeitreisemaschine verlassen, mit den ortsansässigen Menschen interagieren?

Fragen, deren Beantwortung uns, den Historikern von St. Mary’s, dem Institut, das eben jene undenkbaren Zeitreisen zu Forschungszwecken durchführt, in Fleisch und Blut übergegangen sind.

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Micky Neilson: Auroboros: Die Windungen der Schlange

Haben Sie jemals in Ihrem Leben ein Fantasy-Rollenspiel gespielt? Die Faszination einer Kampagne durch fiktive Fantasy-Welten erlebt, sind in eine Figur geschlüpft und haben mit dieser Abenteuer be- und überstanden? Wenn sie diese Fragen mit Ja beantworten können, dann hätte ich einen munteren, unterhaltsamen Roman für sie: Micky Neilson: Auroboros: Die Windungen der Schlange.

Micky Neilson wurde von den früheren Spielern und Entwicklern damit betraut, aus deren einstiger Kampagne einen Roman zu machen. Etwa 1992 begannen die Spieler eine neue Kampagne zu starten, die in ihrer kleinen Welt Drastnia spielen sollte. Sie siedelten die Handlung chronologisch ein paar Hundert Jahre nach den Ereignissen ihres ersten Abenteuers an und schufen ein neues Reich namens Rechtbrand – ein bodenständiges Setting mit einer autoritären Kirche, die im ganzen Land für Recht und Ordnung sorgt. Trotz der starren Strukturen gab es in Rechtbrand auch Elemente, die widerspiegelten, wo sie sich zu dieser Zeit in ihrem Leben befanden: wilde Musikfestivals, Hippie-Druiden, sprechende Tiere und rauschgeschwängerte lange Nächte. Autoritäten werden herausgefordert, Mythologie entworfen und eine Queste entwickelt.

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Nick Martell: Das Königreich der Lügen

Willkommen in Kessel, einem Stadtstaat, einem Königreich, dem Heim vieler Menschen. Dass hier die Ungerechtigkeit Blüten treibt, dass der Adel in Saus und Braus lebt, dass intrigiert und manipuliert, gelogen und verraten wird, wissen alle.

Einst, bei Gründung des Königreiches, hat man ganz bewusst neben dem Herrscher einen Königmann gestellt. Eine Person, die den Arbeitern, Händlern und denen, denen es nicht so gut geht, ein Sprachrohr sein sollte, aber auch ein Freund und Leibwächter des Herrschenden.

Früher war mein Vater eben jener Königmann, bis er den Kronprinzen erschoss. Gestatten, dass ich mich vorstelle? Mikael Königmann der Name, seit der Tat meines Vaters als Verräter gebrandmarkt, gemieden und geschnitten. Dass ich weiß, dass mein Vater unschuldig war, hilft nicht viel, hat er doch vor Gericht auf schuldig plädiert. Seitdem versuchen meine Geschwister und ich nur eines – nicht aufzufallen, zu überleben. Gar nicht einfach in einer belagerten Stadt, die von Rebellen mit Terror überzogen wird.

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Anthony Ryan: Der Paria: Der stählerne Bund 01

Alle geborene Mörder sind Gesetzlose, aber nicht jeder Gesetzlose ist ein geborener Mörder (S.610)

Darf ich mich vorstellen – Alwyn Scribe der Name – ich hatte ein, nun, nennen wir es einmal ein doch recht interessantes Leben, von dem ich Euch berichtigen will.

Geboren als Bastardsohn eines Adeligen, der seinen Saft nicht bei sich halten konnte, wuchs ich in einer Burg auf. Nun kommen sie mir aber nur nicht mit seidenen Laken oder höfischer Erziehung. Ich durfte Monatelang den Eber über dem Feuer drehen, bis mein Rücken fast so durch war, wie das Borstenvieh. Später kam ich als Junge für alles ins Hurenhaus, bevor ich im Wald ausgesetzt wurde. Dort fand mich der König der Räuber, wie er selbst sich nannte und ich schloss ich mich den Banditen Deckin Gerthes an.

Ein paar Jahre lang war mein Lebensunterhalt als Gesetzloser mit Überfällen und ja, auch Morden gesichert. Dann wurden wir verraten, ich gefangen genommen, als Häftlings-Sklave in einen unterirdischen Steinbruch verschleppt, aus dem mir, nachdem mich eine Priesterin im Schreiben, Lesen, Planen und Denken unterwiesen hat, die Flucht gelang.

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