Erich Hackl ist ein Erzähler, der penibel dokumentiert. In „Drei tränenlose Geschichten“ hält er die Erinnerung dreier verschiedener Tragödien wach.
Hackl beschreibt die Flucht der jüdischen Familie Klagsbrunn nach Südamerika über mehrere Generationen. Zum einen lesen wir von der Flucht 1938 aus Österreich nach Brasilien, später von Berlin wieder zurück nach Rio de Janeiro. Ausführlich erläutert Hackl die Stationen der Großfamilie: Ihr Emporkommen, ihre Enteignung mit anschließender Flucht und Widerstand, erneute Haft und Folter der Nachgeneration. Weiterlesen








