Sie nennen sich die Mai-Mütter, fast zur gleichen Zeit entbinden sie und sie treffen sich regelmäßig in Brooklyn im Park auf einen gesunden Drink und zum Erfahrungsaustausch. Eines Tages beschließen sie, einen Abend, nur einen Abend, einmal wieder ausgehen, Stress vergessen, wieder ohne Baby lachen. Für eine von Ihnen endet das mit dem Verlust des Babys. Aber was steckt dahinter? Eine überforderte Mutter? Ein abgewiesener Liebhaber? Oder ein ganz anderes Verbrechen?
„Die Mutter“ ist ein gut aufgebauter Psychothriller, dessen Ende so nicht voraussehbar war. Er ist durchweg spannend und gut zu lesen. Das ist nicht selbstverständlichen, denn Aimee Molloy hat noch einen anderen Aspekt eingebaut: Die Schwierigkeiten frischgebackener Mütter in Amerika, den irren Spagat zwischen Mutterschaft und Beruf und Leidenschaft. Einige der Mai-Mütter müssen oder wollen wieder arbeiten, andere haben das nicht nötig, wieder andere wollen das nicht, haben aber mit dem Einkommen des Mannes zu kämpfen. Weiterlesen
Es sollte ein ganz normaler Shoppingausflug werden. Nile und ihr Freund Ben. Und dann ist da dieses Kleid im Schaufenster. Nile und Ben betreten den Laden, sie probiert das Kleid an – vielleicht wäre es ja was für die anstehende Hochzeit? Doch als Nile aus der Umkleidekabine kommt, ist Ben wie vom Erdboden verschluckt und auch vor dem Laden kann sich niemand an ihn erinnern. Panisch ruft Nile in den Krankenhäusern der Umgebung an und telefoniert schließlich auch die Freunde von Ben ab, von denen er sich in der letzten Zeit distanziert hatte. Niemand interessiert sich für Bens Verschwinden! Nur Bens noch-nicht-ganz-Ex-Frau Flo scheint Anteil zu nehmen und möchte Nile helfen. Doch sagt sie wirklich die ganze Wahrheit?







