Dear Mr. Bingham,
in Ihrem Nachwort schreiben Sie von Ihrer Gewohnheit, alle Rezensionen zu lesen, weil diese Ihren Lesern zugutekommen. Vielleicht schenkt Ihnen das eine oder andere Feedback aber auch Anregungen. Für mich ist die Verschmelzung der Erzählstile Ihrer Fa
voriten Sir Arthur Conan Doyle mit seinen vertrackten Rätseln und Raymond Chandler mit seinem moralisch denkenden Ermittler deutlich erkennbar. In den klärenden Gesprächen/Verhören à la Doyle zeigt sich, dass immer wieder neue Aspekte hervortreten. Die komplette Geschichte könnte man mit einem Bilderstapel vergleichen, der allmählich – Schicht für Schicht freigelegt, neue Hintergründe für das gleiche Motiv offenbaren und damit eine tiefer gehende Deutung erlauben. Der eilige Leser wird vermutlich diese kostbaren Details überlesen, so dass Andeutungen und Wortspielereien möglicherweise verloren gehen.
Mir bereitet es immer wieder eine große Freude, wenn Ihre kluge Kunstfigur Fiona mit den Mächtigen und Stärkeren ringt. Eine zierliche, durch eine Erkrankung gehandikapte Frau schlägt mit enormen Fleiß und Mut da hin, wo es den im Verborgenen agierenden Herren richtig weh tut. Weiterlesen








