Das zweite Buch des Autors um die Oxforder Mathematiker hat mir sogar noch besser gefallen als der erste Band, der den Titel „Die Oxford-Morde“ trug und den ich vor wenigen Wochen rezensiert habe.
Diesen ersten Band, der im Eichborn-Verlag 2006 unter einem anderen Titel schon einmal veröffentlicht worden war, brachte der Verlag jetzt zeitgleich mit dem zweiten Band noch einmal heraus. Zwischen den spanischen Originalfassungen liegen dagegen 16 Jahre.
Wieder begegnen wir, jetzt im Jahr 1994, dem argentinischen Austausch-Doktoranden, dessen Name, wie schon im ersten Buch, nie genannt wird. Immer wird darauf verwiesen, er sei für englische Zungen zu schwer auszusprechen, allenfalls wird er mit G. abgekürzt. Soll uns das darauf hinweisen, dass der Autor selbst der Erzähler ist…?
G. arbeitet daran, ein Programm zu entwickeln, mit dem es möglich sein soll, die Linienführung einer Schrift nachzuvollziehen, die Bewegung im Moment des Schreibens. Damit soll es gelingen, die Schrift von Kopisten von der des Urhebers des Originals eines Schriftstücks zu unterscheiden. Genau dieses Programm soll nun zum Einsatz kommen, wenn G. wieder durch den von ihm verehrten und bewunderten Arthur Seldom in Berührung mit Verbrechen gebracht wird. Weiterlesen








