Elaine hat ihre Kräfte verloren. Sie kann nicht länger durch Zeit und Raum reisen und das fühlt sich wirklich nicht gut an. Gerade jetzt, wo ihr geliebter Bale sich wieder in der Hand von Hawthorne befindet, der nicht weniger will, als den Urvortex im Jahre 2020 mit Bales Hilfe zu erreichen und jegliche Vermengung rückgängig zu machen. Das wäre das Ende der Welt, wie Elaine sie kennt, das Ende vieler ihrer Freunde, die ohne den Urvortex niemals zu Vermengten geworden wären. Der rote Sturm, die Rebellentruppe der Vermengten, dringt mehr und mehr in die Metropolen vor, die ganze Situation spitzt sich zu und Elaine möchte Bale so gerne helfen. Aber hatte er recht, ist wirklich alles vorherbestimmt und sie kann am Lauf der Geschichte gar nichts ändern? Im Laufe des Buches scheint es mehr und mehr so zu sein, auch wenn Elaine an die Vorbestimmung einfach nicht glauben kann, nicht glauben will.
Im zweiten Band der Trilogie, kurz bevor er sich opferte, um sie zu retten, hatte Bale ihr gesagt, dass er sie hat sterben sehen. Dass Elaine zum Urvortex zurückgereist war sich von ihm zermalmen ließ, um den Vortex zu erhalten. Bale glaubte, dass sich an diesem Geschehen nichts mehr ändern lasse. Elaine ist da optimistischer, aber ihn kann sie nicht mehr fragen, denn er steht unter Drogen und kann sich nicht mal mehr an sie erinnern. Weiterlesen







Der Volksmund behauptet, eine Katze habe sieben Leben. Véronique Petit überträgt diese Aussage auf Menschen, die ebenfalls mehrere Leben haben können: Der fünfzehnjährige Gabriel liebt das Fallschirmspringen. Bei seinem Lieblingscomputerspiel lässt er seinen Springer so lange wie möglich im freien Fall. Genau das Gleiche möchte er auch real erleben. Als er erfährt, er gehöre zu den 1% der Menschen, die sechs Leben zur Verfügung haben, vereinen sich Verwirrung, Freude und Abenteuerlust. Diese Abenteuerlust bezahlt er kurz darauf mit seinem ersten Leben. Aber es stört ihn nicht weiter. Schließlich hat er noch fünf.