In „Der Zwillingscode“ geht es um den siebzehnjährigen Vincent. Sein Sozialpunktestand ist zu niedrig für einen Schulbesuch und so verdient er sein Geld mit dem Reparieren von mechanischen Haustieren. Als eines Tages eine alte Dame mit einem eher unüblichen Reparaturanliegen zu ihm kommt, nimmt er auch diesen Auftrag an. Ausgehend davon wird er langsam aber sicher in die Welt der Simulation gezogen, einer digitalen Parallelwelt, die den Alltag der Menschen kontrolliert. Schnell bemerkt er, dass sein eigenes Schicksal näher mit der Simulation verknüpft ist, als ihm lieb wäre. Nun liegt es an ihm seine Aufgabe herauszufinden, wobei sich ihm viele Fragen stellen. Was hat seine verstorbene Mutter mit all dem zu tun? Und wer ist eigentlich diese geheimnisvolle Zarah?
Zu Beginn war ich mir unsicher, was ich von diesem Buch halten sollte. Es klang interessant, doch ich habe nicht allzu viel erwartet, da es genau genommen nicht ganz meinem Genre entspricht. Je länger ich jedoch gelesen habe, desto mehr hat es mich in seinen Bann gezogen. Weiterlesen
Der Volksmund behauptet, eine Katze habe sieben Leben. Véronique Petit überträgt diese Aussage auf Menschen, die ebenfalls mehrere Leben haben können: Der fünfzehnjährige Gabriel liebt das Fallschirmspringen. Bei seinem Lieblingscomputerspiel lässt er seinen Springer so lange wie möglich im freien Fall. Genau das Gleiche möchte er auch real erleben. Als er erfährt, er gehöre zu den 1% der Menschen, die sechs Leben zur Verfügung haben, vereinen sich Verwirrung, Freude und Abenteuerlust. Diese Abenteuerlust bezahlt er kurz darauf mit seinem ersten Leben. Aber es stört ihn nicht weiter. Schließlich hat er noch fünf.






