Fünf glückliche Jahre hatten alle seit den Geschehnissen in „Tintentod“. Aber dann wird Eisenglanz gesichtet, der Glasmann von Orpheus, dem erbitterten, silberzüngigen Feind von Meggie, Mo und Staubfinger. Denn Orpheus plant Rache, an allen, die ihn zu Fall gebracht haben, doch vor allem an Staubfinger, und er nutzt einen furchtbaren Zauber. Sind Bilder mächtiger als Worte? Staubfinger zieht aus, die Antwort zu finden. Und der Schwarze Prinz macht sich auf die Jagd nach Orpheus, mit Staubfingers Stiefsohn Jehan und einer jungen Hexe, die den Zauber, den Orpheus nutzt, besser versteht als sie alle.
Ungefähr fünf Jahre nach „Tintentod“ setzte die Fortsetzung der Tinten-Saga hier an. Ich habe mich sehr gefreut als ich erfuhr, dass es einen weiteren Band dieser Reihe geben wird, wie sehr habe ich die anderen drei geliebt. Leider muss ich aber sagen, dass sich hier der Charme der vergangen drei Bücher nicht wieder findet. Die Magie, die der Schreibstil von Cornelia Funke damals hatte, ist hier verblasst, er konnte mich nicht mehr fesseln, nicht mehr mitreisen. Lag das nun daran, dass ich einfach älter geworden bin und mich nicht mehr so sehr in diese magische Welt verlieren konnte wie ich es damals in meiner Jugend konnte oder daran, dass sich eben auch der Schreibstil der Autorin in all den Jahren weiter entwickelt hatte und eventuell sogar anderes geworden ist?
Weiterlesen →