Olivia Rose Darling: Fear the Flames: Die Drachenkönigin

Elowen Atarah stammt aus königlichem Haus. Was bei jedem anderen ein Grund zur Freude wäre, ist bei ihr ein Problem – letzteres großgeschrieben. Als Kleinkind wollte man ihr etwas Gutes tun. Ein Segen sollte auf ihr Leben gelegt werden, fünf versteinerte Dracheneier wurden mit ins Bettchen gelegt. Dass aus diesen fünf dann eine entsprechende Anzahl von Drachen schlüpfen würde, war nicht vorgesehen. Genauso wenig wie, dass ihr gleißender Odem gleich einige Hochwohlgeborene verbrennen würde. Dass die kleine Kronprinzessin von Imirath eine magische Verbindung zu den Drachen hegt, sorgte dafür, dass man sie folterte.

Sie floh, ließ ihre Drachen in den Händen ihres despotischen Vaters zurück und versteckt sich in einem kleinen, geheimen Königreich inmitten eines riesigen Waldes.

Doch ihren Traum, sich mit den Drachen wieder zu vereinen, hat sie nie aufgegeben.

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Genevieve Cogman: Eleanor

Wir schreiben das Jahr 1793. In Frankreich regiert das Proletariat, das die verhassten adeligen Vampire verfolgt und auf die Guillotine bringt. Jenseits des Ärmelkanals ist die Welt noch in Ordnung. Hier die Adeligen und die Vampire, dort die Untergebenen – die Trennung ist klar und für alle Seiten in Stein gemeißelt.

Doch das Elend der Bourgeoisie jenseits der Meeresenge ruft Mitleid hervor. Die Liga des Scarlet Pimpernel, eine Gruppe Adeliger, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die noblen Vettern und die Vampire, soweit möglich, vom Festland zu retten.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht jemand, dem man eine solche Rolle eigentlich nicht zugetraut hätte. Eleanor, die ein wenig wie Marie-Antoinette aussieht, war bislang als Näherin und Hausangestellte dienlich.

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Jennifer Benkau: Fairie Golden Town: Die Prinzessin der Diebe

Der Krieg zwischen den Menschen und den Fairies ist vorbei – einen wirklichen Sieger gab es, wie so oft in einer Auseinandersetzung, nicht.

Dies ist die Geschichte von einer Fairie, einem Gangsterboss, einer Diebin und letztlich einer Stadt.

Liverpool hat den Krieg weit besser überstanden, als viele andere Metropolen. Ein Lord Mayor wurde über die Stadt eingesetzt, beherrscht aber wird diese von den Skysons, einer Verbrecherdynastie der Samuel Everett vorsteht. Mit harter, aber auch gerechter Hand sorgen sie dafür, dass in der Küstenstadt Ordnung herrscht.

Bria O´Toole stammt aus einer Diebesfamilie. Doch noch hat sie, trotz bester Ausbildung in ihrer Profession, keinen wirklich herausfordernden, schon gar nicht außergewöhnlichen Diebeszug hingelegt. Dies soll, das muss sich ändern.
Bria macht sich auf nach Liverpool – der Plan, so simpel wie riskant – dem Unterweltboss seinen Siegelring, mit dem dieser all seine Opfer, bevor er sie ermordet zeichnet, zu entwenden. Das Dumme dabei – der Typ sieht nicht nur gut aus, er hat auch Charisma und das gewisse Etwas …

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S. A. Barnes: Ghost Station

Die Menschheit in einigen hundert Jahren. Die Erde wird von Konzernen beherrscht, die auch die Exploration des Alls vorantreiben. Mittels Kälteschlaf und Überlichtantrieb überbrücken die Raumschiffe größte Entfernungen, die jeweilige Crew wird aus Kostengründen erst am Ziel aufgeweckt.

Man hat schon Überbleibsel diverser Fremdrassen gefunden, auf eine noch existierende Alienzivilisation ist man – bislang zumindest – noch nicht gestoßen.

Ophelia Bray ist Psychologin. Dass sie aus einer der beiden alles beherrschenden Familien stammt, ist für sie ein echtes Problem.

Ihre privilegierte Mutter hatte sich in einen armen Schürfer von einem der Asteroiden verliebt – ein Mann, der später Amok gelaufen ist. So hat Bray nicht nur den gefürchtetsten Massenmörder der Moderne zum Vater, zudem will ihr Onkel sie im Namen der Familie vereinnahmen und manipulieren. Damit nicht genug, hat sich einer ihrer Patienten während der Behandlung aus ihrem Fenster gestürzt. Sie entflieht allen Anfeindungen und Manipulationsversuchen, indem sie ausgerechnet an Bord eines Schiffs der Konkurrenten als Bordpsychologin nach Lyria 929-C aufbricht.

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Marissa Meyer: Cursed 02: Der Fluch des Mondes

Serilda war gezwungen, den Erlkönig zu heiraten. Um Gild zu retten, um die Seelen der toten Dorfkinder zu retten, um ihr ungeborenes Kind zu beschützen. Aber die Gefahr ist längst noch nicht vorüber und die Guten in dieser Märchenadaption haben auch noch nicht aufgegeben.

Eine der ganz großen Stärken dieses Buches ist, dass es das alte Märchen vom Rumpelstilzchen komplett auf den Kopf stellt. Schon im ersten Buch war Gild – der Goldspinner – alles andere als ein böser Waldgeist. Ja, er wollte Serildas Erstgeborenes als Lohn für die dritte Nacht, aber sogar das soll sich noch als Segen erweisen. Der König ist hier kein ahnungsloser, verliebter Narr, sondern der Erlkönig himself, sozusagen das personifizierte Böse. Und Serilda war zwar eine ahnungslose Müllerstochter, als Erlkönigin findet sich jedoch schnell in eine machtvollere Rolle. Überhaupt spielen machtvolle Frauen in dieser Märchenadaption eine sehr viel größere und positivere Rolle als sie es bei den Brüdern Grimm taten. Da gibt es nicht nur Serilda, sondern auch die echte Prinzessin – ja Gilds hilflose kleine Schwester aus dem ersten Band, die mit den Monstern in ihrer Burg so ganz eigene Sachen anstellt. Da gibt es die ehemalige Leiterin der königlichen Garde, die Gild einst das Kämpfen lehrte und als Geist daran verzweifelt, ihre Schutzbefohlenen nicht retten zu können. Sie hat als vom Erlkönig Unterworfene nicht viele Möglichkeiten, aber die nutzt sie.

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Darcy Coates: Die Folcroft-Geister

Geister, Familiengeheimnisse und ein Hauch Zimt

Diese Young-Adult-Mystery-Geschichte beginnt fast schon heimelig – der Duft von Omas frisch gebackenem Apfelkuchen, superliebe Großeltern … doch hinter der herzlichen Fassade lauern dunkle Geheimnisse.

Die Szenerie hat alles, was man sich für eine schaurige Story wünscht: ein riesiges, abgelegenes Haus mitten im Nirgendwo, verschlossene Türen, seltsame Geräusche und das wachsende Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt.

Tara und Kyle, die nach dem Autounfall ihrer Mutter plötzlich bei ihren unbekannten Verwandten May und Peter Folcroft leben müssen, merken schnell, dass sie hier nicht nur fremd sind – sondern vielleicht auch nicht willkommen. Nach und nach bekommt die zuckersüße Fassade der Großeltern Risse.

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Nena Tramountani: Twelve Of Nights 02: Das verlorene Leben

Achtung, massive Spoiler zu Band 1 und eine sehr empfehlenswerte Reihe, lesen Sie deshalb zuerst den ersten Teil!

Endlich hat Ioanna wieder ein Herz, das in ihrer Brust schlägt, sie ist nicht länger ein gefühlskaltes Monster – aber es ist das Herz ihrer großen Liebe Daphne, die sich für sie geopfert hat und nun ihrerseits mit den Kalikanzari nur einmal im Jahr für 12 Tage unter den Menschen weilen darf und das restliche Jahr über vergessen wird.

Ioanna hat nicht vor, das hinzunehmen und setzt alles daran, Daphne zu retten. Hilfe bekommt sie dabei ausgerechnet von Ari, Daphnes Exfreund und Mörder ihrer Schwester. Denn Ari ist selbst ein Kalikanzari, kann aber das ganze Jahr über in Kontakt mit Menschen sein und sie hoffen, dass es seine Geheimnisse sind, die nicht nur Daphne, sondern alle Kalikanzari von dem Fluch befreien können. Erzfeinde müssen zusammenarbeiten, um die Liebe ihres Lebens zu retten und dabei schneller sein als die Mysterien, die mit aller Kraft versuchen, die Dorfbewohner in ihrem Vergessen gefangenzuhalten – und sie so unwissend auf ihren Untergang warten lassen, denn jedes Jahr holen die Herzlosen einen weiteren Menschen.

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Cecy Robson: Bloodguard

Maeve ist als Prinzessin von Arrow die rechtmäßige Thronfolgerin, seit ihr Vater ihre Großmutter ermordet hat. Sie darf ihre Herrschaft aber nur antreten, wenn sie bis zu ihrem 21. Lebensjahr mit einem Adeligen verheiratet ist und die Adeligen im heiratsfähigen Alter, die keine machtgeilen Tyrannen sind, kann man leider an den Fingern abzählen. Als der einzige, der zumindest dumm genug ist, ihr keinen Ärger zu machen, schließlich mit ihr verlobt ist, lässt er sich in der Arena von einem Gladiator provozieren und stirbt in der Konfrontation. Maeve ist deshalb denkbar angefressen, hat aber schnell einen neuen Plan: Ein Gladiator, der den dritten Bloodguard-Kampf überlebt, wird selbst zum Adel erhoben und der Mörder ihres Verlobten ist kurz davor. Sie lässt ihm keine Wahl und beschließt, dass er sie zu heiraten hat – immerhin schuldet er ihr einen Verlobten.

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Frank Rehfeld: Zwergenzorn

Einst herrschten die Elben über die Welt und deren Bewohner – dann begann der behutsame Aufstieg der Trolle, die die Elben verdrängten, und die anderen Völker, allen voran Zwerge und Menschen, unterdrückten. Während sich die Elben die nächsten Jahrhunderte zurückzogen, kämpften Zwerge und Menschen um ihre Freiheit – und verloren.

Das Bild änderte sich erst, als die Elben aus ihrem selbstgewählten Exil zurückkehrten und an der Seite der Zwerg-Menschen-Armee in den Kampf eingriffen. Die Trolle schienen kaum mehr obsiegen zu können, als es ihnen, unter Hilfe eines Zauberers, gelang, die Zwerge im Gebirge einzuschließen. Dennoch mussten sie die Schlacht geschlagen geben – seitdem haben sich die Menschen vermehrt wie die sprichwörtlichen Karnickel, haben sich der Ebenen und Gebirge bemächtigt und immer weiter ausgebreitet.

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Mary E. Pearson: The Courting of Bristol Keats

Das kleine, fast ein wenig verschlafene Örtchen Bowskeep ist momentan Heimat für drei Schwestern. Moment – momentan?

Nun, dazu sollte man wissen, dass ihre Eltern mit ihnen, seitdem sie denken können, immer von einem Ort zum nächsten gereist sind. Fast könnte man meinen, sie wären auf der Flucht gewesen. Die Mutter hat die Familie nach einem Ehestreit verlassen, der Vater wurde von einem Unbekannten angefahren und sterbend am Straßenrand zurückgelassen.

Nun ist es an der mittleren Schwester Bristol, die Familie mit ihrem Job als Kellnerin und Pizzabotin per Bike finanziell über Wasser zu halten. Keine selbstgestrickten Schals der Mutter mehr, kein Käufer für die in der örtlichen Galerie ausgestellten Bilder des Vaters.

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