Rosie hat schon immer das Meer geliebt, und auch die Insel, auf der sie lebte und die Fähre ihres Vaters, die die Verbindung zwischen der Insel und dem Festland garantiert. Schon als Mädchen lernte sie, sich in einer Männerwelt durchzusetzen. Mit Anfang zwanzig erhielt sie das Kapitänspatent.
Trotzdem verlief ihr Leben genauso wie bei anderen Frauen: Für ihren Mann gab sie alles auf. Rosie zog nach Dublin. Zwei Kinder und die Karriere ihres Mannes bildeten den Rahmen ihres Daseins.
„… Im Laufe der Jahre hatte ich es aufgegeben, meine Kinder daran hindern zu wollen, diese dunklen, glitschigen Felsen hochzuklettern. … Doch keine dieser Schürfwunden konnte mein furchtloses Duo stoppen, also gab ich den Versuch auf, sie zu zügeln und machte stattdessen mit, in der Hoffnung, so etwaige Katastrophen verhindern zu können.“ (S. 182)
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