Der britische Autor Tim Glencross nimmt in seinem überzeugenden Debütroman „Barbaren“ die englische Oberschicht am Ende der Blair-Ära aufs Korn. Die Vertreter aus Politik, Kunstwelt und Wirtschaft kommen darin allesamt schlecht weg. Sie lügen und lavieren sich durchs Leben, sie gehen über Leichen, um ihre beruflichen Ziele zu erreichen.
Die einzig sympathische Figur in dem 400-Seiten-Schmöker ist die haltlose Dichterin Buzzy, die verzweifelt versucht, Anschluss an die Welt der Großen zu erhalten, von diesen aber in der Regel nur als Randfigur wahrgenommen wird. Weiterlesen








