In Berlin hatten sie sich kaum gekannt, das Ehepaar Mauler und der Buchautor Alec mit seiner Frau Vera, die Ärztin ist. Mittlerweile leben alle vier in New York. Richard Mauler, der reich gewordene Immobilienmakler hat seine „alten Freunde“ eingeladen, den gesamten August über gemeinsam im Mauler’schen Bungalow in de
n mondänen Hamptons auf Long Island zu verbringen. Vera sieht alles von Beginn an recht skeptisch. Ein Urlaub zwischen den Dünen, wo siebzigjährige Bienenköniginnen „south of highway“ (E-Book S. 16) neben Hedgefonds-Managern in überbordendem Reichtum leben, erscheint ihr nicht sehr reizvoll. Dennoch folgen die beiden zusammen mit ihrer kleinen Tochter der Einladung.
Auch Stefanie Mauler, die früher in Deutschland als Musikmoderatorin bekannt war, zeigt sich nicht unbedingt begeistert davon, ihren Bungalow mit den anderen zu teilen. Richard dagegen eifert mit Vergnügen der eigentlichen Upperclass nach, zu der er dann aber doch nicht ganz gehört. Zu gern suhlt er sich in seiner Rolle als gönnerhafter, reicher Gastgeber. Die Tage dümpeln anfangs träge dahin zwischen Saxofonmusik aus den Lautsprechern, dem Wasser unter ihren Luftmatratzen im Pool, dem Sprung ins nahe Meer oder der Fahrt ins Indianerreservat, wo man günstige Zigaretten kaufen kann. Die Diskussionen der Vier sind mit vielfältigen Gedankengebäuden gespickt, die auch immer wieder in die Vergangenheit driften. Während Richard mit seinem Reichtum protzt, sucht Stefanie ihre Erfüllung Weiterlesen



Das Berliner Wahrzeichen hat sein Fell durch Beton- und Konstruktionsschlachten verloren. In den letzten zwei Dekaden gab es unzählige Berichte über den Flughafen Berlin-Brandenburg. Sie prangerten Inkompetenz, Schludrian und Vetternwirtschaft an. Im Zentrum des Interesses blieb der „ProblemBER“, der lange Zeit alles war, nur kein Flughafen.



