Jörgen Jörgensen kommt 1780 in Kopenhagen als Sohn eines Uhrmachers zur Welt. Anders als von seinem Vater gewünscht, hat Jörgensen wenig Interesse daran, dessen Beruf zu übernehmen. Seine Träume bewegen sich Richtung Abenteuer: Er möchte hinaus in die Welt und Seefahrer werden.
Schließlich erlaubt ihm sein Vater, auf einem britischen Schiff anzuheuern, als er 15 Jahre alt ist, wohl in der Hoffnung, sein Sohn würde die Freude an strapaziösen Seereisen schnell verlieren. Doch dem ist nicht so: Jörgensen bereist in den folgenden Jahren die ganze Welt. Ein sehr bewegtes Leben schließt sich an, dass ihn unter anderem in das eine oder andere Gefängnis führt und für einige Monate sogar zum König von Island macht.
Von diesem sogenannten „Hundstagekönig“ erzählt uns Einar Már Gudmundsson in seinem gleichnamigen Roman. Gudmundsson ist isländischer Autor aus Reykjavik und hat seit 1980 diverse Bücher veröffentlicht, von denen einige auch ins Deutsche übersetzt worden sind.
Nun bedient sich Gudmundsson also einer Figur, die real existiert hat und stützt sich dafür nicht nur auf Jörgensens eigene Aufzeichnungen, sondern auf zahlreiche andere Quellen, in denen der König von Island Erwähnung findet. Weiterlesen





Es sind immer wieder schwere, berührende Themen, die sich diese Autorin für ihre Romane wählt. Diesmal schildert sie die Emotionen von Menschen, die durch eine Organtransplantation eine Beziehung zueinander fühlen.

