Sascha Arango: Die Wahrheit und andere Lügen

Die Wahrheit und andere Luegen von Sascha ArangoSascha Arango, geboren 1959 in Berlin, ist einer der renommiertesten deutschen Drehbuchschreiber, u. a. verantwortlich für den „Tatort“. Er wurde mehrfach mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.
Auch sein Held Henry in „Die Wahrheit und andere Lügen“ ist Autor: berühmt, bestsellerefahren, er sieht gut aus und genießt das Leben. Er ist ein glücklicher Ehemann, obwohl er die schüchterne Martha nicht leidenschaftlich liebt.
Allerdings gibt es da eine Vergangenheit, die in seinem jetzigen Leben keine Rolle spielt. Außerdem kann er keiner Frau widerstehen, er hat Affären, die weder seine Ehe belasten, noch ihn in Gewissensnöte treiben. Weiterlesen

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Phil Hogan: Die seltsame Berufung des Mr Heming

mrMr Heming hat ein ungewöhnliches Hobby. Er liebt es, in der Wohnung anderer Leute herumzuschnüffeln, wenn die nicht zu Hause sind.

Als Immobilienmakler hat er dafür beste Voraussetzungen. Er findet immer wieder Gelegenheiten, die Schlüssel der Häuser nachzumachen, die er gerade verkauft. Im Lauf der Jahre hat sich so ein ganzes Schlüsselarsenal angesammelt, dessen Schätze er immer wieder benutzt.

Doch Mr Heming hat noch ein paar andere Eigenschaften, die nicht unbedingt mit gängigen Moralvorstellungen übereinstimmen. So hat er keinerlei Skrupel, unliebsame Zeitgenossen einfach per gezieltem Schlag mit dem Golfschläger oder anderweitig aus dem Weg zu räumen … Weiterlesen

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Sabine Heinrich: Sehnsucht ist ein Notfall, gelesen von Sabine Heinrich

evaEvas Weltbild bekommt plötzlich einen Sprung, als ihre Oma, die sie als kleines Mädchen aufgezogen hat, sich nach fünfzig Jahren von Opa trennen will. Dabei schien doch immer alles in der kleinen Zechensiedlung im Pott in bester Ordnung. Kann man sich so täuschen? Eine Trennung nach derart vielen gemeinsamen Jahren? Eva beginnt auch, über ihre eigene Beziehung nachzudenken. Seit Jahren ist sie mit Johannes liiert, der fragt sie aber nicht mal im Ansatz, ob sie heiraten wollen oder gar Kinder kriegen sollten. Genau da lernt sie Tobias kennen, den Vater eines ihrer kleinen Patienten aus der Physiotherapie. Er ist charmant, schreibt täglich viele SMS und mag Kinder. Ein Traummann? Eva weiß plötzlich gar nicht mehr, was sie wirklich will. Gemeinsam mit Oma flieht sie ans Meer, um sich ihrer Gefühle klar zu werden. Weiterlesen

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Tobias Gold & Martina Bäumler: Der pflegeleichte Garten

gartenLiegestuhl aufklappen, zurücklehnen und den Garten genießen. Das ist das, wovon die meisten Gartenbesitzer träumen. Aber die Realität sieht anders aus: Da wird gejätet, gegraben, geschnitten und geharkt – zum Entspannen bleibt wenig Zeit.
Tobias Gold und Martina Bäumler zeigen in ihrem Buch „Der pflegeleichte Garten“, wie man das Stück Grün hinterm Haus zu einer Oase machen kann, die nicht viel Arbeit macht. Sie stellen Pflanzpläne vor, geben Tipps für Teich- und Terrassengestaltung und beschreiben Stauden, Obst- und Gemüsepflanzen, Büsche und Sträucher, die wenig Arbeit machen.
Nun ist das Buch kein Allheilmittel; wenn man all das macht, was die Autoren beschreiben, ist immer noch viel zu tun. Wichtigstes Credo der Gartenexperten ist: Mal entspannen und Unkraut auch mal wachsen lassen.

Tobias Gold & Martina Bäumler: Der pflegeleichte Garten.
BLV Buchverlag, Juni 2014.
160 Seiten, Gebundene Ausgabe, 14,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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Robison Wells: Du kannst keinem trauen

duDer 17-jährige Benson hat schon viele Pflegefamilien hinter sich für das Internat der Maxfield Academy entscheidet. Hier hofft er auf ein besseres Leben unter Gleichgesinnten, auf Lernchancen und darauf, etwas aus seinem Leben zu machen. Doch die Schule ist nicht halb so toll wie er dachte. Kaum angekommen, muss Benson feststellen, dass es hier gar keine Erwachsenen gibt! Die Schüler haben sich zu drei Banden zusammengeschlossen, die über regelmäßig ausgehandelte Verträge den ganzen Arbeitsaufwand der Schule betreiben, etwa die Gartenarbeit, die Hausmeisterdienste und die Funktion der Lehrer. Weiterlesen

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Eiríkur Örn Norðdahl: Böse

boseDer isländische Autor Eiríkur Örn Norðdahl macht es den Lesern seines 650-Seiten-Mammutwerks „Böse“ nicht leicht. Ständig springt er – manchmal mehrmals auf einer Seite – zwischen der erzählten Handlung und Fakten oder philosophischen Überlegungen zum Nationalsozialismus hin und her. Das erfordert Konzentration und viel Willen zum Durchhalten, weil sich kein rechter Lesefluss einstellen will. Folgt man dem Autor bei einem Gedankengang, unterbricht er ihn sogleich wieder und fängt von etwas Neuem an. Das ist auf Dauer anstrengend. Weiterlesen

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Jonathan Freedland: Intervention

freeIm Jahr 1940 hat der Wissenschaftler James Zennor seine Kriegserfahrung schon im spanischen Krieg gesammelt. Als er als junger Student 1936 zur Anti-Berlin-Olympiade dort war, ließ er sich voller Enthusiasmus in den spanischen Krieg hineinziehen, seitdem ist er nicht mehr kriegsdiensttauglich. Jetzt, als England unter deutscher Bombardierung liegt und Kriegsdienst eine Frage des Patriotismus ist, sitzt er in Oxford und bereut sein Leben.

Eines Morgens kommt er vom Rudern nach Hause und seine Frau ist mit seinem kleinen Sohn verschwunden. Er glaubt nicht daran, dass sie ihn einfach ohne ein Wort verlassen hat und es spricht auch wenig dafür. Weiterlesen

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A. S. A. Harrison: Die stille Frau

frai„Die stille Frau“ zeichnet das Porträt einer vordergründig glücklichen Beziehung, in der beide Partner auf fast stoische Weise versuchen, Belastendes, Unangenehmes zu verschweigen, bzw. darüber hinwegzusehen. Doch schnell wird deutlich, dass sich die Realität nicht so einfach ausklinken lässt.
A. S. A. Harrisons Roman deckt nach und nach die Abgründe und persönlichen Konflikte der beiden Protagonisten psychologisch ausgerichtet auf. Weiterlesen

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Jamie Ford: Die chinesische Sängerin

chinaSeattle, 1934: Als der 12-jährige Waise William ein Plakat von der Schauspielerin und Sängerin Willow sieht, traut er seinen Augen kaum. Das ist seine Mutter! Das muss sie sein! Gemeinsam mit seiner blinden Freundin Charlotte setzt er alles daran, die Frau zu treffen. Doch das ist gar nicht so einfach. Das Sacred Hearts-Waisenhaus muss man erstmal hinter sich lassen. William beginnt eine Reise in seine eigene Vergangenheit und deckt Vieles auf.

Ein Waise heißt in der Geschichte nicht zwangsläufig, dass beide Elternteile verstorben sind. In den meisten Situationen, die im Roman geschildert werden, konnten die Eltern sich entweder nicht mehr um das Kind kümmern oder sie wollten es nicht mehr. Weiterlesen

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Kai Meyer: Phantasmen

phanDie Geister der Toten sind auf die Erde zurückgekehrt. An dem Ort, an dem sie starben, steht ihr leuchtendes Abbild und macht – nichts. Es geschieht zwar plötzlich, aber nicht auf einmal. Vor einigen Jahren tauchten die Geister derjenigen auf, die gerade gestorben waren. Und von diesem Zeitpunkt erscheinen die Geister sowohl der seitdem Verstorbenen als auch die Geister derjenigen, die in der gleichen Zeit VOR dem Zeitpunkt verstorben sind. Es werden also minütlich mehr und es ist kein Ende abzusehen. Weiterlesen

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