Der Roman um die Jugendjahre der berühmten Königin Eleonore oder Alionore von Aquitanien beginnt etwas schwerfällig. Es ist nicht ganz einfach in die Geschichte hineinzukommen, aber es lohnt sich. Ist der Leser einmal im Fluß angekommen, wird er tiefer und tiefer und immer schneller in die Geschichte hineingesogen.
Als 1137 der Herzog von Aquitanien tot aufgefunden wird, endet die Kindheit Eleonores schnell. Die junge Frau, mehr noch ein Mädchen, schmiedet einen Plan, um Aquitanien zu bewahren. Sie will den Sohn des französischen Königs, den sie für den Drahtzieher am Mord ihres Vaters hält, heiraten und so die französische und die aquitanische Krone vereinigen. Aber sie hat den Plan gemacht, ohne den Sohn überhaupt zu kennen und Louis erweist sich als ganz anderer Mann, als sie erwartet hatte. Er hatte nie damit gerechnet, König zu werden, wollte sein Leben aus tiefster Überzeugung Gott weihen. Und plötzlich ist er König und sie Königin, weil das Leben im Mittelalter mit den Menschen spielen konnte. Weiterlesen








