Wenn eine Frau wenig eigenes Geld verdient, dann sind die Aussichten für ein gesichertes Leben im Alter alles andere als gut. Im Prinzip ist dies jedem denkenden Mensch klar. Doch diese logische Konsequenz wird häufig verdrängt, weil Sachzwänge oder festgelegte Rollenbilder im Vordergrund stehen.
Wie Rentnerinnen heute mit der Armut umgehen, hat die Herausgeberin Irene Götz anschaulich in einem fundierten Sachbuch festgehalten. Hierfür wurden viele Betroffene über mehrere Jahre von einem Autorenteam begleitet und interviewt. Ihre berührenden Geschichten dienen der Aufklärung.
Untersuchungen zeigen, dass ein finanziell gesicherter Lebensabend kein verbrieftes Recht ist. Das ganze Konzept steht und fällt mit den Einkünften, den Rücklagen und im besten Fall mit einer Erbschaft. Jeder zweite Deutsche wird ein Vermögen erben, sofern der Erblasser nicht schon vorzeitig sein Geld für Pflegekosten ausgegeben hat. Weiterlesen


Maeve Brennan (1917 – 1993) misst 1,50 m, ist quirlig, klug und freiheitsliebend. 1933 zieht ihre Familie nach Washington. Die Berufung ihres Vaters als Legationsrat der irischen Gesandtschaft ermöglicht der Familie einen noch nie gekannten Luxus und eine finanzielle Sicherheit. Nach dem Umzug geht Maeve weiter zur Schule und studiert, während der Vater seine politische Karriere nach vorn treibt.




