Teri Terry: Zersplittert

zerKyla wurde geslatet. Weil sie in ihrem alten Leben etwas Illegales getan hat, wurden ihr ihre Erinnerungen genommen und sie kam zu einer neuen Familie. Oder wie Ally McBeal es sagen würde: Sie durfte ihr Leben in der Wäscherei abgeben und hat es hübsch weiß und frisch gebügelt zurückbekommen. So ist zumindest die Theorie. Aber irgendetwas stimmt nicht mit Kylas Erinnerungen. Sie sind nicht weg, sie tauchen in ihren Träumen auf. Als sie angegriffen wird und sich wehren muss, erinnert sie sich auch im wachen Zustand. Sie erinnert sich an ein Leben als Widerstandskämpferin, aber da gibt es auch ein kleines Mädchen mit einem ganz anderen Namen. Wer ist sie wirklich? Wem kann sie vertrauen? Weiterlesen

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Kathrin Lange: 40 Stunden

langBerlin, fiktive Gegenwart. Ein gemeinsamer Kirchentag von evangelischer und katholischer Kirche ist das anstehende Großereignis. Christen aus aller Welt sind angereist, Jung und Alt wollen gemeinsam feiern, dass der neue Papst bereit ist, auch Protestanten das Abendmahl zu gewähren.

Ermittler Faris Iskander ist vom Dienst suspendiert. Die herrliche Mischung aus Horst Schimanski und sich selbst hat die Beherrschung verlorenen und sich geprügelt. Es gab einen Grund für seine Unbeherrschtheit, er hat noch nicht verwunden, dass er vor einigen Monaten einen Selbstmordattentäter nicht nur nicht an der Ausführung hindern konnte, sondern dass er auch glaubt, die Explosion durch falsche Worte herbeigeführt zu haben. Weiterlesen

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Marie Lu: Legend 02: Schwelender Sturm

dayDay und June haben sich zusammengerauft. Der Widerstandskämpfer und die Regie-rungssoldatin sind gemeinsam geflohen. In Las Vegas wollen sie sich den Patrioten anschließen, um Days kleinen Bruder zu retten. Bald müssen sie erfahren, dass es nichts im Leben umsonst gibt. Die Patrioten verlangen als Gegenleistung, dass Day und June den neuen Elektor, den neuen Regierungsführer zu töten. June als reumütige Rückkehrerin könnte nah genug an ihn herankommen und Day als Symbol des Widerstandes wäre einfach unschlagbar. Weiterlesen

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Jana Oliver: Riley Blackthorne 04: Engelsfeuer

engelDen große Endkampf zwischen Engeln und Dämonen konnte Riley gerade noch verhindern. Die Welt ist fürs Erste gerettet, endlich kann sie sich um ihre eigenen Probleme kümmern. Ihr größtes Problem heißt derzeit Denver Beck und gehört nach all den Dämonen eher zur nervenden als zur tötenden Seite. Seine Mutter liegt im Sterben und so schlecht ihr Verhältnis auch offensichtlich war, reist er dennoch in sein Heimatdorf, um ihr beizustehen und um einen Abschluss zu finden. Riley merkt sehr schnell, dass nahezu jeder in dieser Kleinstadt Denver hasst. Sie wird gewarnt, beleidigt, ignoriert, allein weil sie mit ihm dort ist. Es ist nicht nur seine Mutter, die als bekannte Trinkerin auch den Sohn mit in die Ablehnung riss. Weiterlesen

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Friedrich Ani: M: Ein Tabor Süden Roman

mM steht für München. Die Anspielung auf die Landeshauptstadt Bayerns im Titel ist kein Zufall. Gut, offensichtlich ist natürlich, dass der ehemalige Kriminalpolizei-Mitarbeiter Tabor Süden, Held bereits der Vorgängerromane, in München lebt und arbeitet. Inzwischen nicht mehr bei der Kripo, sondern bei einer Privatdetektei. An eben diese Detektei wendet sich eine Lokaljournalistin, um ihren verschwundenen Freund suchen zu lassen. Oder Lebensgefährten. Oder Zufallsbekanntschaft. Der ganze Auftrag ist von Anfang an undurchsichtig. Noch dubioser wird es, als Südens einzige Spur ausgerechnet auf einen offensichtlichen getarnten Polizisten hinweist – als Profi spürt man das einfach -, alle Behörden aber mauern. Weiterlesen

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Frau Freitag: Echt easy, Frau Freitag

frauNeue Klasse, neues Glück. Und dieses Mal hat Frau Freitag wirklich Glück. Die neue Klasse erweist sich als ruhig, lernwillig und unproblematisch. Fast wird ihr schon langweilig, da kommt doch noch der eine oder andere Problemfall dazu. Und dann sind da ja noch die Schüler, die schon nicht mehr ihre Schüler sind, sie aber dennoch anscheinend als Anlaufstelle für alle Bummeleien im Leben ansehen. War doch schon immer so. Zur Not kann man sie auch auf Facebook verfolgen – wenn es gar zu öde im Leben wird.

Frau Freitag kämpft sich als Lehrerin in einer Brennpunktschule gewohnt schnodderig durch den Alltag. Mit Herz und Verzweiflung meistert sie den Schulalltag und mit ihr gemeinsam schüttelt der Leser entspannt den Kopf „über diese Jugendlichen“.

Fazit: Schönes Buch, locker zu lesen und hinterher fühlt man sich irgendwie gut.

Frau Freitag: Echt easy, Frau Freitag.
Ullstein, September 2013.
288 Seiten, Taschenbuch, 9,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Regina Lindemann.

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Carsten Stroud: Niceville, gelesen von Michael Hansonis

niceUm es gleich vorwegzuschicken, wirklich in ihren Bann ziehen konnte mich diese Ge-schichte nicht. Schon den Anfang fand ich verwirrend mit dem kleinen Jungen, der verschwand und dann kam gleich die ganze komplexe Familiengeschichte hinterher und es dauerte ewig lange, bis die Story wieder auf den Jungen zurückkam. Und dann war da noch dieser Banküberfall, bei dem ich nur mit einiger Mühe dahintergekommen bin, was da eigentlich abgeht und wer jetzt zu den Guten und den Bösen gehört. Weiterlesen

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Jeff Kinney: Gregs Tagebuch 8: Echt übel!

U1.inddSchon sieben Bände lang durften wir die Dramen des jungen Greg um Schule, Mädchen, Familie, Freunde und Feinde miterleben..

Echt übel für Greg ist, dass sein bester Freund Rupert plötzlich eine Freundin hat. Mal abgesehen davon, dass Greg so gar nicht verstehen kann, wieso es passieren konnte, dass ausgerechnet Rupert (Rupert!!!!) noch vor ihm ein Mädchen abbekommt, führt das auch dazu, dass der beste Freund für lang etablierte Dienstleistungen nicht mehr zur Verfügung steht. Und das Mittagessen ist auch nicht mehr das Gleiche, wenn ein zimperliches Mädchen mit am Tisch sitzt. Weiterlesen

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Stephen King: Doctor Sleep, gelesen von David Nathan

docDanny war der kleine Junge aus „Shining“. Das blondgelockte Engelchen, das im Overlook-Hotel die Toten sehen konnte und von seinem Vater fast totgeschlagen wurde, ehe das ganze Hotel in die Luft flog. Jetzt ist Danny erwachsen geworden, heißt Dan und ist selbst ein trockener Alkoholiker. Er sieht zwar keine Toten mehr, als das Shining ist immer noch stark in ihm, er begleitet in einem Hospiz Sterbende in den Tod und kann ihre Seele entweichen sehen. Oder jedenfalls sehen, was immer entweicht, ein bisschen Paranormales ist immer noch in Dan vorhanden. Weiterlesen

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Antje Babendererde: Isegrim

iseJola ist eine Förstertochter aus dem Osten der Republik. Der Wald rings um ihr thüringisches Dorf ist quasi ihre zweite Heimat, hier fühlt sie sich wohl und sicher, hier kennt sie sich aus. Mit Sachverstand beobachtet sie die einheimischen Tiere und selbst in der Nacht ist der Wald kein Ort, an dem sie sich fürchtet. Hier fühlt sie sich geborgen, denn weder ihre hysterische Mutter noch ihr klammernder Freund noch die bösen Zungen des Ortes werden sie bis in den Wald verfolgen.

Bis sie sich eines Tages beobachtet fühlt. Erinnerungen kommen hoch. Vor fünf Jahren verschwand ihre beste Freundin im Alter von elf Jahren, es gibt Stimmen, die behaupten, der Verurteilte wäre nicht der Täter gewesen. Weiterlesen

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