Jeff Kinney: Gregs Tagebuch 8: Echt übel!

U1.inddSchon sieben Bände lang durften wir die Dramen des jungen Greg um Schule, Mädchen, Familie, Freunde und Feinde miterleben..

Echt übel für Greg ist, dass sein bester Freund Rupert plötzlich eine Freundin hat. Mal abgesehen davon, dass Greg so gar nicht verstehen kann, wieso es passieren konnte, dass ausgerechnet Rupert (Rupert!!!!) noch vor ihm ein Mädchen abbekommt, führt das auch dazu, dass der beste Freund für lang etablierte Dienstleistungen nicht mehr zur Verfügung steht. Und das Mittagessen ist auch nicht mehr das Gleiche, wenn ein zimperliches Mädchen mit am Tisch sitzt. Weiterlesen

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Stephen King: Doctor Sleep, gelesen von David Nathan

docDanny war der kleine Junge aus „Shining“. Das blondgelockte Engelchen, das im Overlook-Hotel die Toten sehen konnte und von seinem Vater fast totgeschlagen wurde, ehe das ganze Hotel in die Luft flog. Jetzt ist Danny erwachsen geworden, heißt Dan und ist selbst ein trockener Alkoholiker. Er sieht zwar keine Toten mehr, als das Shining ist immer noch stark in ihm, er begleitet in einem Hospiz Sterbende in den Tod und kann ihre Seele entweichen sehen. Oder jedenfalls sehen, was immer entweicht, ein bisschen Paranormales ist immer noch in Dan vorhanden. Weiterlesen

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Antje Babendererde: Isegrim

iseJola ist eine Förstertochter aus dem Osten der Republik. Der Wald rings um ihr thüringisches Dorf ist quasi ihre zweite Heimat, hier fühlt sie sich wohl und sicher, hier kennt sie sich aus. Mit Sachverstand beobachtet sie die einheimischen Tiere und selbst in der Nacht ist der Wald kein Ort, an dem sie sich fürchtet. Hier fühlt sie sich geborgen, denn weder ihre hysterische Mutter noch ihr klammernder Freund noch die bösen Zungen des Ortes werden sie bis in den Wald verfolgen.

Bis sie sich eines Tages beobachtet fühlt. Erinnerungen kommen hoch. Vor fünf Jahren verschwand ihre beste Freundin im Alter von elf Jahren, es gibt Stimmen, die behaupten, der Verurteilte wäre nicht der Täter gewesen. Weiterlesen

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Andreas Eschbach: Todesengel

todSchon lange ist der nächtliche Heimweg mit der U-Bahn nicht mehr sicher. Lange sind auch die Zeiten vorbei, in denen man bestohlen wurde und fertig. Gewalt um der Gewalt willen ist ein Problem moderner Zeiten, das uns alle ratlos zurücklässt. Im Gedächtnis ist noch der Fall Brunner, der Mann der Jugendlichen half und dabei zu Tode geprügelt wurde. Hier setzt Andreas Eschbach an.

Erich Sassbeck ist alles andere als ein strahlender Held, war auch nie einer, wollte auch nie einer sein. Aber als er in der U-Bahn-Station beobachtet, wie zwei Jugendliche eine Bank demolieren, greift er dennoch ein. Sagt ihnen seine Meinung und bezahlt das beinah mit seinem Leben. Weiterlesen

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Stephen King: Joyland, gelesen von David Nathan

joyAmerika in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Es ist die Zeit der bunten Hawaiihemden und der Bubble-Gum-Musik. Student Devin durchlebt gerade den ersten Liebeskummer seines Lebens und aus purem Trotz nimmt er einen Job in dem Vergnügungspark „Joyland“ an. Joyland hat seine beste Zeit schon hinter sich, Disneyland erweist sich als ernsthafte Konkurrenz für die kleinen Parks, die schon im Niedergang begriffen sind. Aber noch hält sich der kleine Park und für Eingeweihte hat er sogar ein Geheimnis: Die Geisterbahn hält sich einen echten Geist. Weiterlesen

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Kathrin Lange: Septembermädchen

sepLeo kann kein Blut mehr sehen, seit sie als 3-Jährige eine Platzwunde auf der Stirn erlitten hat. Peinlich, wenn man fast in Ohnmacht fällt, nur weil man mit einem Jungen zusammenprallt und er ein bisschen blutet. Noch peinlicher, wenn der Knabe Augen zum Dahinschmelzen hat. Und wenn man dann noch einfach so geküsst wird und nicht mehr weiß, ob die weichen Knie vom Blut oder vom Kuss kommen, sind die Weichen endgültig auf Stress gestellt. Umso schlimmer, dass Elijah ein verschlossener Charakter ist, den Leo nur durch inszenierten Zufall treffen kann und der sie dann mehr als einmal einfach ignoriert. Weiterlesen

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Neil Shusterman: Vollendet 02: Der Aufstand

vollAbtreibungsgegner und Abtreibungsbefürworter haben ein ganzes Land in den Krieg getrieben. Nach langen blutigen Jahren gab es einen Friedensvertrag, der einen Kompromiss enthielt: Jeder Fötus hat ein Recht auf Leben und darf nicht abgetrieben werden. Wenn das Kind zwischen 13 und 17 Jahren alt ist, entscheiden die Eltern, ob es ein Fehlschlag war. In dem Fall stimmen sie der Umwandlung zu, was nichts anderes bedeutet, als dass der Körper ausgeschlachtet wird und die Teile als Organspenden zur Verfügung stehen. Die gängige Sprachweise dabei ist, dass der Mensch in diesem Fall ja nicht stirbt, sondern in vielen Teilen weiterlebt. Es wundert nicht, dass die betroffenen Teenager das anders sehen. Weiterlesen

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Undine Zimmer: Nicht von schlechten Eltern

undJeder in Deutschland kennt vermutlich inzwischen den Begriff „Hartz IV“. Die meisten von uns verbinden damit bestimmte Vorstellungen und oft haben diese mit gewissen Unfähigkeiten der Betroffenen zu tun. Undine Zimmer ist mit einer Mutter mit Hartz IV-Einkommen aufgewachsen und weder auf sie noch auf ihre Familie passt eines der vielen Vorurteile. In ihrer Familie wurden Bücher und Zeitungen gelesen, ihre Mutter kann kochen und bemüht sich unverdrossen immer wieder um Arbeit. Trotzdem reicht es nie, um aus der Sozialfalle herauszukommen. Weiterlesen

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Rebecca Gablé: Das Haupt der Welt

dasIm Jahr 929 wird Brandenburg noch von den Slawen bewohnt und regiert. Einer von ihnen ist Prinz Tugomir, als zweitgeborener Sohn des Fürsten ist es ihm bestimmt, Priester zu werden. Nein, nicht Priester der christlichen Kirche, die ist in Brandenburg noch nicht angekommen, sondern ein Priester des alten Götterglaubens. Rebecca Gable entführt uns mitten in die Zeit der Christianisierung des Ostens. Europa teilte sich noch in Christianitas und Heidengebiet, wie es sich vorher in Römer und Barbaren geteilt hatte und davor in Griechen und Barbaren. Wie vor ihnen die Römer sind sich auch die Christen sicher, dass für die eroberten Völker das Leben sehr viel besser würde, wenn sie sich erst der Lebensweise der Eroberer angepasst hätten. Und wie einst die Germanen, die Briten, die Gallier liegt es in der Natur der Sache, dass die Eroberten das völlig anders sehen. Weiterlesen

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Petra Hammesfahr: Hörig

hoerWenn man nicht aufpasst wie verrückt, passiert es, dass man dieses Buch kauft. Der Titel war mir unbekannt, die Autorin mag ich, die Handlung konnte ich auch nicht direkt zuordnen – also rein ins Regal damit. Die Geschichte um Patrizia und ihre beiden großen Lieben liest sich ungewohnt zäh für die Autorin, das Ende lies den Verdacht aufkommen, dass die Druckerei einige Seiten zwischendrin vergessen hat zu binden. Des Rätsels Lösung liegt in einem Detail, das normalerweise nur Studenten der Geisteswissenschaften beim Anfertigen von Studienarbeiten beachten: das Impressum. Dort steht nämlich, dass es sich um eine Neuauflage eines Buches von 1983 handelt, also um ein Frühwerk der Autoren. Sorry, aber so liest es sich auch.

Fazit: Lieber auf das nächste wirklich neue Buch der Autorin warten.

Petra Hammesfahr: Hörig.
rororo, Oktober 2013.
320 Seiten, Taschenbuch, 9,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Regina Lindemann.

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