C. E. Bernard: Palace of Glass 01: Die Wächterin

Wir schreiben das Jahr 2054. Seit mittlerweile 26 Jahren hat das britische Königreich strenge Gesetzte zum Schutz der Menschen erlassen. Romane und Theaterstücke wurden verboten, ein Jeder, gleich ob Mann oder Frau hat verhüllt zu gehen, Handschuhe sind Pflicht, das gegenseitige Berühren ist verpönt. Grund für die restriktive Gesetzgebung sind die Magdalenen, Menschen mit der Gabe bei Hautkontakt in den Geist einzugreifen, Gedanken und Erinnerungen zu lesen und sogar manipulieren zu können. Die überall spürbare Panik vor diesen Menschen, die einst geachtete Mitglieder der Gesellschaft waren, die als Heiler vor allem bei psychischen Leiden eingesetzt wurden, hat das Land und seine Bewohner verändert. Am Deutlichsten wird dies neben der überall grassierenden Furcht und Verfolgung wohl durch die viktorianisch wirkende, streng formelle Kleidung und die getrennten Gehspuren auf den Gehwegen.

Rea Emris und ihre Bruder sind, nach einer noch nicht näher benannten Familientragödie, von den USA nach London geflüchtet. Während der Bruder sich, um die Zeit, bis er in Paris endlich seinen Traum Musik zu studieren wahr machen kann, als Straßenmusiker versucht, verdient Rea ihr Geld als Schneiderin. Dass sie daneben einer anderen, einer gefährlichen, ja tödlichen Sucht frönt, darf niemand wissen. Sie tritt als Mann verkleidet, in illegalen Boxkämpfen an. Dass sie diese nur überstehen, ja siegreich aus den gnadenlos geführten Kämpfen hervorgehen kann, weil sie ihre Magadalenen-Gabe einsetzt, darf niemand wissen, sonst ist sie des Todes. Weiterlesen

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J. R. Ward: Black Dagger 29: Die Auserwählte

Er kam aus dem Alten Land. Die Rede ist von Xcor, einem der wildesten und brutalsten Vampire, der auf Erden wandelt. Sein Vater hat ihn schon als entstellten Säugling verstoßen, seine Maman im Stich gelassen, nie wurde ihm etwas geschenkt. Mit Gewalt nahm er sich, was ihm verweigert wurde und errichtete eine Schreckensherrschaft.

Als die Leser im Alten Land ausgingen, die Konflikte mangels Gegnern einschliefen und die Langeweile drohte, reisten er und seine Krieger in die Neue Welt. Statt sich einzufügen, brach er einen neuen Konflikt vom Zaum. Er kannte es nicht anders – nur der Starke überlebt, der Schwache wird ausradiert. Sein Krieg gegen die Black Dagger führte dazu, dass der König geblendet wurde, und die Glymera in Aufregung geriet. Dann wurde alles anders – lernte Xcor doch die Auserwählte Layla und band sich an sie. Dass Layla Zwillinge von einem Black Dagger austrug, war ihm egal – dass sie ihn, als erste Frau überhaupt, akzeptierte und wertschätzte zerbrach den Panzer um sein Herz. Weiterlesen

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Sylvia Englert: Das dunkle Wort

Einst war er der mächtigste Magier des Reiches. Als einer der Wenigen hatte er nicht nur alle sieben Stränge der Magie gemeistert, er unterstützte den Regenten und war im Volk beliebt und geehrt. Immer hatte er ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte auch des einfachen Volks. Als er seine große Liebe fand, schien die Welt perfekt. Allein, der unbändige Wissensdurst, der ihn umtrieb, schien nicht zu stillen. In längst verloren geglaubten, verbotenen Büchern fand er Hinweise auf eine einst bekannte, dunkle Magie – die Suche nach dem Wort, das diese Magie erschließt, trieb ihn in den Ruin. Zwar gelangte er ans Ziel, doch der Preis, den er dafür berappen musste, war viel zu hoch. Das Leben seiner Liebsten und ihres ungeborenen Kindes, die Verbannung und Ächtung aus dem Zirkel der Magier, sie brachen den Mann, der einst das Reich schützte.

Jetzt macht sich ein magisches Übel auf, das Land heimzusuchen. Eine unbekannte Kristall-Magie, die alles, was mit ihr in Berührung kommt in ein filigranes, zerbrechliches Gebilde verwandelt, vernichtet Flora und Fauna ebenso unerbittlich wie die Menschen. Die Gefahr scheint nicht aufgehalten werden zu können. In der höchsten Not sendet man einen Hilferuf an Terwyn – der, um seine Heimat zu retten, bereit ist, seinen Schwur nie wieder Magie zu wirken, zu brechen …. Weiterlesen

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Jessica Townsend: Nevermoor 01: Fluch und Wunder

Willkommen in Jackelfax, der Hauptstadt von Great Wolfrace. Hier lässt es sich gut leben, hier herrscht Zucht und Ordnung – dafür sorgt schon Kanzler Crow, der auch zu Hause ein strenges Regiment führt. Natürlich hat es der Kanzler auch nicht leicht – seine erste Ehefrau verstarb, ihre gemeinsame Tochter ist dazu verflucht, nicht nur Unheil um alle um sie herum zu bringen, sondern sie wird in der Abendzeit, an ihrem bevorstehenden elften Geburtstag sterben.

Vorhang auf für Morrigan Crow. Sie weiß, dass ihr Vater sie nur für seine Karriere benutzt, ihre Stiefmutter sie hasst und selbst ihre Großmutter, ihr gegenüber distanziert bleibt. Dass sie keine Freunde hat, dass sie das väterliche Anwesen Crow Manor nicht verlassen darf, um nur ja niemanden mit ihren Fluch heimzusuchen, macht ihr Dasein einsam und elend. Als Fluch-Kind wird ihr für alles, was den Menschen Schlechtes widerfährt die Schuld in die Schuhe geschoben. Ein trauriges Leben, ein einsames und düsteres Dasein noch dazu, das unsere Morrigan da führt. Trotzdem bekommt sie als einziges Kind ihres Jahrgangs nicht ein, nicht zwei sondern gleich vier Angebote für eine Lehrstelle. Weiterlesen

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Graham Masterton: Gequälte Engel

Jahrelang hat sich Katie Maguire abgemüht, hat sich mühsam und gegen alle Widerstände hochgearbeitet, bis sie die erste Frau ist, die als leitende Ermittlerin im Morddezernat zum Detective Superintendent bestellt wurde. Nach dem Tod ihres Mannes, eines Säufers und Tunichtguts, hat sie eine neue Liebe gefunden, alles scheint seinen wohl geregelten Gang zu gehen. Doch wehe, wenn es einem zu wohl wird.

Zunächst hält sie eine Reihe von Morden an katholischen Priestern beruflich auf Trab, dann teilt John ihr mit, dass er sein gesamtes Vermögen an der Börse mit Start-Ups verspekuliert hat und nach Californien zurückgehen möchte, um noch einmal neu anzufangen. Natürlich kommt sie mit, schließlich liebt sie ihn, und bricht ihre Zelte ab, kickt ihre so mühsam erreichte Karriere ihm zu liebe in den Gully.

Doch dann überfällt man ihre Schwester und die Serie an Priestermorden nimmt eine persönliche Note an. Im Verlauf der Ermittlungen wird deutlich, dass es beileibe nicht nur um vor 30 Jahren begangene Kindermissbräuche geht, damals versuchten einige zu gläubige Katholiken Gott näher zu kommen, als erlaubt – und begingen Frevel, die nicht zu verzeihen oder zu sühnen sind, auch wenn die gefolterten, kastrierten Leichen der aufgefundenen Priester ein anderes Bild sprechen. Weiterlesen

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R. J. Barker: Die Stunde des Assassinen

Wie fängt man einen Dieb? Nein, ich meine jetzt nicht, dass sie die Büttel aus der Kaschemme holen sollen, auch der Mob der einen Menschen, der sich an fremdem Gut vergriffen hat verfolgt, ist nicht gemeint. Einen wirklich versierten Dieb fängt man – ja natürlich am allerbesten durch und mit Hilfe eines anderen Diebes.

Nächste Frage; – wie enttarnt man einen Assassinen? Nun, jetzt ist die Antwort natürlich leicht – durch einen anderen Assassinen. Dumm nur, dass die höchst angesehene Gilde der Assassinen streng darauf achtet, dass ihre Mitglieder einander nicht verraten. Und dies gilt auch, ja um so mehr für die lebende Legende im Geschäft mit dem Auftragstod – Meister Karn. Trotzdem geht Meister Karn und mit dieser ihr Lehrling Girton Klumpfuß das persönliche Risiko ein. Es gilt den Thronerben auf der Burg Maniyadoc vor einem Anschlag zu bewahren.

Dass der Kronprinz ein despotischer, aufgeblasener Mistkerl ist macht es für Girton, der sich, natürlich inkognito, den Junkern anschließt nicht einfacher, auf ihn aufzupassen. Dass der Prinz sich ein Vergnügen daraus macht Girton zu quälen und seine speichelleckende Freunde auf den mit einem Klumpfuß behinderte Krüppel losgehen strapaziert Girtons Geduld. Doch dann findet der Junge nicht nur einen Freund, er verliebt sich auch noch. Weiterlesen

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D. Nolan Clark: The Silence 01: Der verratene Planet

Was passiert, wenn eine Gesellschaft in Bürokratie erstickt, ist uns allen bekannt. Die Wirtschaft wird ausgebremst, der Fortschritt stagniert, die Menschen werden unzufrieden weil es nichts vorangeht. Als ultimative Lösungsmöglichkeit wird immer die Privatisierung, das freie Spiel der Märkte hochgehalten. Wie man angesichts der gerade in letzter Zeit ans Tageslicht gekommenen Skandalen sieht, scheint auch dies kein wirklich überzeugender Lösungsweg zu sein.

Was dies mit einem Science Fiction Roman zu tun hat, möchten sie jetzt doch endlich einmal wissen? Nun, D. Nolan Clark hinter dem sich der Bestsellerautor Daniel Wellington verbirgt zeigt uns eine zukünftige Welt, in der eben jene Zustände dazu führen, dass Menschen im Stich gelassen werden.

Rechenschieber, beziehungsweise Computer entscheiden, ob es sich rechnet, existenziell bedrohten Menschen zu Hilfe zu kommen. Und, wie kaum anders zu erwarten, wenn die Kosten den vermeintlichen wirtschaftlichen Nutzen übersteigen, sind die Schicksale der Siedler einer ganzen Welt unrelevant. Das Hilfegesuch Nirayas, eines kleinen, unbedeutenden Siedlungsplaneten am Rand der menschlichen Hegemonie Weiterlesen

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Jennifer Estep: Elemental Assassin 09: Spinnenherz

Rache wird gemeinhin kalt genossen. Nicht so bei Gin Bianco, einstmals als Spinne in und um die Südstaatenmetropole Ashland als deren besten Auftragskillerin bekannt.

Sobald man aber die Menschen in ihrer direkten Umgebung, diejenigen, die sie als ihre Familie ansieht bedroht, dann ist echt Schluss mit lustig. Mit Mordanschlägen auf sie selbst kann sie umgehen, schließlich hat sie darin mehr als genug Erfahrung, seitdem sie Mab, die einstige Anführerin des organisierten Verbrechens in ihrer Heimatstadt gemeuchelt hat. Dann aber meint so ein Hinterwäldler, halb Zwerg, halb Riese zudem ein Feuerelementar ihre Kosmetikerin Jo-Jo, Ersatzmutter, Heilerin und starke Schulter zum Anlehnen und Ausheulen zu überfallen, anzuschließen und deren Schwester Sophia zu entführen. Weiterlesen

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Alastair Reynolds: Rache

Seit hunderttausenden von Jahren breitet sich die Menschheit im heimatlichen Sonnensystem aus. Dabei gibt es immer wieder Rückschläge, werden die Habitate, in und auf denen sich die Menschen ausgebreitet haben von Katastrophen heimgesucht. Die oftmals blühenden Zivilisationen werden dabei zerstört, Überbleibsel dieser „Okkupation“ genannten Hochzivilisationen bleiben in Blasen zurück. Blasen, die ihr Inneres vor der Erkundung, dem Ausräubern und der Zeit schützen.

In unregelmäßigen Zeitabständen aber öffnen sich die Blasen für einen kurzen Zeitraum – eine Möglichkeit, die wagemutigen Raumfahrern die Chance eröffnet, die wertvollen Artefakte zu bergen. Mit an Bord der Sonnensegler mit einem unterstützenden Ionenantrieb sind neben den Aufschliessern, die berechnen wann und für wie lange sich eine Blase öffnet auch immer die Knochenleser – besonders begabte, junge Menschen, die mittels Alienknochen geistig Verbindung zu einander aufnehmen können und so eine zeitnahe interstellare Kommunikation erst ermöglichen. Weiterlesen

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Bernhard Trecksel: Nebeljäger

Einst, vor Urzeiten, führten die Titanen einen gnadenlosen Vernichtungskrieg gegeneinander, der drohte, die Welt selbst zu vernichten. Buchstäblich in letzter Sekunde gelang es, die dunklen Götter in ihrem Treiben zu bremsen und die Titanen einzukerkern. Seitdem sind Jahrhunderte ins Land gegangen, Äonen, in denen die Menschen mit dem giftigen Odem, der ihre Welt seitdem durchzieht, zu leben und zu sterben gelernt haben. Nur streng magisch gesicherte Städte haben überdauert, jeweils angeführt von einem Archonten, der eifersüchtig über seine oder ihre Macht wacht. Einst waren sie tödliche Gegner. Die Sprache ist von Clach, dem Assassinen, der starb und als mächtige Untoter wieder aufstand. Und von Ormgair, einst ein Stammesführer, jetzt ein alter, ein mehr als zäher unbequemer alter Stammeskrieger.

Die Runde schließt Fennek Greskegard ab, der frühere Inquisitor, der sich zum Archonten aufgeschwungen hat. So unterschiedlich ihre Herkunft, so verbissen ihr Kampf mit- und gegeneinander auch war, jetzt haben sie alle nur eine Chance. Um die Wiederkunft der Titanen abzuwehren, und für das Wohl der Menschen müssen sie sich zusammenraufen und gemeinsam kämpfen … Weiterlesen

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