Ivo Pala: Dark World Saga 03: Schwarzes Blut

Zum wiederholten Male versinkt die Welt in Dunkelheit. Weltendonner, so nennen es die Barden treffend, wenn Menschen, um zu überleben, zu Bestien werden. Dichte Wolken verschleiern die Sonne, die ewige Nacht bricht an. Tiere wie Pflanzen sterben, der Mensch hungert und beweist einmal mehr, dass er in Zeiten der Not, und solche herrschen, das gefährlichste Raubtier der Welt ist. Wer überleben will, der hat keine andere Wahl als zu kämpfen – mit allem was er oder sie hat. Für Rücksichtnahme, für Freundschaft und Loyalität bleibt kein Raum – es gilt die nächsten Stunden, den nächsten Tag zu überleben.

Doch selbst in dieser Welt gibt es Bündnisse, die eingehalten werden. Und es gibt Liebe. Einst waren sie Verbündete, dann ein Paar. Doch die Idylle auf einer einsamen Insel dauerte nicht lang. Die Rede ist von Szuma und Lambes. Der Commodore, ein weißhaariger Mann, ein Verräter und Schlächter, hat sie gefangen genommen, köpft den Mann und vergewaltigt und foltert die Frau.

Dass Szuma die Marter überlebt hat er nicht gedacht. Nun hat sich die Kriegerin mit der nachtschwarzen Haut, den Zeichnungen auf ihrem Körper und dem unbändigen Willen auf Rache auf seine Fersen geheftet. Sie hat nur noch ein Lebensziel – blutige, schmerzhafte Rache für den Mord an ihrem Geliebten zu nehmen. Ihr Weg führt sie tief hinein in die nordische Wildnis – einer Gegend, in der die Ripper, blutgierige Bestien ebenso lauern, wie drei gefallene Göttinnen und Sklavenhalter der besonderen Art …. Weiterlesen

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Spencer Ellsworth: Starfire 01: Imperium

Sechs Entwicklungsperioden hat die Menschheit auf ihrer Reise ins All durchlaufen. Nachdem man dem Planeten, der ihr einst das Leben gab verlassen und interstellare Reiche gegründet hat, traf man auf die Jorier. Mit diesen zusammen entwickelte man die Knoten, Gebilde, die zeitloses Reisen zwischen den Sternen, ja den Galaxien erst ermöglichte. Zwei Imperien fielen im Feuer des Bürgerkriegs zum Opfer, zwei weitere wurden vernichtet, als man auf Fremde traf. Jetzt regiert das Rote Imperium, andere Spezies, darunter Hybriden, in Klontanks gezüchtete Mischwesen aus DNA von Menschen und Joriern werden gnadenlos unterdrückt.

Es kommt, wie es kommen muss – ein Befreiungskampf sucht die Galaxien heim, die Hybriden gewinnen und hinterlassen eine Spur aus vernichteten Planeten und Millionen von ihrer Seelen beraubten menschlichen Leichen. Jaqi ist eine der Hybriden. Sie verdingt sich als Pilotin, sucht und findet ihr Schlupfloch, um zu überleben. Bis sie eines Tages auf zwei menschliche Kinder trifft. Die Kinder eines einst unermesslich reichen Menschen, der die Rebellen unterstützte und dafür von diesen gemeuchelt wurde, hüten ein Geheimnis. In einer kleinen dunklen Kiste sind die Koordinaten von etwas versteckt, das alle, sowohl Rebellen wie das Imperium in ihren Besitz zu bekommen versuchen – mit allen Mitteln versteht sich. Um die Kinder zu schützen, macht sich Jaqi verfolgt von Araskar, einem drogensüchtigen Rebellen auf, das Geheimnis um die Kiste zu lüften und die Kinder zu retten … Weiterlesen

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James Abbott: Höllenkönig

Die Sonnenkohorte des Königs war legendär. Nur sechs Krieger umfasst die Eliteeinheit, aber was für ehrenhafte Kämpfer sammelten sich dort. Mit magischen Klingen ausgestattet, konnten sie ganze Heere besiegen, brachten den Unterdrückten, den Verzweifelten und Geknechteten Hoffnung, Freiheit und Frieden. Dann griffen sie versehentlich eigene Truppen an, das Gemetzel führte dazu, dass fünf von ihnen am Strick baumelten, ihr Anführer, der gefeierte Xavir Argentum, der eigentlich der nächste König werden sollte, wurde in das dunkelste Verlies geworfen, das sich finden ließ – die Höllenfeste bekam einen weiteren Häftling. Fünf Jahre sind seitdem vergangen, Xavir hat seine Strafe längst angenommen und als gerechtfertigt erkannt, hat sich in dem auf einem kargen, ewig kalten Berggipfel gelegenen Gefängnis einen Namen gemacht – hier kennt man ihn einzig als Höllenkönig. Dann wird er von seiner Vergangenheit eingeholt. Der einstige Meisterspion des Königs schleicht sich auf der Höllenfeste ein und bringt Nachrichten, schlechte Nachrichten. Weiterlesen

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Charlaine Harris: Midnight, Texas 02: Geisterstunde

Texas ist für Vieles bekannt – seine Weite, die Hitze, die Ölfelder und seine überaus stolzen Bewohner etwa. Doch es gibt auch eine andere Seite, abseits von Dallas oder Houston, einen kleinen Ort im Niemandsland, den kaum Jemand kennt, der gerne übersehen wird. Hier in Midnight finden besondere Menschen eine Heimat – Wesen mit außergewöhnlichen Gaben.

Eines Tages, ganz früh morgens, beginnt ein Trupp Arbeiter von Außerhalb das halb verfallene Hotel in der einen Straße der Ortschaft zur renovieren. Ein paar Monate später wird es eingeweiht. Neben den Saisonkräften des in der Nähe gelegenen Internet-Providers sollen hier betuchte Senioren ihre Wartezeit bis zum Freiwerden des gewünschten Pflegeplatzes in einer netten Umgebung verbringen. Hier, ausgerechnet in Midnight? Und dann Senioren, die für ihre Unterkunft gar nichts bezahlen müssen – das geht doch nicht mit rechten Dingen zu! Als der in Midnight ansässige Hellseher Manfred zu einem Außentermin nach Dallas reist, trifft er im Hotel zufällig die undurchsichtige Olivia. Kurz darauf ist das Paar, mit dem Olivia im Restaurant zusammensaß tot.

Dumm, dass auch Manfreds Klientin bei der Séance stirbt. Ihr Sohn bezichtigt den Hellseher, den Schmuck seiner Mutter gestohlen zu haben. Die Polizei und die Medien beginnen sich zunehmend für Midnight und dessen Bewohner zu interessieren. Weiterlesen

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Robert Jackson Bennett: Die Stadt der träumenden Kinder

„Es ist ungerecht, dass Menschen, die wir lieben sterben und uns allein zurücklassen. Aber noch ungerechter ist, dass sie niemals ganz von uns gehen.“ (Seite 401)

Einst, so lange ist es noch nicht her, stürzten sie ihre auf Erden wandelnden Götter. Die Rede ist vom Kaj und der Säuberung, wie der Göttermord inzwischen genannt wird. Schwarzes Blei, die einzige Waffe, die gegen Götter wirkt, war der Schlüssel zur Befreiung des Kontinents. Sigrud je Harkvaldsson hat damals daran ebensowenig teil, wie seine Freundin, Vorgesetzte und Politikerin Shara Komayd. Später aber wurden sie als Agenten in Dienst des Kontinents in die Auseinandersetzungen mit göttlichen Relikten und den wenigen, versteckten Göttern verwickelt – in einer sehr direkten Art und Weise. Damals sorgte Sigrud höchstselbst für das Ableben zweier der letzten verbliebenen Götter. Doch auch das ist lange her. Weiterlesen

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Hanna Kuhlmann: Nacht der Diebe

Das Leben, das Überleben in den Elendsvierteln der Stadt ist nicht einfach – zumal, wenn man wie der junge Shivari über wenig magisches Talent verfügt. Dennoch, oder gerade deshalb versucht Shivari es verzweifelt, von einer der Diebesgilden der Stadt aufgenommen zu werden. Dann geht, ausgerechnet bei seiner entscheidenden Prüfung als Dieb wirklich alles schief. Zwar gelingt es ihm, die magischen Schutzrunen auszuschalten und in das Gebäude einzudringen, dort aber wartet bereits ein dunkler Schatten mit einem scharfen Schwert auf ihn.

Zwar gelingt ihm die Flucht, doch er wurde schwer verwundet. Endlich, eigentlich wohl das erste Mal in seinem Leben, hat der Junge Glück. Ein Fremder hilft ihn, flickt ihn zusammen und päppelt ihn auf. Dass dieser ihm zunächst unbemerkt, weit mehr vermacht, als nur ein Bett und eine Heilung, wird erst später deutlich. Der Gott des Wassers höchstselbst sucht einen Nachfolger – und scheint in dem jungen Dieb fündig geworden zu sein. Mit seinen neuen Gaben, der nie verlöschenden Magie und der Zeit, die er spart, weil er nicht mehr schlafen muss, geht Shivari seinen Plan, ein erfolgreicher Dieb zu werden, erneut an. Weiterlesen

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J. R. Ward: Black Dagger 30: Der Verstoßene

Er und seine Krieger kamen aus dem alten Land. Die Rede ist von Xcor – einem Mann, den seine traumatische Kindheit entscheidend geprägt hat. Vom Vater verlassen, von der Mutter verstoßen, von der Amme im Stich gelassen, vom Ziehvater missbraucht und zum sadistischen Krieger herangezogen kam er auf der Suche nach Lesser, die er töten könnte, in die neue Welt. Dann beschloss er, dass der König und seine Leibwächter, die Black Dagger verweichlicht wären, dass er selbst ein besserer König als Wrath wäre. Ein Anschlag auf das Leben Wraths misslingt, doch der König ist seitdem geblendet. Als die Bruderschaft Xcor gefangen nimmt, schließt er mit seinem Dasein ab. Dass er vor seinen gewaltsamen, sicherlich schmerzhaften Ende noch die Liebe einer Auserwählten erfahren durfte, gibt seinem Leben dennoch Sinn.

Doch dann verschont ihn der König, er findet in den Armen Laylas kurzzeitig Frieden. Dass diese gerade Zwillinge geboren hat, dass deren Vater ein bekennender homosexueller Vampir ist wäre nicht schlimm – wenn Qhuinn nicht Xcor und Layla mit unnachgiebigem Hass verfolgen würde. Weiterlesen

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Christian von Aster: Der Orkfresser

Lieben Sie Fantasy? Zieht es sie auch gerne, an der Seite junger, entwicklungsfähiger Helden in Begleitung eines Zauberers mit spitzem Hut in die Weiten einer archaischen Landschaft? Genießen Sie es, bei einem vertrauten Lagerfeuerabend mit Barden, Elfen und Rittern zu parlieren und am nächsten Morgen gegen die wilden Horden der Zwerge, Vampire oder gar Orks zu Felde zu ziehen? Dann hören Sie sofort auf zu lesen, und fassen Sie das neueste Buch vom in Leipzig lebenden, den deutschen Sprachraum mit seinen darbietenden Lesungen bezaubernden von Aster nicht einmal mit der sprichwörtlichen Zange an. Denn dort stoßen Sie auf einen, der Sie mit ihrem liebsten Lesefutter versorgt – sprich einem Autor. Einem Fantasy-Autor, schlimmer noch einem erfolgreichen Fantasy-Schriftsteller, ganz, ganz schlimm, einem Bestsellerverfasser einer Serie!

Aaron Tristen hat mit seiner Fantasy-Serie „Engel gegen Zombies“ das erreicht, von dem ein jeder Autor träumt. Er ist berühmt, mehr noch wird umschwärmt und verdient sich eine goldene Nase. A pro pos Nase – ja auch das berühmte weiße Pulver kann er sich leisten, ebenso wie zwei großzügige Appartements in Metropolen unseres Landes, Geld hat er weit mehr zur Verfügung, wie Nerven. Die lassen in letzter Zeit gewaltig zu wünschen übrig, wenn er seinem andächtig lauschenden Publikum aus seinem neues literarischen Erguss vorliest und signiert, dass ihm die Griffel wehtun. Weiterlesen

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Cornelius Zimmermann: Rocking the Forest: Ein Müützelwald-Roman

Das 237. Rocking the Forest Festival steht an – und just 10 Tage vor Beginn des prestigeträchtigen Events, verlassen die drei unfähigen, untalentierten und undankbaren Musiker, die der einst gefeierte Iggy, der Wolfmorf um sich und seine Band die Müützel Monotones gesammelt hat, selbige. Nun steht er da, er der gefeierte Star, der durchstarten wollte, der all den jungen Libellenpoppern noch einmal zeigen wollte, wie man richtige Forest Musik macht, wie man den Forest rockt .

Alleine, verlassen und deprimiert – doch Aufgeben ist keine Option. Er macht sich auf, sich Rat zu suchen bei einem, der einst das Festival, ja die Musik beherrscht hat – Blubb, die Pfütze. Schon auf dem Weg zu diesem begegnen ihm die aberwitzigsten Wesen, Musiker und Möchtegern-Stars. Und eine Wolfmorfin, die unseren Bandleader förmlich aus den Socken haut. Dann aber muss er erkennen, dass seine große Hoffnung von den Libellenpoppern entführt wurde – und schon macht er sich auf die Suche nach Blubb, die Pfütze … Weiterlesen

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Charlaine Harris: Midnight, Texas

Texas ist für zwei Dinge berühmt – zum Einen für seinen Reichtum an Öl, zum Anderen für seine Hitze. Midnight ist ein kleines, gottverlassenes Kaff irgendwo in den Weiten der selbst im Herbst gnadenlos vom Himmel brennenden Sonne. Zwei Straßen kreuzen sich hier, das Örtchen besitzt an dieser Stelle sogar eine über der Kreuzung schaukelnden Ampel, ansonsten gibt es eine Tankstelle nebst angeschlossenen Minimarkt, einen Diner, eine Galerie in die sich kaum einmal Jemand verirrt, eine Pfandleihe und ein Nagelstudio. Dazu bietet eine weise Frau spiritistische Unterweisungen an und handelt mit esoterischen Schnickschnack.

In diese Mega-Metropole zieht Manfred Bernardo – Anfang 20 und bereits ein renommierter Hellseher, der seine Dienste im Internet anbietet. Er ist auf der Suche nach Ruhe und Abgeschiedenheit – und, mal ehrlich, ruhiger und abgeschiedener als Midnight geht gar nicht. Die übrigen Einwohner des Kaffs wachen gar eifersüchtig über ihre Muße, haben sie doch allesamt etwas zu verbergen. Weiterlesen

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