Es ist lange her, dass High Fantasy – im Fahrwasser von Tolkiens „Der Herr der Ringe“ – die deutschen Buchhandlungen eroberte. Unter dem damals noch einheitlichen Verlagsnamen Goldmann entstand eine eigene Fantasy-Reihe, die über Jahre zuverlässig Leser und Umsätze generierte. Namen wie Raymond Feist (Midkemia), Patricia McKillip (Erdzauber) oder Terry Brooks (Shannara) standen für phantastische Abenteuer mit epischer Breite. In diese Riege stieß ein Autorenduo vor, das den kommerziellen Nerv der Zeit besonders treffsicher traf – Margaret Weis und Tracy Hickman.
Mit ihren “Dragonlance“-Zyklen übertrugen sie die Dramaturgie einer Pen-and-Paper-Kampagne nahezu unverblümt in Romanform. Die Nähe zu Tolkien war unübersehbar – und wurde dennoch begeistert aufgenommen. Auch von mir, wie ich gerne zugebe.
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