Penelope Weaver entstammt einer alteingesessenen, ehrwürdigen Familie. Seit Generationen besuchen die Weavers die Anaximander-Akademie und stehen unter dem Schutz der Göttin Athena. Dass Penelope und ihr Zwillingsbruder diesen Weg fortsetzen würden, galt als ausgemacht – ebenso wie die Gewissheit, von der Göttin selbst willkommen geheißen zu werden. Schließlich ist man ja wer!
Doch am Tag der Einschulung gerät für Penelope alles aus den Fugen – und zwar gründlich.
Während ihr Bruder und die übrigen Eleven scheinbar mühelos die Brücke überqueren, um sich im Amphitheater zur feierlichen Einführung einzufinden, wird Penelope in ein Geschehen verwickelt, das sich jeder Ordnung entzieht: Die kunstvoll geschnitzten Ranken der Brücke verwandeln sich plötzlich in Schlangen – igitt –, der Boden gerät in Bewegung, und sie findet sich schließlich, orientierungslos im Wald, einem ziemlich rätselhaften, gut aussehenden Mitschüler aus dem Haus Hades gegenüber.
Verspätet und außer Atem erreicht sie doch noch die Zeremonie – nur um wenig später, durchnässt (ganz lange Story), nicht etwa Athena, sondern Aphrodite zugeteilt zu werden. Statt Disziplin und Ernsthaftigkeit erwarten sie nun Lebenslust, Chaos – und eine Handvoll überraschend loyaler, warmherziger Gefährten.
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