E. L. Chen: Slasher Summer: Heute Nacht werdet ihr alle sterben

In „Slasher Summer“ von E. L. Chen treffen sich sieben ehemalige Freunde aus einem Horrorfilm-Club nach vielen Jahren wieder. Sie wollen ein gemeinsames Wochenende in einer abgelegenen Waldhütte verbringen. Bemerkenswert daran ist, dass eben jene Hütte, abseits der Zivilisation, einst als Drehort für den kultigen 80er-Jahre-Slasherfilm „Slasher“ diente. Eigentlich soll das Ganze nur ein nostalgischer Ausflug werden, bei dem alte Erinnerungen aufgefrischt werden. Es sollte anders kommen!

Ziemlich schnell kippt die Stimmung. Kaum ist es dunkel, taucht plötzlich eine Gestalt auf, die genauso aussieht wie der maskierte Killer aus dem Film. Erst glauben die Freunde noch an einen schlechten Scherz oder eine aufwendige Inszenierung. Aber als die Reifen ihrer Autos zerstochen werden und die ersten Menschen in Lebensgefahr geraten, wird klar, dass ihr aller Leben auf dem Spiel steht.

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J. R. Ward: Crown of War and Shadow

Sorrel lebt als Außenseiterin in einem abgelegenen Dorf und versucht, ihre ungewöhnlichen magischen Fähigkeiten geheim zu halten. Sie kann Verletzte heilen – sieht aber gleichzeitig den Tod eines Menschen voraus, sobald sie ihm in die Augen blickt. Als die magische Barriere „Fulcrum“, die die Menschenwelt vor Dämonen schützt, zusammenbricht, gerät Sorrel unter Verdacht und muss fliehen.

Von ihrer ihr selbst unbekannten Mutter hat sie einen magischen Kompass und eine geheimnisvolle schwarze Krone geerbt. Sie soll die Krone zu einer legendären Kriegerkönigin bringen, die den Kampf gegen den Dämonenkönig aufnehmen soll. Für den gefährlichen Weg durch ein von Monstern und Dämonen heimgesuchtes Land braucht Sorrel einen Beschützer und verpflichtet den Söldner Merc, einen Nordmann. Dieser verlangt als Gegenleistung eine Nacht mit ihr.

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Michael Peinkofer: Alchemie des Feuers

Es ist die Ära, in der Europa in Gewalt, Not und Verwüstung versinkt. Wir schreiben das Jahr des Herrn 1618. Ein Komet erhellt das Firmament und kündet von dunklen Zeiten. Kaiser und Reichsstände stehen einander ablehnend, ja unversöhnlich gegenüber. Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges ist gekommen – Soldatenheere verwüsten weite Teile Europas, ziehen unter wechselnden Fahnen durch die Lande und kämpfen mal im Dienst der Papisten, mal für die Protestanten.

Ein junger, wissbegieriger Mönch wird von einem Traum heimgesucht. Ein Alp zeigt ihm einen Hügel mit einer zerrissenen Fahne – eine Vision, die ihn voller Furcht und Schrecken zurücklässt.

Als er sich seinem Mentor und Ordensbruder anvertraut, geschieht das Undenkbare – der Pater wird erdrosselt. Die verbotene Kladde, in der dieser bis zu seinem Tod geforscht hat, weist den Weg. Der Feyerfeiss ist zurück!

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Matt Dinniman: Dungeon Crawler Carl Band 02: Doomsday Scenario

Carl hatte eigentlich alles: eine Freundin, ein Mietshaus in Seattle, eine prämierte Zuchtkatze – kurzum, ein kleines, zufriedenes Leben auf der Sonnenseite des amerikanischen Traums.

Dann jedoch machen außerirdische Invasoren sämtliche Gebäude des Planeten dem Erdboden gleich. Wer sich zu diesem Zeitpunkt in Häusern, Garagen oder Autos befand, ist verschwunden. Nur jene, die sich im Freien aufhielten, erhalten eine letzte Chance: den Abstieg in einen gigantischen Dungeon. Dort dürfen – oder vielmehr müssen – die Überlebenden an einer intergalaktisch übertragenen Reality-Show teilnehmen, deren Arbeitstitel treffend „Keiner wird überleben“ lauten könnte.

Was folgt, ist eine gnadenlose Mischung aus Gameshow, Survival-Horror und LitRPG. Mörderische Fallen, Goblins, tödliche Clowns und rivalisierende Kandidaten warten auf die verbliebenen Menschen. In regelmäßigen Abständen kollabiert eine Dungeon-Ebene; wer bis dahin nicht genügend Erfahrungspunkte gesammelt oder den Zugang zur nächsten Ebene nicht gefunden hat, wird eliminiert – im wahrsten Sinne des Wortes.

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Travis Baldree: Kobole & Kuchenmesser

Es gibt Bücher, bei denen wir Lesenden schon vor der Lektüre eine ziemlich feste Vorstellung davon haben, was uns erwarten wird. Greifen wir zum nächsten Band einer etablierten Reihe, wünschen wir uns zwar etwas Neues – aber bitte nicht allzu viel davon.

Autorinnen und Autoren von Zyklen haben es dabei alles andere als leicht. Wiederholt sich die Grundhandlung zu sehr, macht sich schnell Ermüdung breit – bei Schreibenden wie Lesenden. Schlägt eine Reihe hingegen völlig neue Wege ein, besteht die Gefahr, dass langjährige Fans ihr den Rücken kehren, weil sie den vertrauten Pfad verlassen sehen.

Auch Travis Baldrees dritter Band schien auf den ersten Blick lediglich ein weiterer Aufguss der bisherigen Teile zu sein.

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Gene Wolfe: Das Buch der Neuen Sonne I & II

Die Welt, rund eine Million Jahre in unserer Zukunft. Die natürlichen Ressourcen sind weitgehend erschöpft, Bergleute durchstöbern die Ruinen längst vergangener Metropolen – Städte, die für uns noch in ferner Zukunft liegen, nach Überbleibseln und Rohstoffen.

Der Mond, nunmehr Lune genannt, ist grün und bewaldet, das Ergebnis uralter Terraforming-Projekte.

Einst bereiste die Menschheit die Sterne, doch diese Zeit ist lang schon vorbei. Irgendetwas geschah – eines der großen Rätsel des Romans –, das die menschliche Zivilisation auf ihre Heimatwelt zurückwarf und zugleich die Sonne verwundete. Seither zehrt Urth, wie die Erde nun heißt, von den letzten Resten ihrer einstigen Größe.

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James Islington: The Shadow Of What Was Lost: Die Licanius-Trilogie 01

Zwanzig Jahre ist es her, dass die Herrschaft der Auguren, magisch begabter Seher, in Blut und Gewalt unterging. Seitdem leben alle Begabten unter Generalverdacht. Die wenigen Überlebenden der Säuberungen, ebenso wie neu entdeckte Talente, stehen unter der erbarmungslosen Kontrolle der Administration. Wer seine Kräfte außerhalb der streng reglementierten Refugien nutzt, wer sich der Fessel oder der Bindung durch den vierten Grundsatz entzieht, bezahlt dafür mit Schmerz – und dem Verlust seiner Magie!

Davian steht kurz vor seiner Prüfung. Seit Jahren wird er ausgebildet, doch die Essenz zu binden gelingt ihm noch immer nicht. Während andere ihre Fähigkeiten meistern, bleibt ihm nur ein verstörendes Talent. Er erkennt Lügen als schwarze Schatten in der Luft. Ausgerechnet diese Gabe aber gilt als Kennzeichen der verhassten Auguren und wird mit dem Tod bestraft. Davian droht nicht nur das Scheitern, sondern die vollständige Blockierung seiner Kräfte und damit, der soziale Absturz in die rechtlose Existenz eines Schatten.

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Richard Swan: Grave Empire: Die Chroniken von Sova 01

Willkommen zurück in Sova. Seit jener Zeit, als Junker Konrad Vonvalt, gefürchtetes Mitglied des unbestechlichen Richterordens, mit seinen magischen Fähigkeiten über Recht und Gesetz in den Provinzen wie in der Hauptstadt wachte, sind fünfhundert Jahre vergangen.

Das Reich wird inzwischen von allen Seiten bedrängt. Die kriegerischen Auseinandersetzungen drohen angesichts weiter Nachschubwege und schwindender Fähigkeiten verloren zu gehen. Provinzen stehen vor der Abspaltung, Macht und Reichtum des Imperiums geraten zusehends ins Wanken.

Die nekromantischen Fähigkeiten der Richter wurden längst verboten. Nur einige der Naturvölker jenseits der Reichsgrenzen halten noch Zwiesprache mit dem Land der Toten.

Als im hohen Norden eine tödliche Seuche ausbricht, ist guter Rat teuer. Zumal sich zwei Mönche auf den Weg in die Hauptstadt machen, um der Kaiserin eine Warnung zu überbringen – auch wenn sie dies das eigene Leben kosten könnte.

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Tracy Wolff: Aftermyth: Penelope und die Prüfung der Götter

Penelope Weaver entstammt einer alteingesessenen, ehrwürdigen Familie. Seit Generationen besuchen die Weavers die Anaximander-Akademie und stehen unter dem Schutz der Göttin Athena. Dass Penelope und ihr Zwillingsbruder diesen Weg fortsetzen würden, galt als ausgemacht – ebenso wie die Gewissheit, von der Göttin selbst willkommen geheißen zu werden. Schließlich ist man ja wer!

Doch am Tag der Einschulung gerät für Penelope alles aus den Fugen – und zwar gründlich.

Während ihr Bruder und die übrigen Eleven scheinbar mühelos die Brücke überqueren, um sich im Amphitheater zur feierlichen Einführung einzufinden, wird Penelope in ein Geschehen verwickelt, das sich jeder Ordnung entzieht: Die kunstvoll geschnitzten Ranken der Brücke verwandeln sich plötzlich in Schlangen – igitt –, der Boden gerät in Bewegung, und sie findet sich schließlich, orientierungslos im Wald, einem ziemlich rätselhaften, gut aussehenden Mitschüler aus dem Haus Hades gegenüber.

Verspätet und außer Atem erreicht sie doch noch die Zeremonie – nur um wenig später, durchnässt (ganz lange Story), nicht etwa Athena, sondern Aphrodite zugeteilt zu werden. Statt Disziplin und Ernsthaftigkeit erwarten sie nun Lebenslust, Chaos – und eine Handvoll überraschend loyaler, warmherziger Gefährten.

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Stacia Strak: Empire of Blood 01: We Who Will Die

Willkommen in einer archaisch anmutenden Welt, die unverkennbar Anleihen beim römischen Imperium nimmt. An der Spitze thront ein – in diesem Fall unsterblicher – Imperator, während Bauern und Tagelöhner die unterste Stufe der Machtpyramide bilden.

Einst zählte Arvelle zu den gefeiertsten Gladiatorinnen des Reiches. Seite an Seite mit ihrer engsten Vertrauten Kassia bestritt sie die blutigen Spiele der Arena – bis diese im Wettkampf ihr Leben verliert.

Zwar ging Arvelle damals als Siegerin hervor, doch der Preis war zu hoch. Seither hat sie der grausamen Unterhaltung den Rücken gekehrt. Hinzu kommt ein nie vollständig verheilter Knöchel, der sie dauerhaft zeichnet. Um dennoch ihren Lebensunterhalt zu sichern – und vor allem, um das kostspielige Elixier für ihren lungenkranken Bruder aufzubringen –, verdingt sie sich als Leibwächterin.

Eines Abends jedoch steht ein Vampir vor ihrer Tür und unterbreitet ihr ein ebenso verlockendes wie perfides Angebot. Heilung und ein neues Leben für ihre beiden jüngeren Brüder – im Austausch gegen ihre Teilnahme an der Auslese, ihren Sieg in den Spielen, den Eintritt in die Reihen der imperialen Garde und schließlich den Mord am ersten der Vampire – dem Imperator selbst.

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