Jay Kristoff: Das Reich der Dämmerung – A Tale of Shadows and Betrayal

Jahrzehnte ist es her, dass der Tagestod die Sonne vom Himmel nahm. Kein Sturm, keine Finsternis – etwas ließ das lebensspendende Licht verschwinden, und mit der Dunkelheit traten jene Wesen hervor, die zuvor nur in Legenden existierten: Faerievolk, Hexen, Werwesen und vor allem – Vampire. Sie, einst nach dem Mord an unserem Religionsführer verflucht zu ewigem Leben, haben die Welt der Menschen nahezu vollständig unterworfen. Städte fallen, Bewohner werden wie Vieh verschleppt, und nur noch zwei befestigte Zufluchten halten sich gegen die Herrschaft der Blutsauger.

In dieser sterbenden Welt erzählt Gabriel de León seine Geschichte. Einst legendärer Silberwächter des Ordens Argentum, Krieger, Mischling, Verräter und Gefangener der Vampire, berichtet er von Glauben, Krieg, Verrat und der vergeblichen Suche nach dem Heiligen Gral, der das ewige Dunkel hätte beenden sollen. Was als Rückblick eines gebrochenen Helden beginnt, entwickelt sich zu einem wuchtigen, blutgetränkten Abgesang auf eine Welt, die längst verloren scheint.

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Cameron Sullivan: The Red Winter: Macht ist eine hungriger Bestie

Er wandelt seit Jahrhunderten über die Erde. Die Rede ist von Sebastian Grave – wie er sich derzeit nennt. Ein Mann voller verborgener Talente: ein arkaner Magier, Wirt eines Dämons und vielleicht – neben dem Erzengel Michael – der Einzige, der die Bestie, die erneut die französische Region Gévaudan heimsucht, ausschalten kann.

Einst, beinahe eine Generation ist es nun her, war er, nachdem er die Verbrennung der Jeanne d’Arc nicht verhindern konnte, in seiner Rolle als griechischer Professor bereits einmal im Département. Damals verbreitete eine mordlüsterne, unbesiegbare Bestie Angst und Schrecken. In der Gestalt eines riesigen Bären manifestierte sich der Dämon Avstamet, einst besser bekannt unter der Bezeichnung des Gottes Ares oder Mars, und richtete ein Blutbad sondergleichen an.

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Anthony Ryan: Flut aus schwarzem Stahl: Zeit des Zorns 01

„So ist das Wesen der Sehnsucht … Sie muss keinen Sinn ergeben und plagt einen trotzdem jeden Tag.“ (Seite 89)

Anthony Ryan, bekannt durch seine Dark- und Gritty-High-Fantasy-Trilogien (dt. alle bei Klett-Cotta erschienen), legt mit diesem Roman den Auftakt zu einer neuen Reihe vor. Dieses Mal nutzt er ein Wikinger-Setting als Bühne seines Plots.

Das Leben der Menschen auf den kargen nordischen Inseln ist geprägt von Härte, Not und Kampf. Man hat sich arrangiert, alles geht seinen gewohnten Gang, als ein bislang unbekannter Feind von jenseits der Feuerinseln auftaucht: Dörfer werden überfallen, Bewohner gnadenlos niedergemetzelt, einzelne Menschen verschleppt – zurück bleiben nur verbrannte Ruinen und Leichen.

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James Rollins: Das Erzengel Komplott

James Rollins’ neuestes Sigma-Force-Abenteuer bietet der Leserin respektive dem Leser das altbekannte, wohl erprobte und erfolgreiche Rezept. Es erwarten uns jede Menge rasante Action, Intrigen mit historischem Hintergrund und weltumspannende Gefahren.

Dieses Mal geht es auf eine spannende Reise über die eisigen Weiten der Arktis ebenso wie in die Vorstandsetagen machtgieriger Individuen, die vor nichts zurückschrecken, um einen legendären verlorenen Kontinent zu finden. Einen, dessen Existenz, sollte sie sich bestätigen, die Welt, wie wir sie heute kennen, für immer verändern würde.

Rollins’ 18. Sigma-Force-Thriller spielt nach den Ereignissen von „Feuerring“ und beginnt mit einem Prolog, der im Jahr 1764 angesiedelt ist.

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T. S. Orgel: Deadly Ever After: Blut und Schnee

Das Leben könnte ach so schön sein – wenn es da nicht zu jeder Zeit und überall Menschen gäbe, die sich bereichern, ihre Macht ausweiten und andere beherrschen wollen.

Zu diesen Gestalten gehört die weiße, selbst gekrönte Kaiserin. Nachdem sie ihr eigenes Königreich in einem Handstreich an sich gerissen hat, entsendet sie ihre Schergen, allen voran die Wilde Jagd, um auch die übrigen Reiche der Welt zu unterwerfen. Die Untoten dieser Jagd ziehen mordend durchs Land, schleifen Befestigungswälle und Burgen, hängen Adelige und Herrscher am Strick auf und köpfen besonders renitente Gegner mit Vorliebe gleich selbst.

Jene Gefangenen, die über eine – wie auch immer geartete – Gabe verfügen, werden entweder korrumpiert und ihren Truppen einverleibt oder ihnen wird, sicher verwahrt in einem Stahlkäfig, ihre Begabung mittels einer dunklen Spindel entrissen.

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Richard Matheson: Ich bin Legende

Mit seinem wohl bekanntesten Roman setzt der Festa Verlag die limitierte, signierte und farbig illustrierte Liebhaberausgabe der Werke Richard Mathesons fort. Parallel erscheint der Titel – ohne Gastbeiträge und Farbillustrationen – in einer preisgünstigen Paperbackausgabe.

Der inzwischen dreimal verfilmte Roman gilt zu Recht als Klassiker des Genres. Die Handlung führt ins Los Angeles des Jahres 1976. Ein Bakterium hat nahezu die gesamte Menschheit in Vampire verwandelt. Einziger Überlebender ist Robert Neville – der letzte Mensch.

Tagsüber gehört die Stadt ihm. Während sich die Vampire vor dem tödlichen Sonnenlicht verkriechen, sichert Neville seinen Rückzugsort und geht auf die Jagd. Holzpflock, Knoblauch und Sonne sind seine Waffen. Die größte Belastung ist dabei nicht allein die permanente Lebensgefahr, sondern die Tatsache, dass es sich bei seinen Gegnern um ehemalige Nachbarn, Kollegen und Bekannte handelt – Menschen, die er einst kannte.

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Harlan Ellison (Hrsg.): Gefährliche Visionen: Phantastische Erzählungen

Wir schrieben das Jahr 1967, als in den USA ein Buch erschien, das erstmals Science-Fiction-Geschichten enthielt, die ausschließlich für eben diese Anthologie verfasst worden waren. Bis dato wurden Erzählungen zunächst in Magazinen publiziert; die „Zweitauswertung“ erfolgte anschließend durch die Aufnahme in Anthologien.

Nun also ging der frühere Edel-Fan und spätere Autor Harlan Ellison einen anderen Weg.

Sein Ziel war schlicht und einfach, die besten zeitgenössischen Autoren dazu zu animieren, ihm eine neue, zeitgemäße Story zur Verfügung zu stellen – und dazu noch ein kurzes Nachwort zu verfassen.

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Matt Dinniman: Dungeon Crawler Carl

Carl hatte eigentlich alles. Freundin, Mietshaus in Seattle, eine prämierte Zuchtkatze – das kleine, zufriedene Leben auf der Sonnenseite des American Dreams. Dann betrügt ihn seine Freundin, die Katze springt um zwei Uhr morgens aus dem Fenster, und Carl rennt ihr in Boxershorts, rosa Crocs seiner Ex und Lederjacke hinterher, hinaus in einen selbst für die Nordwestküste grotesken Wintereinbruch.

Wenn Sie dieses Bild jetzt vor Augen haben, genießen Sie es kurz – und vergessen Sie es dann sofort. Denn das war erst der harmlose Prolog.

Im nächsten Moment machen außerirdische Invasoren sämtliche Gebäude der Erde platt. Wer sich in Häusern, Garagen oder Autos befunden hat, ist fort, alle, die in der freien Natur waren, bekommen eine letzte Chance – den Abstieg in ein Dungeon. Dort dürfen – oder besser müssen – die Überlebenden an einer intergalaktisch übertragenen Reality-Show teilnehmen, deren Titel lauten könnte: „Keiner wird überleben“.

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Kali Wallace: Dead Space

Alles begann damit, dass eine wissenschaftliche Expedition zum Titan von Terroristen sabotiert wurde. Die allermeisten Wissenschaftler und alle Terroristen kamen dabei ums Leben, die wenigen Überlebenden benötigten teure medizinische Behandlung.

Seitdem ist Hester Marley, die durch den Anschlag ein Auge und einen Arm verlor, bei Parthenope Enterprises, die ihre Behandlung bezahlt haben, hoch verschuldet. Sie unterschrieb einen Fünfjahresvertrag. Statt KIs zu entwickeln, dient sie nun auf einer abgelegenen Raumstation als Security-Offizierin.

In dieser Funktion erfährt sie, dass ein weiterer Überlebender auf einer Asteroidenmine brutal ermordet wurde. Als sie am Tatort ankommt, stößt sie auf eine Mauer aus Schweigen, Verleumdungen und Geheimnissen. Ihr alter Freund hat etwas entdeckt – etwas, das ihn sein Leben gekostet hat, etwas, das Parthenope unter allen Umständen geheim halten will und wofür der Konzern im wahrsten Sinne des Wortes bereit ist, über Leichen zu gehen …

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Noah Stoffers: Cage of the Moon

Man schrieb das Jahr 1841, als es die übernatürlichen Kreaturen leid waren, sich vor den Menschen immerzu zu verstecken. Ihr „Coming-out“ war riskant und aufsehenerregend; mittlerweile aber hat man sich an die Übernatürlichen gewöhnt. Dass diese diskriminiert werden und sich registrieren lassen müssen, ist lästig, ein Ärgernis – aber allemal besser als die Alternative.

Inzwischen gibt es speziell in Magie geschulte Polizisten, die für Verbrechen durch oder an Übernatürlichen zuständig sind.

Dennoch verschwinden im Großraum von San Francisco in letzter Zeit immer wieder unregistrierte Vampire.

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