Theresa Bell: Sepia und der Fluch des Tintendrachen

Willkommen zurück in Flohall – jener Stadt, in der Schneider, Künstler und nicht zuletzt Buchliebhaber und Buchdrucker leben und wirken. Schon zweimal mussten drei Lehrlinge ihre Heimat vor düsteren Mächten retten. Nun jedoch scheint die Lage ernster denn je! Ein unheimlicher Nebel breitet sich in den Gassen aus, verschlingt Häuser, lässt Bücher und Tintenwesen zu Staub zerfallen und bedroht schließlich auch die Menschen.

Schnell wird klar, dass die Ursache nicht aus dieser Welt stammt. Um Flohall zu retten, müssen die drei erneut aufbrechen, die legendäre Drachenschuppe des Tintendrachen finden und das Rätsel um eine Pforte in eine fremde Welt lösen. Dort warten Vögelmenschen, Dämonen und zahlreiche weitere Gefahren – und nicht jede Herausforderung wirkt dabei wirklich neu …

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LJ Andrews: The Ever Queen: Die Versuchung des Meeres

Mit „The Ever Queen“ setzt LJ Andrews die Geschichte fort, die mit „The Ever King“ begann und lose mit der Reihe „The Broken Kingdoms“ verbunden ist.

Im Zentrum steht erneut die Beziehung zwischen Prinzessin Livia und dem zukünftigen Fae-König Erik Blutsänger. Was als Gefangenschaft und Racheplan begann, hat sich längst zu einer schicksalhaften Bindung entwickelt: Nachdem es dem Meerfaekönig gelungen ist, die Barriere zu durchbrechen, die sein Volk gefangen hielt, entführt er Livia in sein Reich – entschlossen, sie zu der Seinen zu machen. Statt Rache entsteht jedoch Liebe, und Livia wird schließlich zur ersten Everqueen der Meerfae.

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Chelsea Abdullah: Der Aschefeuerkönig

Willkommen zurück in einer farbenprächtigen Welt, die uns an den Orient aus Tausendundeiner Nacht erinnert.

Der Mittelband der geplanten Trilogie setzt nahtlos an die Geschehnisse des Auftakttitels an. In zwei parallel laufenden Handlungssträngen erzählt uns Abdullah ihre Mär von Dschinn, Königen, Zauber und Verrat weiter.

Loulie al-Nazari, Prinz Mazen und der Dschinn Rijah finden sich nach den Ereignissen des ersten Bandes im versunkenen Dschinn-Reich wieder. Dieses Reich, das dereinst von einem Ifrit, den mächtigsten der Dschinn, unter dem Sand verborgen und in vermeintliche Sicherheit gebracht wurde, steht kurz vor dem endgültigen Kollaps. Städte zerfallen, magische Schutzmechanismen versagen, und rivalisierende Fraktionen ringen um Macht. Während sie noch versuchen, einen Weg zurück in ihre eigene Welt zu finden, geraten Loulie und Mazen immer tiefer in einen uralten Konflikt zwischen verschiedenen Dschinn-Gruppen. Dabei werden sie erpresst, alte Rätsel und sagenumwogene Zauberutensilien zu suchen, um das Reich so entweder zu retten oder seinen Untergang zu beschleunigen.

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Jay Kristoff: Das Reich der Dämmerung – A Tale of Shadows and Betrayal

Jahrzehnte ist es her, dass der Tagestod die Sonne vom Himmel nahm. Kein Sturm, keine Finsternis – etwas ließ das lebensspendende Licht verschwinden, und mit der Dunkelheit traten jene Wesen hervor, die zuvor nur in Legenden existierten: Faerievolk, Hexen, Werwesen und vor allem – Vampire. Sie, einst nach dem Mord an unserem Religionsführer verflucht zu ewigem Leben, haben die Welt der Menschen nahezu vollständig unterworfen. Städte fallen, Bewohner werden wie Vieh verschleppt, und nur noch zwei befestigte Zufluchten halten sich gegen die Herrschaft der Blutsauger.

In dieser sterbenden Welt erzählt Gabriel de León seine Geschichte. Einst legendärer Silberwächter des Ordens Argentum, Krieger, Mischling, Verräter und Gefangener der Vampire, berichtet er von Glauben, Krieg, Verrat und der vergeblichen Suche nach dem Heiligen Gral, der das ewige Dunkel hätte beenden sollen. Was als Rückblick eines gebrochenen Helden beginnt, entwickelt sich zu einem wuchtigen, blutgetränkten Abgesang auf eine Welt, die längst verloren scheint.

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Cameron Sullivan: The Red Winter: Macht ist eine hungriger Bestie

Er wandelt seit Jahrhunderten über die Erde. Die Rede ist von Sebastian Grave – wie er sich derzeit nennt. Ein Mann voller verborgener Talente: ein arkaner Magier, Wirt eines Dämons und vielleicht – neben dem Erzengel Michael – der Einzige, der die Bestie, die erneut die französische Region Gévaudan heimsucht, ausschalten kann.

Einst, beinahe eine Generation ist es nun her, war er, nachdem er die Verbrennung der Jeanne d’Arc nicht verhindern konnte, in seiner Rolle als griechischer Professor bereits einmal im Département. Damals verbreitete eine mordlüsterne, unbesiegbare Bestie Angst und Schrecken. In der Gestalt eines riesigen Bären manifestierte sich der Dämon Avstamet, einst besser bekannt unter der Bezeichnung des Gottes Ares oder Mars, und richtete ein Blutbad sondergleichen an.

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Anthony Ryan: Flut aus schwarzem Stahl: Zeit des Zorns 01

„So ist das Wesen der Sehnsucht … Sie muss keinen Sinn ergeben und plagt einen trotzdem jeden Tag.“ (Seite 89)

Anthony Ryan, bekannt durch seine Dark- und Gritty-High-Fantasy-Trilogien (dt. alle bei Klett-Cotta erschienen), legt mit diesem Roman den Auftakt zu einer neuen Reihe vor. Dieses Mal nutzt er ein Wikinger-Setting als Bühne seines Plots.

Das Leben der Menschen auf den kargen nordischen Inseln ist geprägt von Härte, Not und Kampf. Man hat sich arrangiert, alles geht seinen gewohnten Gang, als ein bislang unbekannter Feind von jenseits der Feuerinseln auftaucht: Dörfer werden überfallen, Bewohner gnadenlos niedergemetzelt, einzelne Menschen verschleppt – zurück bleiben nur verbrannte Ruinen und Leichen.

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James Rollins: Das Erzengel Komplott

James Rollins’ neuestes Sigma-Force-Abenteuer bietet der Leserin respektive dem Leser das altbekannte, wohl erprobte und erfolgreiche Rezept. Es erwarten uns jede Menge rasante Action, Intrigen mit historischem Hintergrund und weltumspannende Gefahren.

Dieses Mal geht es auf eine spannende Reise über die eisigen Weiten der Arktis ebenso wie in die Vorstandsetagen machtgieriger Individuen, die vor nichts zurückschrecken, um einen legendären verlorenen Kontinent zu finden. Einen, dessen Existenz, sollte sie sich bestätigen, die Welt, wie wir sie heute kennen, für immer verändern würde.

Rollins’ 18. Sigma-Force-Thriller spielt nach den Ereignissen von „Feuerring“ und beginnt mit einem Prolog, der im Jahr 1764 angesiedelt ist.

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T. S. Orgel: Deadly Ever After: Blut und Schnee

Das Leben könnte ach so schön sein – wenn es da nicht zu jeder Zeit und überall Menschen gäbe, die sich bereichern, ihre Macht ausweiten und andere beherrschen wollen.

Zu diesen Gestalten gehört die weiße, selbst gekrönte Kaiserin. Nachdem sie ihr eigenes Königreich in einem Handstreich an sich gerissen hat, entsendet sie ihre Schergen, allen voran die Wilde Jagd, um auch die übrigen Reiche der Welt zu unterwerfen. Die Untoten dieser Jagd ziehen mordend durchs Land, schleifen Befestigungswälle und Burgen, hängen Adelige und Herrscher am Strick auf und köpfen besonders renitente Gegner mit Vorliebe gleich selbst.

Jene Gefangenen, die über eine – wie auch immer geartete – Gabe verfügen, werden entweder korrumpiert und ihren Truppen einverleibt oder ihnen wird, sicher verwahrt in einem Stahlkäfig, ihre Begabung mittels einer dunklen Spindel entrissen.

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Richard Matheson: Ich bin Legende

Mit seinem wohl bekanntesten Roman setzt der Festa Verlag die limitierte, signierte und farbig illustrierte Liebhaberausgabe der Werke Richard Mathesons fort. Parallel erscheint der Titel – ohne Gastbeiträge und Farbillustrationen – in einer preisgünstigen Paperbackausgabe.

Der inzwischen dreimal verfilmte Roman gilt zu Recht als Klassiker des Genres. Die Handlung führt ins Los Angeles des Jahres 1976. Ein Bakterium hat nahezu die gesamte Menschheit in Vampire verwandelt. Einziger Überlebender ist Robert Neville – der letzte Mensch.

Tagsüber gehört die Stadt ihm. Während sich die Vampire vor dem tödlichen Sonnenlicht verkriechen, sichert Neville seinen Rückzugsort und geht auf die Jagd. Holzpflock, Knoblauch und Sonne sind seine Waffen. Die größte Belastung ist dabei nicht allein die permanente Lebensgefahr, sondern die Tatsache, dass es sich bei seinen Gegnern um ehemalige Nachbarn, Kollegen und Bekannte handelt – Menschen, die er einst kannte.

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Harlan Ellison (Hrsg.): Gefährliche Visionen: Phantastische Erzählungen

Wir schrieben das Jahr 1967, als in den USA ein Buch erschien, das erstmals Science-Fiction-Geschichten enthielt, die ausschließlich für eben diese Anthologie verfasst worden waren. Bis dato wurden Erzählungen zunächst in Magazinen publiziert; die „Zweitauswertung“ erfolgte anschließend durch die Aufnahme in Anthologien.

Nun also ging der frühere Edel-Fan und spätere Autor Harlan Ellison einen anderen Weg.

Sein Ziel war schlicht und einfach, die besten zeitgenössischen Autoren dazu zu animieren, ihm eine neue, zeitgemäße Story zur Verfügung zu stellen – und dazu noch ein kurzes Nachwort zu verfassen.

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